Südafrikas unbekannter Nordwesten

von Jens Döring

Inforeise nach Pilanesberg, Madikwe, Marakele und Waterberg, November 2015    

Auch in diesem Jahr verschlägt es mich wieder nach Südafrika. Diesmal in eine Ecke des Landes, die ich selbst vorher noch nicht gesehen habe und die viele unserer Kunden noch nicht kennen. Das soll sich nach meinem Besuch ändern, denn ich habe schon viel Gutes über die Provinz „Northwest“ gehört und gelesen. Da die Region komplett malariafrei ist, bietet sie sich als ernstzunehmende Alternative zum Krüger Nationalpark an.

Die Provinz, die früher als westlicher Transvaal bezeichnet wurde, liegt nordwestlich von Johannesberg. Sie beheimatet die namhaften Wildschutzgebiete Pilanesberg und Madikwe. Die Geschichte dieser beiden Wildparks begann recht spät, genauer gesagt erst in den 1970er und 1990er Jahren. Damals hat man durch groß angelegte Umsiedlungsaktionen die Wildtiere in dieser Region eingeführt. Hier finden die Tiere bis heute hervorragende Lebensbedingungen vor. Neben den beiden Reservaten bietet die Provinz aber auch eine tolle Landschaft mit endlosen Mais- und Sonnenblumenfeldern und einem ausgedehnten Bushveld (Busch- und Savannenlandschaft). Die in weiten Teilen flache Landschaft wird immer wieder durch Hügelketten vulkanischen Ursprungs unterbrochen.

Die Besonderheit von Madikwe und Pilanesberg ist, dass die Schutzgebiete in der Übergangszone von feuchtem Lowveld im Osten und der Kalahari-Wüste im Westen liegen. Dies bedingt eine abwechslungsreiche und vielfältige Vegetation, die wiederum die Basis für eine artenreiche Fauna ist.

In der benachbarten Provinz Limpopo stehen zudem der Marakele Nationalpark sowie die Waterberg-Region auf meiner langen Besichtigungsliste. Beide werden noch einige Überraschungen bereithalten.

Aber nun schön der Reihe nach.

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