Mkuzi Nationalpark in KwaZuluNatal - Reisebericht Vielfältiges Südafrika 2014

von Doreen Krausche

Wir verlassen Swasiland und fahren in die Provinz KwaZuluNatal. Unser Lager für die nächsten zwei Nächte schlagen wir im Mkuzi Wildreservat auf. Dieser Park ist nur 400 Quadratkilometer groß. Es stehen drei Camps zur Verfügung, die neben Camping-Einrichtungen auch Hütten für Selbstversorger bieten. Die sanitären Anlagen sind einfach, aber sauber, und ein Pool lädt zum Abkühlen ein.

Ein Netzwerk von etwa hundert Kilometern Straße führt durch Waldgebiete und parkähnliche Landschaften, durch Sümpfe, Uferwälder und Sandwälder. Vier verschiedene Beobachtungshütten („Hides“) bieten freie Sicht auf die trinkenden Tiere an den Wasserlöchern im Park. Auch eine Aussichtsplattform ermöglicht eine tolle Sicht über das Wildreservat. Es gibt hier zwar keine Löwen, dafür aber alle anderen afrikanischen Tiere, die es sich lohnt zu fotografieren.

Ein besonderes Highlight ergibt sich am zweiten Tag auf Pirsch. Zu Beginn wird ein Waran gesichtet, doch bei näherer Betrachtung ist es eine der giftigsten Schlangen weltweit, die Vinesnake, die sich den Waran als Opfer herausgesucht hat. Atemberaubende Fotos entstehen und ein Gänsehautgefühl für alle, die aus zwei Metern Entfernung die Kamera auf die Szene gerichtet haben.

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