Lesotho - Reisebericht Vielfältiges Südafrika 2014

von Doreen Krausche

Mit einem weiteren Fahrtag erreichen wir Lesotho und sind beeindruckt von der Landschaft und erschrocken von der Armut und dem vielen Müll, der überall in den kleineren Städten und der Hauptstadt verstreut ist. Erst in der ländlichen Gegend wird es wieder sauberer. Der Stopp im kleinen Farmladen mit seinem Kleinkram und den Leckereien ist amüsant und bietet die Gelegenheit, lokale Produkte zu kaufen, von Marmelade und Chutneys bis zu hausgemachten Backwaren. Mich fasziniert die Deko im Gebäude und im Garten, die ich im Bild festhalte.Wir erreichen den „Gates of Paradise“-Pass auf 2001 Metern Höhe und genießen den Blick in die Weite.

Nach einer sehr holprigen Strecke erreichen wir die Malealea Lodge und beziehen die Rundhütten, die heute unsere Zelte ersetzen. In der Lodge kann man Reittouren buchen und Mountainbikes ausleihen. Daneben stehen ein Pool, ein großzügiger Garten mit verschiedenen Sitzgelegenheiten und einem Café, ein Aufenthaltsraum mit Billardtisch und eine Bar zur Verfügung. Die atemberaubende Aussicht ist die anstrengende Anfahrt zur Lodge wert.

Der Campingbereich mit unseren Rundhütten hat eine Lagerfeuerstelle, die wir am Abend nutzen, dazu einen überdachten Aufenthaltsbereich mit Sitzgelegenheiten und Kochstelle. Unsere Guides verwöhnen uns mit Cordon Bleu und Spinat und bereiten für den nächsten Abend Potjiekos, eine Art Eintopf vor. In einem speziellen gusseisernen Topf (potjie, sprich poikie) garen die Zutaten stundenlang über dem offenen Feuer vor sich hin. Ich lese in einem wirklich sehr zu empfehlenden Buch „Gebrauchsanweisung für Südafrika“ von Elke Naters und Sven Lager, dass die Trekburen auf ihren langen Reisen mit den Ochsenkarren den Potjiekos erfunden haben. Wir ziehen allerdings nicht mit dem Kessel, der von den Trekburen unter den Wagen gehängt und beim nächsten Halt aufgewärmt wurde, weiter. Wir genießen dieses köstliche Allerlei am selben Ort, gleich am nächsten Abend. Denn auch hier in Lesotho verbringen wir zwei Nächte und unternehmen einen ganzen Tagesausflug zu Fuß und für die mutigen Reiter zu Pferd.

Tagestouren zu Fuß und zu Pferd

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