In die Drakensberge - Reisebericht Vielfältiges Südafrika 2014

von Doreen Krausche

„Heute fahren wir in die Drakensberge. Über Vryheid, Dundee und Ladysmith führt der Weg. In dieser Gegend hatten schon Schlachten der Zulu, Buren und Engländer stattgefunden. Nach dem Shopping und erneutem Radwechsel halten wir gleich zum Mittag (Bratwurst), wobei der internationale Wettkampf im Pinienzapfen-Zielwerfen ausgetragen wird.Der letzte Abschnitt erweist sich als besonders schön – mit Bergpanorama. Wir schlagen unser Lager auf, quatschen und können Kasseler & Kartoffelbrei gerade so essen, bevor der nächste Regenguss niedergeht.“ (Ines Schulze)

Die Drakensberge wurden von den Zulus uKhahlamba, „Wall aufwärts gerichteter Speere“ genannt. Den später durchziehenden Buren, den Voortrekkern, erschien dieser Gebirgszug wie der Rücken eines Drachen. Sie nannten ihn daher Drachenberg – Drakensberg.Es ist ein insgesamt 1000 Kilometer langer Gebirgszug, der sich vom Krügerpark bis nach Lesotho erstreckt. Sein südlicher Teil wurde zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Dieser eindrucksvollste Teil der Großen Randstufe ist bei Wanderfreunden beliebt und bietet anspruchsvolle Wege, die es sich lohnt zu erklimmen. Tiefe Täler und spektakuläre Schluchten sind von Bächen und Flüssen durchzogen, die große und kleine Wasserfälle bilden.

Wanderung in den Drakensbergen

„Der nächste Tag steht im Zeichen der Wanderung in den Drakensbergen. Nach der Registrierung startet der Weg eher eben ins Tal um die Hügelrücken herum. Die Aussicht auf die Berge ist wunderbar. Nachdem das Gelände etwas holpriger wurde, erreichen wir den Fuß einer Ketten- / Holzleiter… Mit dieser Leiter und dem kurz darauf folgendem Klettersteig beginnt der sportliche Teil. Wir klettern über Geröll und Felsen im Flussbett – aber die versprochene Aussicht auf dem Tugela-Wasserfall ist leider wolkenverhangen. Doch allein das Parcours-ähnliche Bewältigen der Felsen und des Flussbetts ist spektakulär…“ (Ines Schulze)

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