Mumbo Island

von Svenja Penzel

Bei meinem zweiten Besuch auf Mumbo Island bin ich froh, dass sich nicht viel verändert hat. Es ist schön, bei der Anreise mit dem Boot erst die Insel, dann die charakteristischen Felsen und dann die kleinen Hütten oben auf den Felsen näher kommen zu sehen. 2009 war ich hier für zwei Nächte mit Marco und unserer damals dreijährigen Elise, und es war wunderschön. (Reisebericht 2009)
 

Das "Robinson Crusoe Feeling" ist noch da, als uns der Manager über den langen Steg zur Felseninsel führt, auf der fünf der sechs "Busch-Chalets" liegen. Ja, wie soll man die Unterkünfte hier nennen? Vor vier Jahren waren sie alle aus Canvas-Zeltstoff, heute sind drei davon zu Reethütten umgebaut worden: Nr. 1, 4 und 5. So soll es wohl für eine Weile bleiben, denn noch ist nicht geplant, auch die übrigen Zelte in Reethütten umzuwandeln. So hat der Besucher die Wahl. Mir persönlich wäre es relativ egal, denn alle fünf auf den Felsen gelegenen Hütten sind super. Die Lage und Aussicht sind einfach einmalig. Das Familien-Doppelzelt unter dem Bäumen links vom Strand mag für Familien mit kleineren Kindern praktischer und ungefährlicher sein, aber hier fehlt der Ausblick.

Am Strand stehen Sonnenliegen bereit, zwischen den Bäumen hängen Hängematten. Zwei Gäste steigen mit Schorchelbrillen ins Wasser. Nur wenige Schwimmzüge weiter draußen sieht man die kleinen bunten Fische an den Felsen im kristallklaren warmen Wasser. Jeder kann hier tun oder lassen, was er möchte. Ein schöner Gedanke, hier einmal viele Stunden lang einfach gar nichts zu tun. Ein rustikales Paradies für alle, die mal ganz weit weg wollen.

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