Hotels in Nairobi - Ole Sereni, Southern Sun, Fairmont The Norfolk und Jacaranda - Kenia Reisebericht (2/16)

von Svenja Penzel

Die meisten Kenia-Reisenden benötigen, wenn sie nicht gerade mit dem Nachtflug der Kenya Airways oder Qatar Airways schon am frühen Morgen ankommen, eine Übernachtung in Nairobi. Eine reicht auch, denn man ist meistens froh, aus der Stadt mit ihrem Verkehr und Lärm wieder herauszukommen. Und schließlich will man ja auf Safari und nicht in den Großstadtdschungel. Andererseits ist es auch angenehm, sich nach einem langen Flug eine Nacht in einem bequemen Hotelbett in der Waagerechten zu erholen und ein gutes Frühstück zu genießen, bevor es so richtig losgeht. Wo also schlafen?

Ole Sereni Hotel

Das Ole Sereni Hotel liegt ideal etwa auf halber Strecke zwischen dem Internationalen Flughafen und dem Inlandsflughafen Wilson und ist von beiden nur ca. 15 Minuten entfernt. Es steht quasi auf der grünen Wiese, dahinter beginnt der Nairobi Nationalpark. Von der offenen Restaurantterrasse und von den besseren Zimmern blickt man direkt in den Park. 134 Zimmer auf drei Etagen in zwei Kategorien und einen Pool mit Liegestühlen bietet das Ole Sereni Hotel, in dem früher die amerikanische Botschaft untergebracht war. Der Eingangsbereich, die Lounge und vor allem das schöne, helle große Restaurant strahlen moderne Eleganz aus. Die Lage und das gute Restaurant sind dann auch auch die beiden großen Pluspunkte. Die Zimmer bieten alle Annehmlichkeiten, aber auf kleinem Raum. Diejenigen, die nicht zum Nationalpark hin ausgerichtet sind, sind zudem nicht sehr attraktiv und schon ein wenig abgewohnt. Also wenn schon, dann Deluxe-Zimmer. Doch die sind nicht billig.Fazit: Dieses Hotel eignet sich vor allem dann, wenn man nur ein paar Stunden zu überbrücken hat, beispielsweise zwischen dem Ende einer Safari am Nachmittag und dem Abflug am späten Abend. Diese Stunden kann man dann sehr gut bei einem leckeren Abendessen vom Buffet verbringen - ohne zu übernachten.

 

 

 

 

 

 

Southern Sun Mayfair

Das Southern Sun Mayfair liegt zentrumsnah in Nairobis Ortsteil Parklands. Vom Flughafen fährt man etwa 30 bis 45 Minuten, je nach Verkehr. Es ist eine gefällige Anlage mit 171 Zimmern auf zwei Etagen. Die drei verschiedenen Flügel des Hotels umrahmen einen blühenden Garten, in dem sich der große Pool, das halboffene Restaurant und eine Bar sowie hübsche kleine Sitzecken befinden. Hier wachsen auch zwei prächtige "Travellers Trees" - diese besondere Palmenart, "Baum der Reisenden", kenne ich sonst nur aus Madagaskar. Ein zweites Restaurant im Eingangsbereich zur Straße hin ist auf Steaks spezialisiert und gehört zur Gruppe "Spur". Dieses steht auch Gästen von außerhalb offen. Außerdem bietet das Mayfair einen Frisör, einen Souvenirladen, eine TV-Lounge, eine Kaffeebar, Internetzugang und WLAN (gegen Gebühr).Mein Tipp: Ein Zimmer zum Innenhof hin buchen, und zwar im Erdgeschoss, dann hat man auch noch eine kleine Terrasse dabei.

 

 

 

 

 

 

Fairmont The Norfolk

Wer sich für seinen Nairobi-Aufenthalt etwas Klassisch-Schönes gönnen möchte und dafür auch etwas auszugeben bereit ist, wird sich im ehrwürdigen The Norfolk Hotel wohlfühlen. Als eins der ersten Häuser am Platz eröffnete es bereits 1904. Bis heute ist diese alte, koloniale Atmosphäre zu spüren und wird auch gepflegt. Schon im Eingangsbereich wird man von klassischer Musik und livrierten Pagen empfangen. In der Lounge und Bar liegen dicke Teppiche. Die vier Flügel des 165 Zimmer umfassenden Hotels rahmen einen gepflegten Garten mit kurzgeschnittenem Rasen ein. Hier steht eine historische Rikscha-Kutsche und anderes altes Gerät. In den Gängen hängen Schwarzweiß-Aufnahmen aus den Anfangsjahren des Hotels. Die Zimmer sind groß geschnitten und luxuriös ausgestattet, ohne pompös zu wirken. Sie gruppieren sich in "Fairmont Rooms", "Deluxe Rooms" und "1937 Suites", die mir besonders gefallen haben, da sie auch einen Balkon bieten. Alle wurden in den letzten Jahren renoviert und farblich verändert, der letzte Trakt ist derzeit dran und soll im Juni 2012 fertig sein. Ein beheizter Swimmingpool, eine Sauna mit Dampfbad und ein Fitnessraum stehen den Hotelgästen zur Verfügung. Das Restaurant "Tatu" und das berühmte "Lord Delamere Terrace" gehören zu den besten Restaurants der Stadt. Das Norfolk Hotel ist das Gegenstück zum Victoria Falls Hotel in Simbabwe, nur dass es natürlich keine Wasserfälle zu bieten hat.

 

 

 

 

 

 

 

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