Kundenrezensionen
durchschn. 4,7 von 5 Sternen
Nicole Bouvier & Frank Heinke
05.04.2026
Hallo Frau Retzar,
die Beratung und Planung waren sehr gut. Insbesondere die von Ihnen organisierte Anmeldung der Medikamentenmitnahme (Kühlung) hat wunderbar funktioniert. Die Flugbegleitung wies uns darauf hin, daß die Anmeldung über den Reiseveranstalter die sicherste Methode ist. Vielleicht sollten Sie in Zukunft in solchen Fällen darauf hinweisen, dass ein Online Check-In nicht möglich ist. Das Medikament ist auf dem Flugticket vermerkt und deshalb war nur ein Check-In am Schalter möglich. Mit dem Flug hat sonst alles geklappt. Wir hatten keinerlei Probleme.
Vor Ort haben wir uns immer sicher und gut betreut gefühlt. Unser Fahrer, Terry Nanyaro, hatte ein gutes Risikomanagement (z.B. musste er wegen Hochwasser ein anderes Quartier organisieren, usw.). Er sprach gut deutsch, beherrschte sein Auto sehr gut und war insgesamt sehr vorausschauend und fürsorglich. Wir waren eines der wenigen Autos, welches nicht im Schlamm stecken geblieben war.
Die Unterkünfte waren alle top, im Migration Camp hatten wir 2x Wasser im Zelt nach sehr starken Regenfällen. Aber kein Problem, es wurde alles schnell und unkompliziert gesäubert und getrocknet (unsere Sachen waren nicht nass, nur unsere Füße).
Das eine schönste Erlebnis gab es nicht. Die ganze Reise war ein einziges großes Abenteuer mit allen Big Five, vielen anderen Tieren und kombiniert mit allen möglichen Wetterkapriolen.
Goldwert war ihr Tipp, in den Ndutu Nationalpark zu fahren. Dort hatten wir zu dieser Zeit ein sehr hohes Tieraufkommen und gefühlt Millionen Gnus und Zebras. In der Zentralserengeti später war dagegen alles leer, es gab nur einige Raubtiere.
Im Pongwe Beach Resort hat es uns sehr gut gefallen. Es war sehr gepflegt, mit top Service und sehr abwechslungsreicher Verpflegung.
Wir hatten Vollmond und deswegen einen Tidenhub > 4m. Bei Ebbe waren sehr interessante Wanderungen in der Ebbelandschaft möglich. Wir haben wegen der vorhergehenden Abenteuerreise die Anlage nicht verlassen, auch weil wir während der Anreise gesehen hatten, dass im näheren Umfeld der Anlage nichts nennenswertes zu Fuss erreichbar war.
Wir hatten Halbpension gebucht und das war genau die richtige Entscheidung. Außerhalb der Anlage Essen gehen ist wahrscheinlich keine gute Empfehlung, es sei denn man fährt mit einem lokalen Führer irgendwo hin.
Helmut Vetter
13.02.2026
Guten Tag, sehr geehrte Frau Retzar!
Leider ist unsere Safari schon zu Ende und wir sind seit drei Tagen wieder zu Hause.
Wir möchten Ihnen für alles danken: Es hat alles ganz wunderbar geklappt! Alles perfekt organisiert! Unsere Guides Peter und Frank konnten überraschend gut deutsch sprechen. Beide waren sehr freundlich und geduldig. Besonders Frank möchten wir hervorheben: Obwohl er - auch durch den Regen, den wir hatten - sich extrem auf den Weg konzentrieren musste, hat er uns dabei mit geschultem guten Auge auch noch auf Tiere aufmerksam gemacht, die wir so selber nicht gesehen hätten. Wir hätten uns keinen besseren, freundlicheren, fachkundigeren, gelasseneren und geduldigeren Guide wünschen können. Würde uns freuen, wenn Sie für Ihn bei Ihrem Partner vor Ort ein Lob aussprechen wollten.
Sehr überrascht waren wir, dass alle Arten von Tieren direkt an unserem Auto vorbei liefen. Näher als im Zoo! Selbst Löwen und Geparde! Wir konnten diese aus nächster Nähe sehen. Das hätten wir nie und nimmer erwartet. Insofern wurden alle Wünsche und Erwartungen weit übertroffen.
Vielleicht erinnern Sie sich: Ich fragte, ob es sinnvoll sei eine Kamera mit Teleobjektiv (zu kaufen und) zu gebrauchen? Sie hatten sich diesbzgl. bedeckt gehalten. Zum Glück habe ich kurz vor der Reise noch eine solche Kamera gekauft. Nur mit Smartphone, das wäre Mist gewesen, obwohl, wie gesagt, die Tiere in nächster Nähe zu bewundern waren. Sie sollten diese Empfehlung unbedingt jedem weiter geben!
Die Unterkünfte waren alle prima. Allerdings ist das Camp in der Serengeti über die Schlammpisten nur äußerst schwer zu erreichen und mit der ständig drohenden Gefahr versehen, unterwegs stecken zu bleiben. Einem Fahrzeug vor uns ist das passiert.
Die Anlage des Hotels Breezes ist ein Paradies! Verpflegung erstklassig! Sie erinnern sich bestimmt, dass ich die Befürchtung hatte, in einem der hinteren Häuser untergebracht zu werden. So sollte es dann auch kommen - wir sollten die Wohnung im allerhintersten Haus beziehen. Dagegen haben wir interveniert und haben stattdessen freundlicherweise dann tatsächlich eine Wohnung in direkter Nähe zum Pool und mit Meersicht erhalten. Insofern dann doch auch alles bestens!
Das einzig nervige war das extrem schlechte Safarifahrzeug. Dessen Motor hatte keine Power mehr. An jeder geringen Steigung musste Frank trotz Sechszylinder-Diesel zurückschalten in den dritten oder gar zweiten Gang (stellenweise sogar in den ersten...). Sogar auf dem Highway wurden wir ständig überholt deshalb. Die Stoßdämpfer des Fahrzeuges waren praktisch nicht vorhanden. Auf diesen Punkt bezogen waren die Pirschfahrten eher eine Qual. Das hatte auch zur Folge, dass Frank auf den Schotterpisten, insbesondere auf den "schnellen" Pisten vom Ngorongoro in die Serengeti mit den Querrillen, langsamer fahren musste als alle anderen, um das Fahrzeug überhaupt halten zu können. Auch hier wurden wir ständig überholt von Fahrzeugen, die offensichtlich wenigstens über einigermaßen arbeitende Stoßdämpfer verfügten.
Gerne werden wir Sie und Ihr Unternehmen auf jeden Fall uneingeschränkt weiterempfehlen.
Als Gesamtbewertung für diese Reise geben wir 6 Sterne!
===
Anmerkungen unseres Safari-Partners:
Der Land Cruiser ist in der Tat kein schnelles Auto. Die 6 Zylinder Motoren sind sehr behäbig, brauchen ziemlich viel Diesel und sind im Punkt Agilität jedem normalen PKW deutlich unterlegen. Der Motor ist eigentlich ein LKW-Diesel, der kaum über 100 fährt und am Berg deutlich abbaut. In der Tat ist dieses Fahrzeug schon lange in unserer Flotte und ab einem gewissen Kilometerstand lässt die Leistung nochmal etwas nach. Dennoch konnte man mit dem Fahrzeug normal die Safari durchführen. Es gab keine technische Schwierigkeiten. Dennoch werden wir wieder 5 Fahrzeuge in der Regenzeit (März/April/Mai) komplett überholen und dieses Safariauto gehört dazu.
Die Federungen (hinten) sind “LKW-ähnliche” Blattfedern. Diese sind hart und dafür ausgelegt hohe Lasten zu bändigen. Wenn die Kunden nur zu zweit im Auto saßen sind die Federungen nochmal etwas härter. Ich gehe davon aus, dass der Guide einfach nur sehr vorsichtig gefahren ist, was wir grundsätzlich begrüßen. Sicherheit geht vor allem. Die Überprüfung der Federbeine hat keine Mängel ergeben.
Thomas Maier
30.01.2026
Sehr geehrte Frau Retzar,
vielen Dank für die insgesamt gelungene Reise!
Die Reiseplanung war für uns wie erwartet sehr gut! Wir hatten alle notwendigen Informationen um die Reise entspannt anzutreten. Der Flug mit Discover Airlines hat unsere Erwartungen übertroffen. Pünktlichkeit, Service, Freundlichkeit des Personals und Sitzkomfort in der Premium-Economy wirklich nicht zu beanstanden. Jederzeit gerne wieder!
Das Reisen vor Ort empfanden wir als relativ entspannt. Die einzelnen Wegstrecken um einiges kürzer als im Vorjahr in Kenia. Die Strecke vom Krater in die Serengeti bot viel an African Massage und das kostenlos, gehört aber dazu. Die besuchten Parks waren hervorragend und überbordend mit Wildtieren, einfach nur überwältigend. Die Big Five hatten wir mehrfach. In den ersten drei Tagen drei Leoparden und das will was heißen. Die anderen Gattungen waren so stark vertreten, dass man diese irgendwann nicht mehr fotografieren wollte! :-) Tansania war für uns eine völlig neue und positive Erfahrung.
Unser Guide Frank hat sich fürsorglich um uns gekümmert und war für alle Wünsche offen. Sein Fachwissen war enorm und hilfreich. Die Unterkünfte waren nicht zu beanstanden und man hat sich wohlgefühlt. Insbesondere das Serengeti View Camp war sehr abenteuerlich und hielt aufgrund seiner Lage eine positive Anspannung bereit. Personal überall sehr nett und hilfreich!
Der Rückflug aus der Serengeti nach Sansibar war ein klarer Benefit für die gesamte Reise. Machte alles viel entspannter.
Das Fahrzeug war typisch und zweckmäßig. Großes Manko war ein fehlender Kühlschrank. Gekühlte Getränke Fehlanzeige. Stattdessen gab es neben dem Fahrersitz einen großen Wasserbehälter für die gesamte Safari. Aus diesem sollten über die Tage die Flaschen befüllt werden. So viel zur Theorie. In der Praxis erreichte das Wasser nach dem ersten Tag einen lauwarmen Status und wurde durch das Befüllen der Flaschen immer wieder mit Luft durchmischt. Am dritten Tag baten wir unseren Guide, frisches Trinkwasser in Flaschen zu besorgen, weil wir Angst vor Keimen hatten. Diesem Wunsch kam unser Guide auch gerne nach, mit dem Hinweis, dass er seine Company schon mehrfach auf diesen Missstand hingewiesen hat. Hier sollte dringend nachgebessert werden!
Die ganze Safari war aber ein wunderschönes Erlebnis. Hier kann man nichts reduzieren. Die Leoparden das gekrönte Highlight!
Zu unserem Strandhotel Breezes Beach Club auf Sansibar: Top Hotel, Top Verpflegung, Top Service und tolle Suiten. Baden wegen der Gezeiten nur eingeschränkt möglich, was natürlich den Gezeiten zu Schulden war. Aber keine Beanstandungen. Transfers super organisiert.
Wir geben 4,5 Sterne.
Ines Günzel
24.01.2026
Hallo Frau Retzar,
danke der Nachfrage. Wir haben uns gut vorbereitet gefühlt. Unterstützung und Planung waren sehr gut.
Die ganze Reise war wirklich toll! Schon der erste Tag "Kaffee, Land und Leute" hat uns sehr gut gefallen. Kein Massentourismus, unter den Einheimischen, leckeren Cafe getrunken, geschaut wie die Menschen da leben... Sofia, unser Guide, hat sehr gut deutsch gesprochen, hat viel erklärt. Unser Safariguide Greyson war gleichfalls sehr bemüht, kompetent, wollte uns möglichst viele Tiere zeigen (ist ihm auch gelungen), war nett und zuvorkommend. Wir waren absolut zufrieden und haben uns sehr wohl bei ihm gefühlt.
Das Fahrzeug war okay, die Unterkünfte einmalig - keine Massen von Menschen, mitten im Busch (ganz tolle Lage), Tiere bis fast an die Zelte ran, alles sauber, gute Betten, Verpflegung sehr gut und das Personal immer herzlich! Wir waren begeistert.
Für meinen Mann waren die "Begegnungen" mit Leopard und Gepard am schönsten. Ich fand die Zeltcamps in der Natur, mit den Tieren rundum (ohne Zaun) beeindruckend.
Lazy Lagoon als Abschluss am Meer hat uns auch sehr gefallen. Die Mitarbeiter wieder total herzlich. Zum Teil waren wir die einzigen Gäste, dementsprechend ruhig war es. Super. Man kann Wassersport betreiben oder relaxen. Das Essen war sehr gut - einmal direkt im Sand am Strand. Der Manager hat uns Empfehlungen gegeben und immer geschaut, dass es uns gut geht. Wir wurden mit Handschlag von ihm und einem Teil des Personals am Bootssteg verabschiedet.
Wir geben der Reise 5 Sterne.
Ein Hinweis allerdings: Mit dem Flug aus
der Serengeti waren wir enttäuscht. Wir haben gedacht, dass wir mit
einem Kleinflugzeug über die Serengeti etc fliegen. Ohne unser Wissen wurden wir einem größeren Flugzeug nach Sansibar zugeteilt. Wir saßen
ganz vorn mit dem Rücken zum Cockpit (Stewardessenplatz?), ohne Fenster.
Das müsste man vielleicht besser organisieren.
Knut und Beate Back
24.09.2025
Die wichtigsten Informationen waren im Vorfeld in den Unterlagen enthalten. Unsicher waren wir bezüglich des Reiseadapters für Strom. Detaillierte Informationen zu Telefon und Internetgebrauch hätten wir uns gewünscht.
Unterstützung und Informationen waren einwandfrei, das Einzige war, dass wir am Kilimanjaro Airport unseren Abholer zunächst nicht finden konnten. Wir haben nach unserem Namen oder dem Namen des Veranstalters gesucht. Tatsächlich stand der Name des ersten Hotels auf dem Schild. Den hatten wir nicht im Kopf.
Alle Flüge haben gut geklappt, es gab immer etwas zu essen und zu trinken, extrem nervig jedoch die langen Wartezeiten zwischen bzw. vor den Flügen. Ein Zubringerflug von HH nach FRA wäre die richtige Entscheidung gewesen.
Alle Fahrzeuge und der Jeep waren in einem sehr guten und sauberen Zustand. Die Straßen und Wege teils schlecht und entsprechend holprig. Wir hatten aber kein Problem mit Rückenschmerzen oder dergleichen. Die Tage manchmal lang und anstrengend, haben aber immer Spaß gemacht. Wir haben sehr viele Tiere auch aus nächster Nähe gesehen. Unser Guide Josef war super, immer freundlich und aufgeschlossen, hat viele Informationen gegeben, auch private, und ist super gefahren. Die Unterkünfte waren alle gut bis super schön.
Es gab viele schöne Erlebnisse, gut auch der Starttag mit der Kaffeeplantage, am besten gefallen hat uns der Tarangire Nationalpark. Den Krater fanden wir nicht so toll. Wunderbar das schöne Hotel auf Sansibar – wie im Bilderbuch.
Georg Spanheimer und Claudia Sigl
03.01.2025
Super gute Planung, ausser die Serengeti, die sehr anstrengende Fahrt hätten wir uns im Nachhinein gespart, weil bekanntermaßen die Herden um die Zeit mehr im Süden sind und wir zwar viel gefahren sind, aber leider wenig Tiere gesehen haben. Darauf hätten Sie uns hinweisen sollen.
Die Flugzeuge waren ziemlich alt von Ethiopian Airlines, Sitze und Monitore teils kaputt, aber hat schon gepasst.
Die Safari war (wie angemerkt außer Serengeti) klasse, Tarangire und Ngorongoro sind hervorzuheben. Guide Baraka war super, immer vornedran. Die Unterkünfte, der Service, die Menschen haben wir sehr genossen und wir bringen viel Sonne im Herzen mit. Die Lodges und Camps waren alle super gut, aber in der Serengeti wirkte das Personal etwas überfordert.
Das schönste Erlebnis: Das sind zu viele, so tolle Tierbegegnungen, so feine Menschen...
Das Strandhotel Breezes Beach Club war super.
Rudolf Dannhorn
12.12.2024
Sehr geehrter Herr Schmidt,
ich möchte mich hiermit für die tolle Organisation bedanken. Ich habe viele beeindruckende Impressionen auf der Safari erlebt.
Leider war das Fahrzeug schon ziemlich alt und durch den Einbau der Ablage und Ladevorrichtung war es für mich nicht möglich hinten zu sitzen. Dank meiner Mitreisenden konnte ich immer als Beifahrer mitfahren, hatte aber auch da keinen Platz für meine Knie vor dem Handschuhfach, was des Öfteren zu schmerzhaften Kontakten führte. Die Lodges sowie das Hotel auf Sansibar waren alle sehr gut, bis auf das letzte in der Serengeti. Dies war leider weit von einem Komfort-Zelt entfernt. Die Mittagessen wurden alle als Lunch-Pakete ausgegeben. Es wäre schöner gewesen, wenn mindestens einmal ein Restaurant angeboten worden wäre.
Zusammenfassend war es ein angenehmer, eindrucksvoller und entspannter Urlaub.
Irene Giesen-Netzer und Frithjof Netzer
26.11.2024
Liebe Frau Retzar,
es war einfach nur toll, beeindruckend, berührend.
Sie haben wirklich an alles gedacht und uns damit einen wundervollen Urlaub beschert! Sehr entscheidend war zudem die Auswahl des passenden Guides, Patrick, der uns kenntnisreich und sicher durch Fauna und Flora geführt hat.
Das Pongwe Beach Resort auf Sansibar war nach den intensiven Safaris genau das Richtige. Ruhe pur, glücklicherweise nur wenige Gäste, und eigener Pool!! Tipptopp. Dazu sehr sehr freundlicher Service und traumhafter Strand + Badewannen-Ozean :-)
Ingrid Sander-Leuchtmann
11.08.2024
Von Ihrer Seite war alles sehr gut vorbereitet und wir sind sehr gut betreut worden.
Bei den Flügen hat alles gut geklappt. Der Inlandsflug nach Sansibar hatte allerdings 1 Stunde Verspätung. Der Transfer hin und zurück zum Hotel Breezes auf Sansibar hat gut geklappt.
Die Safaris waren sehr erlebnisreich. Unser Guide, Baraka, fuhr uns immer wieder auch zu versteckten Plätzen. Die Guides waren immer wieder im Gespräch und gaben sich Tipps. Die Unterkünfte waren recht komfortabel eingerichtet und das Essen war immer sehr gut. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich. Ein Besuch einer Schule und eines Dorfes waren sehr interessant. Die Menschen waren recht aufgeschlossen.
Das Hotel Breezes auf Sansibar war sehr schön mit arabischem Flair, schönen Zimmern, großem Pool und leckerem Essen und sehr freundlichen Mitarbeitern. Modesta, die auch unser Zimmer betreute, war sehr nett und hatte uns sogar noch ein Präsent hingelegt. Das Meer war sauber und angenehm kühl.
Unsere schönsten Erlebnisse waren die nahen Begegnungen mit vielen Tieren. Besonders die Beobachtung von Hyänen und einem Geparden waren etwas Besonderes. Die Elefanten gingen relaxt zwischen den Jeeps auf die andere Seite des Weges. Ein kleiner Elefant spielte mit seinem Rüssel und kam ein kleines Stück auf uns zu. Ein Erlebnis der besonderen Art waren Löwen. Im Tented Camp in der Serengeti kamen nachts gegen 2.00 Uhr bis ca. 4.00 Uhr Löwen ganz nah ans Zelt und brüllten. Da bekamen wir doch ganz schön Angst. Morgens erfuhren wir, dass 10(!!!) Löwen vor der Anlage lagen. Die Mitarbeiter leuchteten nur mit einer Taschenlampe. Die Löwen würden nicht übergriffig werden.
Zu den Wegen während der Safari: Äußerst holprig mit Schlaglöchern. Wirklich nichts für Menschen mit Bandscheibenproblemen. Sehr lange Jeepfahrten zum Krater und wieder noch einmal zurück zur Lodge. Hier die Wahl einer anderen Lodge.
Bei der Abholung zur Ballonfahrt war in dem Transferfahrzeug die rechte Scheibe defekt und konnte nicht hochgekurbelt werden. Es war recht kalt und der Zugwind war sehr unangenehm. Das geht gar nicht! Der Fahrer hatte sich zudem verfahren und erst durch einen anderen Jeep wieder den richtigen Weg eingeschlagen. Der Ballonflug war wesentlich kürzer mit 35 Minuten als angekündigt!
Wir geben der Reise 4 Sterne.
Jochen Wendler
21.07.2024
Wir waren sehr gut auf die Reise vorbereitet. Es war so wie beschrieben. Alle Tipps haben gepasst.
Mit dem Flug gab es keine wirklichen Probleme. Auf dem Rückflug war es in Addis Abeba etwas nervig, kurz vor Boarding wurde das Gate gewechselt ohne dies anzuzeigen, sonst aber problemlos. Auch der Flug aus der Serengeti nach Sansibar mit Auric Air war sehr gut und natürlich die richtige Wahl, eine Fahrt bis zum Ozean ist wahrscheinlich nicht zu überleben!
Wir waren mit dem Guide, dem Fahrzeug und den Unterkünften zufrieden. Der Guide hat das sehr gut gemeistert und es gab nie ein Gefühl der Unsicherheit. Der Service in den Unterkünften war super und alle waren freundlich. Am tollsten fanden wir die Hippos. Und eine Büffelherde, die nachts direkt am Zelt gegrast und gegrunzt hat, ich dachte es seien Elefanten, eine krassse Geräuschkulisse!
Volle Punktzahl für diese Reise!
Michael Häberle
11.04.2024
Die Reisevorbereitung war sehr gut und praxisbezogen. Auf dem Hinflug hat alles sehr gut geklappt; der Service von KLM ist ausgezeichnet. Auf dem Rückflug mit Air France war die Umsteigezeit in Paris sehr knapp; nur im Laufschritt und mit „Vordrängeln“ war der Anschlussflug nach Frankfurt zu schaffen. Die Sicherheitskontrollen sind sehr zeitintensiv!
Die Safari war sehr schön; der Guide ausgezeichnet, fachkompetent und freundlich. Fahrzeug und Unterkünfte gut. Die Wanderung im Krater war dem Guide nicht bekannt, wurde aber noch organisiert, aber leider nur sehr kurz ca. 40 Min.
Zum Strandhotel Sandies Baobab: Die Lage und die Zimmer im Hotel waren sehr gut und sauber. Das Speisenangebot hätte abwechslungsreicher sein können – nicht vergleichbar mit einem RIU-Hotel.
Für uns war das schönste Erlebnis die hautnahe Begegnung mit den Tieren in den Nationalparks.
Frank Perner
09.04.2024
Die Vorbereitung auf die Reise durch Sie war optimal, keine Frage blieb offen. Vor Ort stand an jeder Location bereits ein Abholer wartend mit dem Outback Africa Schild.
Unsere Flüge verliefen wie geplant. Von der Serengeti nach Sansibar war es eine größere Maschine (ca. 40 Plätze) von Auric Air. Den Standard von Ethiopian Airlines kennen wir nicht, aber zwischen KLM (bessere Sitze und mehr Platz, 350 Pers.) und Air France (schlechte Sitze und eng, 400 Pers.) besteht deutlicher Unterschied. Die Umsteigezeit in Paris mit 1h/50 min würde ich an Ihrer Stelle so nicht mehr planen (Details ggf. telef.)
Zur Safari: Die Fahrten mit dem Jeep bei diesen Bedingungen waren immer spanend, die Pirschfahrten sehr sehr schön, haben dank der Adleraugen von Melek alle Tiere gesehen (Nashörner und Leopard aus großer Entfernung), unser Guide hat alle Wünsche bestens erfüllt (incl. eines super Picknick in der Serengeti). Die Unterkünfte einschl. Verpflegung haben in den Zeltcamps unsere Erwartungen weit übertroffen. Imponierend waren die Nächte in freier Natur mit der entsprechenden Akustik und natürlich die eigene Welt im Ngorongoro-Krater.
Zum Strandhotel: Das Sandies Baobab auf Sansibar ist lt. Internet ja kein Schnäppchen, dafür aber nur Durchschnitt das Restaurant betreffend, Strand allerdings super schön, sehr heller Sand, klares Wasser, Liegen immer verfügbar.
Nochmals vielen Dank für die schönen Erlebnisse.
Sarina Keiser und Norbert Fett
21.02.2024
Liebe Frau Korb,
gerne geben wir ein Feedback zu unserer Tansania Safari und Sansibar Komfort Reise im Februar 2024, die ein wirklich beeindruckendes Erlebnis war.
Schon in der Auswahl und Vorbereitung der Reise fühlten wir uns sehr gut und ausführlich beraten und unterstützt.
Alle Flugverbindungen haben super geklappt. Ethiopian Airlines ist eine angenehme Fluggesellschaft und der Zwischenstopp in Addis Abeba war kurzweilig, weil es ein sehr lebhafter und interessanter Flughafen ist. Auch der Inlandflug aus der Serengeti nach Sansibar war ein Erlebnis.
Die Ankunft in der African View Lodge bei Arusha war bereits die erste Überraschung, da wir eine tolle Veranda mit Blick auf den Mt. Meru hatten, der bei klarem Wetter gut zu sehen war. Alle Unterkünfte waren auf jeweils eigene Art sehr schön, mit afrikanischem Flair, freundlichem Servicepersonal und meist gutem Essen. In den Safari Camps waren die nächtlichen Rufe der Löwen und Hippos besonders beeindruckend.
Die Safari mit unserem Guide Nuru, einem sehr umsichtigen und guten Fahrer, war der besondere Höhepunkt der gesamten Reise. Mit gutem Blick auch für Unscheinbares und Vögel hat uns Nuru die Natur und Tierwelt der Nationalparks gezeigt und erklärt, in hervorragendem Deutsch. Und es lässt sich nicht sagen, welches der schönste Nationalpark für uns war, denn alle drei waren beeindruckend. Und wir haben so viele Tiere gesehen! Tausende von Gnus und Zebras mit ihren Jungtieren soweit das Auge reicht, Giraffen unter Schirmakazien, kämpfende Hippos, Löwen, Büffel, und, und und...
Auf Sansibar konnten wir dann in entspannter Umgebung bei Sonne, Meer, Palmen und leckerem Essen die vielen Eindrücke der Safari „sacken“ lassen und einfach nur die Seele baumeln lassen. Ein Ausflug auf eine Gewürzfarm und nach Stone Town war eine interessante Abwechslung zum Relaxen.
Einige Anmerkungen haben wir dann doch: Die Lunch-Pakete der beiden Safari Camps waren recht lieblos und trocken. Auch wenn man beachtet, dass die Versorgungslogistik im Park nicht so einfach ist, wäre hier etwas Abwechslung schön.
Die von uns zusätzlich gebuchte Fußpirsch im Tarangire Nationalpark hat unsere Erwartungen nicht erfüllt. Der Ranger hat uns zwar interessante Dinge erzählt und gezeigt, aber das Gras und die Vegetation war zu dieser Jahreszeit so hoch, dass das Laufen beschwerlich war und keine Tiere zu sehen. Vielleicht sollte man diese Fußpirsch nur im Sommer empfehlen?
Auch der Fußmarsch am Ngorongoro Krater hielt nicht, was in der Beschreibung versprochen war, was aber wahrscheinlich am Ranger lag. Wir liefen nur auf einem breiten Fahrweg zu einer Funkanlage – ohne Aussicht in den Krater. Zum Glück standen eine Büffelherde und eine Giraffe etwas abseits.
Alles in allem geben wir gern 5 Sterne und können diese Reise weiterempfehlen.
Barbara Wissing
15.02.2024
Guten Tag Herr Penzel,
wir hatten eine sehr schöne Zeit mit vielen tollen Eindrücken. Wir haben uns gut vorbereitet gefühlt durch ihr Unternehmen. Ganz neu war Afrika ja auch nicht für uns, da wir bereits in den letzten Jahren zweimal nach Ghana gereist sind, aber halt nicht mit dem „Safari-Tour-Ziel“.
Mit unseren Flügen hat alles perfekt geklappt, sehr pünktlich, Koffer immer alle da, guter Service!
Unser Guide Tom war klasse. Wir haben es nicht bereut, eine private Tour gebucht zu haben. Er hat sich sehr viel Zeit genommen und ausführlich erklärt. Wir hatten viele Tiersichtungen, auch in größerer Zahl. Leider war zu dem Zeitpunkt unserer Reise die Serengeti so gut wie „leer gefegt“. Dort waren für uns keine Tiere zu beobachten, da es in den beiden Monaten zuvor so viel geregnet hat und das Gras so hoch stand, dass die Tiere bereits vorzeitig ihre Wanderung angetreten sind. So die Erklärung des Guides. Ein bisschen enttäuschend, weil wir es anders erwartet hatten. Dafür war es wirklich überall wunderschön satt grün und die schier endlosen Weiten konnten wir auch so genießen. Deshalb fehlte bei der Ballonfahrt auch ein bisschen, aber dafür kann ja niemand etwas.
Ganz großes Lob an die African View Lodge, in jeder Hinsicht volle Sternezahl, einfach alles traumhaft! Auch die beiden Tended Camps waren ein tolles Erlebnis, sauber, tolles Personal, spannend, alles bestens. Die Country Lodge gefiel uns auch sehr gut, eine schöne Anlage. Leider haben wir es bei unserer Ankunft abends nicht so schön angetroffen. Es waren 20 Kanadierinnen in dem recht kleinen Speisesaal, die sehr laut waren und bei den übrigen Gästen für Unmut gesorgt haben. Dazu ein sehr angespannter Manager. Am nächsten Morgen das gleiche wieder. Schade, aber dafür kann man dann nicht so viel.
Für uns war der Ngorongoro Krater mit Umgebung das Highlight mit den vielen Tieren und der traumhaften Natur. Zwei Tage, die sich absolut gelohnt haben!
Nicht zu vergessen ist die Shooting Star Lodge auf Sansibar. Eine wunderschöne, sehr gepflegte Anlage. Das Essen war nicht zu toppen und der Service in jedem Bereich erstklassig! Hier waren zwei Nächte definitiv zu kurz, beim nächsten Mal gerne länger.
Es war alles perfekt organisiert, danke dafür! Gesamtnote 5 Sterne.
M.B.
10.01.2024
Unsere Reise „Tansania - Safari und Sansibar Komfort“ konnte tatsächlich all unsere Erwartungen übertreffen. Wir hatten eine großartige Zeit. Aber von vorne:
Die Reiseunterlagen von Outback Africa waren informativ und haben uns auf alles gut vorbereitet. Auf eventuelle Rückfragen wurde stets sehr schnell und unkompliziert per E-Mail oder Telefon geantwortet.
Der Inlandsflug im Kleinflugzeug hat Spaß gemacht. Wir hatten einen Platz direkt hinter dem Cockpit. Die Abwicklung am Flughafen war unkompliziert. Aufgrund einer überfluteten Straße auf dem Weg zum Flughafen kam es zu Verzögerungen. Aber es wurde das Beste aus der Situation gemacht.
Die Safari war grandios! Bis auf Leoparden hatten wir tatsächlich alle Tiere, die man sich nur wünschen konnte, in unmittelbarer Nähe. Eine besondere Freude war es mit unserem Guide Nuru unterwegs zu sein. Er ist voller Wissen, Fröhlichkeit und Warmherzigkeit. Und er spricht sehr gut Deutsch. So konnte er uns Land, Leute, Vegetation und Tierwelt wunderbar näher bringen. Es gab täglich gute, klare Absprachen. Und die afrikanische Pünktlichkeit scheint der deutschen nicht nachzustehen.
Aber auch der Ausflug an unserem ersten Tag unter dem Thema „Kaffee, Land und Leute“ war faszinierend. Unser Guide Noel sprach ebenfalls sehr gutes Deutsch, war kommunikativ und unterhaltsam. Wie im ganzen Urlaub waren wir von den herzlichen, lieben Menschen und dem superleckeren, lokalen Essen ganz beeindruckt.
Was das schönste Erlebnis war, ist schwer zu sagen. Wahrscheinlich sind neben dem gemeinsamen Erleben der Tiere und der Landschaft, die guten Gespräche und Begegnungen mit den Mitarbeitern der Tented Camps hervorzuheben.
Als Gesamtnote möchte ich gerne 5 Sterne geben. Im Übrigen fand ich es auch bemerkenswert, inwieweit Outback Africa bei unserer Inlandsflugverzögerung auf dem laufenden blieb und sich kümmerte. Dass es dennoch ein Malheur in der Abholung gab, war dann doch ein ungewöhnliches Pech. Das Vorhandensein einer Notrufnummer war gut und hilfreich.
K. und D.
19.11.2023
Hallo Frau Korb,
alles in allem waren wir mit der Reise hoch zufrieden. Ich habe Ihre Kontaktdaten auch bereits an Interessenten weitergegeben. Allein dies zeigt ja, wie zufrieden wir mit dem ganzen Erlebnis und der Betreuung durch Sie und Ihre Kollegen waren.
Wir fühlten uns sehr gut vorbereitet. Insbesondere die Reise PDF mit allen Infos zu Gepflogenheiten vor Ort, den notwendigen Reiseutensilien und gesundheitlichen (Impfung) Hinweisen, war sehr hilfreich.
Der Flug war einwandfrei. Die Reise war einzigartig. Es hat alles reibungslos funktioniert. Wir haben uns stets wohl und sicher gefühlt. Unser Guide (Ombeni) war sehr gut! Das Fahrzeug war ebenfalls sehr komfortabel. Mit den Unterkünften waren wir auch sehr zufrieden. Einziger kleiner Kritikpunkt aus unserer Sicht war, dass die Unterkunft am Ngorongoro Krater (Kudu Lodge) qualitativ und von der Aufmachung der Location (recht große Anlage, weit weg vom Park) etwas abfiel gegenüber den anderen so besonderen Unterkünften. Das ist aber eher als gut vs. sehr gut zu verstehen. Neben den Tieren war das besondere Abendessen im Tarangire Park das schönste Erlebnis. Generell die beiden View Camps (Tarangire und Serengeti) waren wirklich atemberaubend.
Wir geben fünf Sterne für diese Reise. Vielen Dank nochmals für Ihre ganze Hilfe. It was a trip of a lifetime!
Gisela Bergmann
15.09.2023
Liebe Frau Korb,
wie immer hatten wir alle Reiseunterlagen vollständig und frühzeitig, so dass wir umfänglich und gut vorbereitet waren. Die Unterstützung von Ihnen, Frau Korb, sowie auch dem ganzen Outback-Team war überragend, besonders bei all den Änderungen, die sich vor unserer Reise ergaben.
Die Flüge waren in Ordnung. Leider konnten wir für den Rückflug nicht online einchecken und sassen so recht verstreut. Dafür war bei Lufthansa das Essen besser.
Vor Ort hat alles vorzüglich geklappt und wir haben jede Minute voll genießen können. Unser Guide Emanuel hat uns sicher gefahren, aber nur wenig von sich zu Tieren, Pflanzen und Menschen erzählt. Alle Unterkünfte waren vorzüglich. Die mehr persönliche Ansprache in den View-Camps hat mir besonders gut gefallen.
Das schönste Erlebnis in diesem Jahr war, mitten in den riesigen Tierherden zu stehen oder sie vorbeilaufen zu sehen. Sie waren wegen des frühen Regens schon Ende September weit in den Süden der Serengeti gezogen, in die Nähe von Seronera.
Unsere Gesamtbewertung: sehr gut! Fünf leuchtende Sterne!!
Heinke Glameyer-Fleischmann und Volker Fleischmann
27.07.2023
Sehr geehrte Frau Retzar,
wie schon bei vorangegangenen Safaris von anderen Outback Africa-Mitarbeitern*innen haben wir dieses Mal auch von Ihnen ausführliche Informationen erhalten und konnten gut vorbereitet auf die Reise gehen. Die Flüge mit Ethiopian Airlines waren pünktlich.
Da sich außer uns niemand für die Safari „Tansania – Safari und Sansibar-Komfort“ am 14. Juni angemeldet hatte, konnten wir sie wie eine Privatsafari genießen, zumal uns auch in Arusha der Driverguide John Aloyce Nyambo, den wir uns gewünscht hatten, erwartete. Ihn hatten wir als hervorragenden Fahrer/Führer im Rahmen einer Safari im September 2019 kennengelernt.
Zu Beginn der Safari machten wir mit John die Wanderung „Kaffee, Land und Leute“, während wir 2019 eine von ihm geführte Tour in den Arusha NP unternommen hatten. Es war sehr interessant zu sehen, wie die Bauern ökologischen Ackerbau im Bereich des Usa Rivers betreiben und das Land in mehreren Etagen nutzen. Als Schattenpflanzen dienen Bananenstauden oder Papaya-Pflanzen, darunter wird Mais angebaut. Die Reihen sind teilweise in solchen Abständen angelegt, dass man dazwischen noch Bohnen oder Kürbisse anbauen kann. Einige Rinder und Ziegen (in Stallhaltung) sowie Hühner liefern Mist für die Felder. Auch die Kaffeesträucher stehen unter Schatten spendenden Bäumen. Bei der Vorbereitung der Kaffeebohnen sowie der Kaffeezubereitung durch „Mama Sophia“ durften wir zuschauen, aber auch mithelfen und den Kaffee anschließend genießen. Etwas gewöhnungsbedürftig war später die Einnahme des Mittagessens mit den Fingern. Es gab Ugali, einen Getreidebrei aus Maismehl, den man zu einer Kugel formen und dann mit einer „Kuhle“ versehen musste, um damit weitere Zutaten wie Bohnen, Spinat, verschiedene Saucen aufzunehmen. An das Mittagessen schloss sich eine Wanderung durch den Regenwald am Fuße des Mt. Meru an, bei der wir etliche Schwarz-weiße Stummelaffen (Colobus) in den Bäumen beobachten konnten.
Wir haben die Safari sehr genossen und fanden alle Erlebnisse schön. In den Zeltcamps und Lodges fühlten wir uns gut aufgehoben. Im Nachhinein können wir sagen, dass der Tag, den wir zusätzlich im Serengeti NP gebucht hatten, zwar sehr teuer, aber absolut lohnenswert und der wohl schönste war. Wir waren im nördlichen Serengeti View Camp in Togoro in der Nähe der Lobo Hills untergebracht. Von dort fuhren wir in den Westkorridor, eine Region, die dem Lauf des Grumeti Rivers etwa 100 km Richtung Lake Victoria folgt. Die Zebra-, aber vor allem die Gnuwanderung innerhalb dieses Korridors ist unbeschreiblich eindrucksvoll, da im Juni schier endlose Massen an Serengeti-Weißbartgnus mit grunzenden Geräuschen unterwegs sind, oft den Zebras folgend. Während die Zebras das hohe nährstoffärmere Gras fressen, bevorzugen Gnus die übriggelassenen kürzeren, nährstoffreicheren Gräser. Der Westkorridor der Serengeti ist die feucht/trockene Übergangszone für Gnus, dort gibt es Herden, die nicht zum Mara-Fluss wandern. Stattdessen kann man die Tiere bei der Überquerung des Grumeti beobachten. Im westlichen Korridor gibt es weniger Lodges und Camps, damit weniger Touristen als in der zentralen und südlichen Serengeti.
Ein weiteres Highlight unserer Safari waren die vielen Löwensichtungen, angefangen mit 9 im Gras dösenden Löwen im Tarangire Nationalpark, die für uns gut sichtbar wurden, nachdem sie von einem vorbeiziehenden Elefanten aufgescheucht worden waren. Wir hatten eine Safari mit „nur“ drei Nationalparks ausgewählt, beginnend mit dem Tarangire NP, weil er uns 2019, u. a. wegen der Vielfalt an Landschaften, Fauna und Flora so gut gefallen hatte. Dieses Mal standen an zwei Tagen Pirschfahrten auf dem Programm. So ließ sich ein viel größeres Gebiet des Nationalparks erkunden, wir sahen sehr viele Elefanten, große Büffelherden, Ellipsen-Wasserböcke, Kirk-Dikdiks, Giraffen, Zebras, Zebra- und Zwergmangusten, Einzelexemplare und eine sehr große Gruppe von männlichen und weiblichen Massaistraußen sowie diverse andere Vogelarten (Rotwangenhornraben, Rotschnabeltokos, Rotbauchmohrenkopf, Schwarzköpfchen, Schopfadler, Dreifarbenglanzstare, Starweber, weibl. Nubierspecht, Gelbkehlfrankoline etc.).
Von dort fuhren wir weiter zum Ngorongoro Krater. Im September 2019 waren Wasserflächen am Kraterboden überwiegend ausgetrocknet und die Bereiche mit Salz bedeckt, die Pflanzen waren trocken und braun. Da damals ein ständiger Wind wehte, war die Luft nicht klar, sondern von (Salz)Staub erfüllt. Dieses Mal sahen wir große Wasserflächen, eine grüne Landschaft mit vielen blühenden Kräutern, besonders gelb und violett blühende Korbblütler. In einigen Bereichen wurden diese Kräuter abgemäht, um zu verhindern, dass sich Früchte mit Samen entwickeln, weil es sich teilweise um invasive Pflanzenarten handelt. Im Ngorongoro Krater lagen bzw. liefen direkt auf dem und am Rande des Fahrwegs mehrere von einer Gnu-Mahlzeit gesättigte Löwinnen, die teilweise unser Fahrzeug beschnüffelten. Die beiden Spitzmaul-Nashörner, die wir entdeckten, waren zwar recht weit entfernt, aber deutlich näher als das Exemplar, das wir 2019 nur mit großer Hilfe von John und unseren Ferngläsern sehen konnten. Außerdem konnten wir Thomson- und Grant-Gazellen, viele Zebras und Gnus, eine Großtrappe mit Küken, Flamingos, Kronenkranich-Paare etc. beobachten.
Nach der Übernachtung in der Bougainvillea Safari Lodge (schöne Bungalows, Pool gut zum entspannenden Schwimmen am Abend geeignet) nahe Karatu fuhren wir zum Kraterrand und machten dort mit einem mit einer Kalaschnikow bewaffneten Ranger eine Wanderung durch eine interessante Landschaft mit tollem Blick in den Krater und eine kleine Massai-Siedlung. Danach ging es weiter in die Serengeti. Diese Reihenfolge ist absolut zu empfehlen. Wir sprachen mit Safarigästen, die vom Tarangire NP 12 Stunden zum nördlichen Serengeti African View Camp unterwegs waren, erst nach 20 Uhr bei völliger Dunkelheit ankamen und von dort nach zwei Übernachtungen zum Ngorongoro Krater fuhren. Teilnehmer einer weiteren Safari eines anderen Unternehmens keine Zeit, am Grab von Michael und Bernhard Grzimek anzuhalten.
In der Serengeti hatten wir wiederum an zwei Tagen sehr spannende Begegnungen mit Löwen, zweimal in nächster Nähe zu unserem Fahrzeug mit je einem Paar in Fortpflanzungsstimmung. Außerdem konnten wir an verschiedenen Stellen mehrere Tüpfelhyänen direkt am Fahrweg beobachten, ebenso einige Schabrackenschakale. John war wiederum ein hervorragender Driver Guide für uns. Die Möglichkeit, von der Seronera Piste nach Sansibar zu fliegen und nicht die lange Strecke aus dem Serengeti NP nach Arusha zurückfahren zu müssen, finden wir sehr gut. Die Safari bewerten wir mit 5 Sternen.
Im Anschluss an die Safari verbrachten wir einen erholsamen Strandurlaub an der Nordostküste Ungujas (Sansibar). Wir hatten dafür das Boutique-Hotel „Shooting Star Lodge“ gebucht, ein kleines Hotel in hervorragender Lage auf einem Felsplateau mit tollem Blick auf das Meer. Alle Sea View Bungalows haben eine eigene Terrasse mit Liegen und Sitzgruppe, unser großes Zimmer war gemütlich eingerichtet. Neben dem Bad gibt es einen Garderobenraum mit Safe. Wir haben tägliche längere Strandspaziergänge unternommen. Wegen des unebenen Korallenriffs dicht vor dem schmalen Hotelstrand kann man bei Flut dort nicht schwimmen, sondern muss zum Strand des benachbarten Hotels „Melia“ gehen. Die beiden Pools der „Shooting Star Lodge“ sind relativ klein, wenn man schwimmen und nicht nur plantschen möchte, es sei denn man ist alleine im Infinity-Pool. Eine Schulter-Rückenmassage im Spa ist sehr zu empfehlen. Das gesamte Personal war ausgesprochen freundlich und hilfsbereit, besonders der Manager war jederzeit ansprechbar und hat uns häufig kontaktiert. Die Mahlzeiten im schönen Restaurant waren sehr schmackhaft und abwechslungsreich. Wegen der für uns eingeschränkten Schwimmmöglichkeiten bewerten wir den Strandurlaub mit 4,5 Sternen.
Stefan E.
26.07.2023
Hallo Frau Retzar,
es hat uns wirklich sehr gut gefallen, ein einmalig schönes Erlebnis!
Die Vorbereitung war perfekt, insbesondere der Service mit allen ausgedruckten Unterlagen, der Tasche, dem Reiseführer etc.
Ethiopian Airlines war insgesamt deutlich besser, als von mir erwartet. Leider gab es bei zwei Flügen Probleme. Beim Flug aus der Serengeti nach Sansibar war unser ursprünglich gebuchtes Kleinflugzeug wohl defekt (Mechaniker stieg ein, gestikulierte wild und das Flugzeug wurde weggebracht). Wir wurden 1,5 Stunden später mit einer großen Maschine einer anderen Airline mitgenommen wo wohl noch Platz war. Beim Flug von Sansibar nach Addis Abeba wurden wir nicht auf den gebuchten Fensterplätzen platziert, sondern im Mittelbereich, obwohl es keinen Wechsel des Fluggerätes gab (wie geplant Boeing 777-300). Diese Maschine war auch als einzige wirklich unschön, Entertainment kaputt, Sitze kaputt. Warum wir andere Plätze bekamen konnte einem auch keiner sagen.
Die Safari in Tansania war PERFEKT! Anders kann man es nicht sagen. Der Guide war einfach klasse, die Zeltcamps auch, das Fahrzeug war sehr gut gepflegt, alles sehr sehr gut! Einzig die Kudu-Lounge entsprach nicht wirklich unserem Geschmack, das war zu viel des Guten (zu groß, zu viele Mitarbeiter die einem alles hinterhertragen wollen etc.) Aber das ist definitiv Geschmackssache.
Das Hotel auf Sansibar (Sharazad Boutique Hotel in Jambiani) war zwar schön, aber insgesamt nicht ganz unseres, was aber hauptsächlich am Rezeptionspersonal lag, die alles wissen wollten und notierten (wann ist man weg und wo, wie ist die private Telefonnummer - Kontrollanruf erfolgte, ...). Die Anlage selbst ist sehr schön. Dennoch würden wir nicht wieder nach Sansibar fliegen, da Strandspaziergänge schier unmöglich sind (Verkäufer, "Begleitpersonen" etc.). Reine "Hotel-Pool-Lieger" sind wir einfach nicht.
Das schönste Erlebnis waren die Elefanten und Büffel direkt vor dem Zelt in den Tented Camps und der Blick über den Ngorongoro Krater. Insgesamt vergeben wir 5 Sterne.