Tarangire – Elefantenherden und Baobabs in Tansanias Norden
Tarangire – Elefantenherden und Baobabs in Tansanias Norden
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Der Tarangire Nationalpark ist der Park der Elefanten und der Baobabs (Affenbrotbäume). In dem hügeligen Park zieht sich der Tarangire-Fluss als Lebensader durch eine malerische Landschaft aus offenen Ebenen, Akazien-Wäldern und uralten Affenbrotbäumen. In der Trockenzeit konzentrieren sich hier Tierherden, die ihresgleichen suchen. Bis zu 3000 Elefanten können dann gleichzeitig im Park sein, dazu Hunderte Zebras, Gnus, Büffel und Antilopen.
Outback Africa beginnt mit Ihnen die Nordroute oft hier. Seit 2008 bereisen wir Tansania regelmäßig und wissen, warum der Tarangire häufig unterschätzt wird. Bei uns erfahren Sie, warum sich eine Übernachtung im Park weit mehr lohnt als der schnelle Tagesausflug, den viele Reiseanbieter einplanen, und wie Sie Tarangire mit Lake Manyara, Ngorongoro und Serengeti zur klassischen Tansania-Safari verbinden.
Der Tarangire liegt etwa 120 Kilometer südlich von Arusha und ist von dort in etwa drei Stunden Fahrt erreichbar. Er ist Teil eines größeren Ökosystems, das bis in die Massai-Steppe reicht. In der Trockenzeit ziehen Tiere aus weitem Umkreis zum Fluss, in der Regenzeit verteilen sie sich wieder. Diese Bewegung erklärt, warum die Saison hier eine größere Rolle spielt als in vielen anderen Parks
Beste Reisezeit für den Tarangire
Der Tarangire ist in der Trockenzeit am interessantesten. Von Juni bis Oktober erlebt der Park seine Hauptsaison, und das aus gutem Grund. Mit fortschreitender Trockenzeit verlieren die umliegenden Gebiete ihr Wasser, und die Tiere ziehen zum Tarangire-Fluss, der ganzjährig Wasser führt. Im September und Oktober ist die Konzentration am Fluss am höchsten.
November und Dezember bringen die kleine Regenzeit. Die Tiere beginnen wieder, sich aus dem Park heraus zu verteilen, die Sichtungen am Fluss werden weniger spektakulär, dennoch sind auf den Pirschfahrten viele Tiere zu sehen. Januar bis März sind oft trocken, und die Bedingungen bleiben gut.
Im April und Mai herrscht große Regenzeit. Viele Tiere haben den Park dann verlassen und sind in der Massai-Steppe unterwegs. Die Landschaft ist sattgrün und schön, die klassischen Trockenzeit-Sichtungen fehlen aber. Wer in dieser Zeit nach Tansania reist, plant den Tarangire eher kurz ein und legt den Schwerpunkt auf Ngorongoro und Serengeti
Unser Tipp: Verbringen Sie mindestens eine Nacht im Tarangire, besser zwei. Viele Reisen führen nur als halbtägige Safari durch den Park, was den eigentlichen Reichtum verfehlt. Wer in der Trockenzeit zu den Aussichtspunkten am Tarangire-Fluss fährt, kann manchmal Hunderte Tiere sehen.
Safari-Erlebnisse im Tarangire
Pirschfahrten am Fluss
Die klassische Pirschfahrt führt entlang des Tarangire-Flusses und durch die offenen Ebenen. In der Trockenzeit reicht oft eine Stunde am Fluss, um Dutzende Elefanten, Giraffen und Antilopen zu sehen. Morgenpirsch und Nachmittagspirsch unterscheiden sich im Licht und in der Tieraktivität, beide lohnen sich gleichermaßen.
Walking Safaris in Konzessionen
Innerhalb des Nationalparks sind Pirschwanderungen nicht erlaubt. In den angrenzenden Konzessionsgebieten, etwa der Tarangire-Conservation-Area oder dem Lake Manyara Ranch, sind Walking Safaris mit bewaffnetem Ranger möglich. Manche Lodges in diesen Gebieten bieten sie als Standardprogramm an.
Nachtpirsch und Ballonfahrt
Nachtpirschfahrten sind nur in den Konzessionen außerhalb des Parks möglich. Sie eröffnen einen ganz anderen Blick auf das Ökosystem mit Stachelschweinen, Ginsterkatzen, Zibetkatzen, Bushbabys und nachtaktiven Raubtieren. Heißluftballonfahrten über den Tarangire werden saisonal angeboten und starten am frühen Morgen.
Insider-Tipps:
Entlang des Tarangire River gibt es einige Aussichtspunkte. Gerade am späteren Nachmittag in der Trockenzeit, wenn die Elefanten zum Trinken kommen, kann man dort außerhalb des Fahrzeugs etwas Zeit verbringen, die Aussicht genießen und den Tieren zusehen. Ein Fernglas ist sehr empfehlenswert, wenn die Herde etwas weiter entfernt steht.
Unsere Reisen mit Tarangire
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Lodges & Camps im Tarangire
Die Auswahl reicht von einfachen Tented Camps bis zu exklusiven Baumhaus-Lodges mit Blick über die Baobab-Wälder. Einige Lodges liegen im Park selbst, andere in den umliegenden Konzessionen mit Walking- und Nachtpirsch-Möglichkeiten. Wir haben die meisten Häuser selbst besucht und beraten Sie gern, was zu Ihrer Reise passt.
Klassische Kombinationen
Der Tarangire ist Teil der Nordroute Tansanias und wird fast immer mit weiteren Parks kombiniert.
- Tarangire und Lake Manyara: kompakte Zweier-Kombination, ideal als Kurztrip → Lake Manyara
- Tarangire und Ngorongoro: zwei sehr unterschiedliche Landschaften an einem Stück → Ngorongoro
- Tarangire, Ngorongoro und Serengeti: die klassische Nordroute → Serengeti
- Volle Nordroute: Tarangire, Lake Manyara, Ngorongoro, Serengeti
- Erweiterte Nordroute: Arusha Nationalpark, Tarangire, Lake Manyara, Ngorongoro, Serengeti
Safari & Baden
Der Tarangire ist Teil fast jeder Nordroute. Nach den Tagen in den Parks fliegen viele Gäste von Arusha oder direkt von einem Park-Airstrip nach Sansibar, um die Eindrücke am Strand sacken zu lassen. Vier bis fünf Nächte auf der Insel sind nach einer intensiven Safari ideal.
Unsere Erlebnisse im Tarangire
Das sagen unsere Kunden
Praktische Informationen
Wie kommt man hin?
Über Land: Von Arusha in zweieinhalb bis drei Stunden Fahrt mit Guide und Safari-Fahrzeug. Die Strecke ist überwiegend asphaltiert und unproblematisch. Auf dem weiteren Weg Richtung Ngorongoro liegt Lake Manyara als logischer nächster Stopp.
Per Flug: Im Park gibt es den Kuro Airstrip, der unter anderem von Arusha, Sansibar und der Serengeti angeflogen werden. Die Flugzeit ab Arusha beträgt etwa 30 Minuten.
Wie viele Tage einplanen?
Mindestens eine Übernachtung im Park für eine ausgiebige Pirschfahrt am nächsten Morgen. Zwei Nächte sind komfortabler, weil Sie dann den Anreisetag und einen vollen Tag im Park haben. Bei Interesse an Walking-Safaris mehr.
Was kostet ein Tag im Tarangire?
Die Eintrittsgebühren liegen bei etwa 59 USD pro Person und Tag. Hinzu kommen Übernachtung mit Vollpension, das Safari-Fahrzeug und Aktivitäten. Insgesamt liegen die Kosten zwischen 400 und 1.200 Euro pro Person und Tag, je nach Lodge-Kategorie und je nachdem, mit wie vielen Personen Sie reisen, da die Kosten für Fahrzeug und Guide aufgeteilt werden. Damit ist der Tarangire spürbar günstiger als der Ngorongoro.
Häufige Fragen zum Tarangire
Die beste Reisezeit ist Mitte Juni bis Ende Oktober. In dieser Trockenzeit konzentrieren sich die Tiere am Tarangire-Fluss, die Sichtungen sind besonders gut. November und Dezember bieten noch gute Bedingungen, Januar bis Mai eher schwächere, weil viele Tiere den Park verlassen. Der Park ist dann aber landschaftlich sehenswert mit grünem Savannengras und belaubten Baobabs.
Reicht ein Tagesausflug oder sollte man im Park übernachten? Mindestens eine Übernachtung lohnt sich auf jeden Fall zu jeder Jahreszeit. Wer nur einen Tagesausflug macht, ist meist zur ungünstigsten Tageszeit unterwegs, der Mittagshitze. Die Hauptaktivität der Tiere liegt am frühen Morgen und am späten Nachmittag.
Beide haben ihre Stärken. Tarangire ist deutlich größer, hat mehr Elefanten und die typischen Baobab-Landschaften. Lake Manyara ist kleiner, kompakter und ideal für einen halben oder ganzen Tag, mit Wald, See und Baumlöwen. Wer Zeit hat, kombiniert beide. Wer sich für einen entscheiden möchte, sollte Tarangire den Vorzug geben.
In der Trockenzeit sind Sichtungen von 100 bis 300 Elefanten an einem Tag normal. Der Park beherbergt in dieser Zeit bis zu 3000 Tiere.
Ja, das ist die klassische Nordroute. Üblicherweise startet man im Tarangire, fährt weiter nach Lake Manyara oder Ngorongoro und endet in der Serengeti. Die Reihenfolge lässt sich auch umkehren.
Vier von fünf: Elefant, Löwe, Leopard, Büffel. Nashörner gibt es nicht. Wer alle fünf sehen möchte, kombiniert mit dem Ngorongoro, mit der Serengeti oder mit dem Mkomazi Nationalpark
Warum mit Outback Africa reisen?
Wir bereisen Tansania seit 2008 und kennen den Tarangire zu allen Jahreszeiten. Wir wissen, wann sich die Übernachtung innerhalb des Parks gegenüber einer Lodge in den angrenzenden Konzessionen lohnt, welche Häuser einen schönen Flussblick haben und wie sich der Park optimal in eine Safari durch den Norden Tansanias einfügt. Gemeinsam finden wir heraus, ob eine Kombination aus zwei oder drei Parks, eine vollständige Nordroute oder eine Safari-und-Baden-Reise mit Sansibar am besten zu Ihnen passt.








