Lodges in Samburu: Samburu Sopa Lodge

von Svenja Penzel

Bald habe ich sie alle besucht, die Sopa Lodges in Tansania und Kenia. Bei Sopa weiß man, woran man ist. Verlässliche Qualität im Mittelklassebereich, etwas größere Anlagen mit gutem Management in guter Lage und mit gutem Essen. Die Samburu Sopa Lodge macht da keine Ausnahme. Sie eröffnete 2006 und ist damit die bisher jüngste Lodge dieser Kette. Wie ich hörte, soll aber bald noch eine weitere beim Lake Nakuru eröffnen.Die Samburu Sopa Lodge ist gut in Schuss, die ganze Anlage wirkt sehr gepflegt. Die Zimmer sind groß und alle gleich zugeschnitten. Man könnte in jedem Zimmer eine vierköpfige Familie unterbringen und ein Paar kann sich aussuchen, in welchem der beiden Doppelbetten es schlafen möchte. Schöne Schnitzereien an den Kopf- und Fußenden der Betten sowie Gravuren am Mauerwerk der Terrasse spiegeln die Tierwelt und Kultur der Samburu wider. Von jeder Terrasse aus bietet sich der gleiche weite Blick über die Buschsavanne bis hin zu den Bergen der Matthews Mountain Range. Im Zentrum liegen das große Haupthaus und der Swimmingpool.

Ungewöhnlich für das Samburu-Reservat ist die Lage der Lodge. Als einzige liegt die Sopa Lodge nämlich nicht am Fluss, sondern auf einer Anhöhe im zentral-nördlichen Teil des Reservats. Vor vier Jahren, als wegen eines großen Hochwassers viele Lodges und Camps direkt am Fluss überschwemmt wurden und längere Zeit schließen mussten, hatte die Sopa Lodge keine Probleme.Gleich hinter der Lodge, nur drei Fahrminuten entfernt, liegt ein neuer Airstrip, der Oryx Airstrip. Man kann also Samburu auch anfliegen. Die Sopa Lodge ist auf diese Gäste vorbereitet und hat mehrere Pirschfahrzeuge und Guides zur Verfügung. Der größere Teil der Gäste kommt allerdings klassisch mit Fahrer und Fahrzeug über Land angereist.

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