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Nata und die Salzpfannen
Nach einer letzten Morgenpirschfahrt In Khwai geht es zurück in Richtung Maun und von dort nach einer Mittagspause und dem Fahrzeugwechsel weiter. Wir essen im gleichen Restaurant wie bei der Hinfahrt nach Moremi. Wie weit ist es von Maun nach Nata? Genau: 300 Kilometer.
Die Straße ist gut ausgebaut. Viel zu sehen gibt es nicht außer zwei Giraffen, ein paar Zebras und einem überdimensional großen Erdferkel (Aardvark), das als Werbung für die Planet Baobab Lodge am Straßenrand thront. Da es früh dunkel wird, erreichen wir die Nata Lodge in der Abenddämmerung.
Ich war mit der Tour Botswana Wild Parks bereits einmal hier. Das letzte Mal übernachteten wir in den Zeltchalets im hinteren Bereich der Lodge, diesmal bekommen wir die festen Hütten. Sie sind riesig mit feudaler Badewanne, einer großen Außendusche und einer Terrasse. Es ist ein bisschen schade, dass wir keine Zeit mehr für den Pool haben, der wirklich sehr schön ist, und auch morgen Vormittag bereits weiterfahren. (Hier mein Reisebericht von der Reise Botswana Wild Parks) Im Restaurant gibt es wie immer eine ordentliche Speisekarte mit moderaten Preisen. Nach dem Essen ziehen sich alle bald zurück. Der Tag war lang und morgen früh heißt es pünktlich aufstehen.
Nata Bird Sanctuary, 14.6. 7.38 Uhr
Unser Fahrer KD mahnt zur Eile. Die Fahrt zum Nata Bird Sanctuary ist zwar nur kurz, aber wir wollen ja den Sonnenaufgang über der weiten Salzebene nicht verpassen. Der findet laut einer Wetter-App genau um 7.38 Uhr statt. Einige Minuten später stehen wir dann andächtig in der weiten, kargen Graslandschaft und bewundern das Farbenspiel am Himmel und die schnell aufsteigende Sonne, gerade noch rechtzeitig.
Es wird schnell hell und wir erreichen ein Seeufer, das von Unmengen rosafarbener Flamingos und anderen Wasservögeln bevölkert ist – das Nata Bird Sanctuary. Das sandige Ufer des Sees ist mit Vogelfedern übersät und erstreckt sich, so weit das Auge reicht. Hier lassen sich gut die obligatorischen Perspektiv- und Sprungfotos machen, wobei wir dabei keine gute Figur abgeben (und deshalb auch keine Fotos davon zeigen).
Zurück in der Lodge gibt es Frühstück, danach brechen wir nach Kasane auf. Obwohl die Straße gut ausgebaut ist (und die Entfernung wieder genau 300 Kilometer misst), kommen wir nur langsam voran. Das liegt hauptsächlich an den zahllosen Elefanten, die quasi am Wegesrand auf uns warten und fotografiert werden wollen. An einem großen Wasserloch versammeln sie sich besonders zahlreich und sie kommen auch nahe heran.
Wir schaffen es doch irgendwann nach Kasane und beziehen die Zimmer im „Old House“, einer hübschen Lodge mit grünem Garten und direktem Zugang zum Chobe-Fluss. Die zur Lodge gehörenden Ausflugsboote liegen hier vertäut und es bietet sich bereits vom Steg ein schöner Ausblick auf den Sonnenuntergang. Die Zimmer des OId House sind hübsch und sauber. Die Lodge liegt nur 300 Meter vom Ortszentrum von Kasane entfernt. Man kann gut zu Fuß zum Supermarkt gehen. Das Old House verfügt über ein sehr gutes Restaurant, das auch von Einheimischen gern besucht wird. Wir haben gut gegessen, vor allem die Pizzen sind empfehlenswert. Einziger Kritikpunkt an der Lodge ist wohl die Lage – gegenüber befinden sich zwei Bars, wo die ganze Nacht Party gemacht wird und der Lärm herüberschallt. In den Zimmern auf der anderen Seite, wo es ruhiger ist, hat man leider den Essensgeruch der Küche in der Nase. Beides lässt sich aber ertragen.
Reisebericht Große Okavango-Rundreise
- Winter in Afrika
- Große Okavango-Rundreise, Reisebeginn in Victoria Falls und Fahrt nach Caprivi
- Durch den Caprivistreifen, Camp Kwando
- Mahango, Popa-Fälle und Nxamaseri Island
- Auf zur Pirsch in Moremi und Khwai
- Nata und die Salzpfannen
- Chobe zu Land und zu Wasser
- Zurück in Victoria Falls oder: Weiß der Geier!
- Fazit zur Großen Okavango-Rundreise
















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