Mit Ethiopian Airlines nach Uganda

von Marco Penzel

Addis Abeba, 28.04.2015
Die Plätze im Dreamliner der Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba sind heute nur zur Hälfte besetzt. Es gibt also viel Platz. Die Beinfreiheit in der Economy Class ist in Ordnung. In der neuen Boeing 787 ist die Decke höher, und die Fenster sind etwas größer als in anderen Flugzeugen. Von der besonderen Geräuschdämpfung, mit der Boeing wirbt, kann ich nichts merken. Das Abendessen im Flieger ist gut, aber das billige Plastikbesteck gibt Abzüge in der B-Note. Dafür ist der Service wieder gut und schnell. Während des Essens werden die Getränke nochmal nachgeschenkt. Später gibt es Kaffee und Tee, noch bevor das Essen und damit auch das Dessert abgeräumt wurden. Zum Schokotörtchen kann man also den Kaffee trinken. So mag ich das. Viele andere Airlines kriegen den zeitlichen Ablauf nicht so gut auf die Reihe. Dafür ist dann das Frühstück, bestehend aus einem eingeschweißten Kuchenstück, mehr als dürftig.

Noch vor der geplanten Zeit landen wir in Addis Abeba. Damit verlängert sich meine Aufenthaltszeit bis zum Weiterflug nach Entebbe noch weiter auf etwa fünf Stunden. Ich versuche, auf einem der Liegestühle etwas zu schlafen und gehe dann in die Bar zum Obelisk, meinem Stammlokal am Bole International Airport. Der Cappuccino und ein Schoko-Croissant kosten zusammen zehn US-Dollar. Wie der Blick in mein altes Reisetagebuch zeigt, haben sich die Preise hier innerhalb eines Jahrzehnts vervierfacht. Für ein großes Bier werden heute acht US-Dollar fällig, vor zehn Jahren hatte ich es für zwei bekommen. Aber heute ist eh noch keine Bierzeit, gerade erst ist die Sonne aufgegangen.


Lust auf eine solche Safari? Ich berate Sie gern.
Marco Penzel, Geschäftsführer Outback Africa Erlebnisreisen, Telefon: 037437 538811
marco@outback-africa.de

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