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Botswana-Info

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Reiseland Botswana

Botswana ist ein ursprüngliches und wildreiches Land, vielerorts geprägt von endloser Weite und Einsamkeit. Die Regierung will, daß dies noch möglichst lange so bleibt, und läßt Tourismus nur begrenzt und zu vergleichsweise hohen Preisen zu. Das dünn besiedelte, seit Jahren politisch und wirtschaftlich stabile Land ist eins der sichersten Reiseziele in Afrika.Vergeblich sucht man in Botswana feste Unterkünfte der unteren und mittleren Preisklasse. Für den Reisenden gibt zwei Möglichkeiten: Camping, das wegen der Nationalparkgebühren auch nicht billig ist, oder Luxus-Lodges. Sie liegen oft mitten in traumhafter Natur. Die Anzahl der Gäste ist eng begrenzt, so daß die Wildtiere immer die absolute Mehrheit behalten. In den Übernachtungspreisen, die bei 250-300 Euro pro Person pro Nacht beginnen, ist von der Verpflegung über Pirschfahrten bis hin zu erstklassigen Cognacs zum Sundowner alles inklusive. Wer es rustikaler mag und sein Zelt in der freien Natur aufschlagen will, entscheidet sich für eine Campingsafari. Um auf eigene Faust aufzubrechen, sollte man im Allradfahren auf einsamen, tiefsandigen Pisten und in der GPS-Navigation geübt sein und die wichtigsten Regeln für das Verhalten in der Wildnis kennen. Die festgelegten, aber nicht umzäunten Campsites in den Nationalparks müssen im voraus beim Department of Wildlife and National Parks (DWNP) gebucht werden, was von Europa aus nicht ganz einfach ist. Als Alternative bieten sich geführte Campingsafaris mit spezialisierten Unternehmen an. Die einheimischen Guides sind gut ausgebildet und haben einen angeborenen Spürsinn für die kleinen und großen Sehenswürdigkeiten der afrikanischen Natur. Anders als Selbstfahrer sind registrierte Safariunternehmen aus Botswana nicht auf die Public Campsites angewiesen. Sie dürfen mit ihren Gruppen die exklusiven Zeltplätze in der Wildnis benutzen. Zumeist gibt es hier keinerlei Versorgung, aber Natur pur. Überall gilt der Grundsatz: "Take nothing but photos, leave nothing but footprints" - "Nimm nichts mit außer Fotos, lass nichts zurück außer Fußspuren."

Die Höhepunkte Botswanas

Okavango Delta

Im Hochland von Angola entspringt der Okavango. Doch der Strom erreicht nie das Meer. Im Norden Botswanas trifft er auf die Sandsavanne der Kalahari und bildet das größte Binnendelta der Welt mit einer Fläche von 15.000 Quadratkilometern so groß wie Schleswig-Holstein. Wo sich Wüste und Wasser treffen, ist eine grünblaue Wunderwelt entstanden. Auf den mäandernden Flußläufen bewegt man sich am besten im Mokoro, dem traditionellen Einbaum, fort. Der geschickte Poler, vergleichbar mit einem Gondoliere, steht hinten auf dem Boot und behält immer den Überblick – schließlich kann hinter jedem Papyrus-Büschel ein Elefant warten!

Ein Drittel der Fläche des Okavango-Deltas ist zum Naturschutzgebiet erklärt. Als ältestes aller Naturreservate Botswanas bildet das Moremi Game Reserve das Herz dieser unberührten Naturlandschaft. Maun bietet sich als Ausgangspunkt für eine Erkundung des Deltas an. Die 35.000 Einwohner zählende Ortschaft gilt als Safari-Hauptstadt Botswanas.

Chobe Nationalpark

Mit einer 70.000 Tiere zählenden Elefanten-Population gilt der Nationalpark am Ufer des Chobe als weltweit größtes Refugium für die Dickhäuter. Eine abendliche Bootstour bietet beinahe eine Garantie, Elefantenherden vom Wasser aus beim Trinken zu beobachten. Im Kontrast zur grünen Uferlandschaft steht die trockene Savuti Marsch im Süden des Chobe Nationalparks. Der Savuti Channel führt seit Jahren kein Wasser mehr. Hier ist die Heimat von großen Hyänenrudeln und ihren Erzfeinden, den Löwen.

Salzpfannen

Nichts soweit das Auge reicht. Die Leere und die Stille der Makgadikgadi Pans üben auf viele Menschen eine schwer zu beschreibende Faszination aus. Mit einer Fläche von 12.000 Quadratkilometern sind die Salzpfannen im Nordosten Botswanas die größten ihrer Art weltweit. Vor 200.000 Jahren erstreckte sich hier Afrikas größter Binnensee. Er ist längst ausgetrocknet. Nur zur Regenzeit am Jahresanfang wird der sonst trockene Boden schlammig. Es bilden sich große flache Wasserflächen, die viele Tiere anziehen. Bei Nata, wo ein Vogelschutzgebiet eingerichtet ist, versammelt sich eine riesige Flamingo-Kolonie. Über die feuchten Pfannen sind die bizarren Felsinseln noch schwerer zu erreichen als sonst. Als Geheimtip gilt Kubu Island. Diese abgelegene Felsinsel inmitten der weiten, flachen Salzpfannenlandschaft ist mit skurrilen Baobabs (Affenbrotbäumen) bewachsen. Ein Reisender bezeichnete die Szenerie einmal als "a place out of this world".

Es gibt bislang kaum organisierte Reisen, deren Route auch nach Kubu Island führt. Eine Ausnahme bildet die Camping-Safari Botswana Abenteuer Tour.

Kalahari

Roter Sand, trockenes Gras und einzelne Baumgruppen prägen die Halbwüstenregion der Kalahari. Das Central Kalahari Game Reserve gilt mit 58.000 Quadratkilometern als fünftgrößtes Naturreservat der Erde. Erst seit einigen Jahren wird es behutsam dem Tourismus geöffnet. Die Besucher müssen hier fast auf jeglichen Komfort verzichten, werden aber mit einmaligen Naturerlebnissen belohnt. Seien es die stimmungsvollen Sonnenuntergänge oder die dunkelmähnigen Kalahari-Löwen, deren Gebrüll in dieser flachen Landschaft nachts noch über 8 Kilometer Entfernung gut zu hören ist. Im Deception Valley im Norden der Zentralkalahari spielt das faszinierende Buch "Cry of the Kalahari" des amerikanischen Forscherehepaars Mark und Delia Owens. Die Kalahari ist auch Heimat der San. Die Buschleute sind die Ureinwohner des südlichen Afrikas. Sie können heute kaum noch ihrer traditionellen Lebensweise als Jäger und Sammler nachgehen. Einige von ihnen haben sich aber das beeindruckende Wissen und Können zum Überleben in der trockenen Natur bewahrt. Zum Beispiel in der Nähe der Stadt Ghanzi können sich Besucher von ihnen durch den Busch führen lassen.

Kgalagadi Transfrontier Park

Grenzüberschreitende Peace Parks (Friedensparks) sollen den Tieren im südlichen Afrika mehr sichere Bewegungsfreiheit verschaffen und auch den Menschen beiderseits der Grenzen Vorteile bringen, nicht zuletzt durch die größere Attraktivität für Touristen. Mit dem Kgalagadi Transfrontier Park im Südwesten Botswanas und Nordosten Südafrikas wurde 1999 das erste einer Reihe solcher Projekte Wirklichkeit. Seither sind der 1931 gegründete Kalahari Gemsbok Nationalpark auf südafrikanischer Seite und der einstige Gemsbok Nationalpark (gegründet 1938) auf botswanischer Seite verbunden. Die roten Dünen der Kalahari werden auf südafrikanischer Seite von Trockenflußtälern durchzogen, in denen Kameldornakazien wachsen. Weiter östlich schließen sich große, grasbewachsene Ebenen (Pfannen) an. Große Herden von Springböcken, Oryx-Antilopen, Strauße, Mangusten, Erdmännchen und mit etwas Glück die seltenen Kalahari-Löwen kann man in dieser Landschaft entdecken. Zum Sonnenuntergang ertönt das Konzert der Bellenden Geckos.

Tsodilo Hills

"Berge der Götter" nennen die Einheimischen die Felsgruppe im Nordwesten Botswanas, die mit 1400 Metern über dem Meer die zweithöchste Ergebung des Landes sind. Doch nicht die Höhe, sondern über 4000 Felszeichnungen, die bislang an den Felswänden entdeckt wurden, haben den Tsodilo Hills den Status als Weltkulturerbe der Unesco eingebracht. San (Buschmänner) und Bantu-Stämme haben hier Tiere und Menschen in verschiedenen Techniken portraitiert. Die Geschichte dieses "Louvre in der Wüste" geht bis zu 20.000 Jahre zurück, wobei viele Kunstwerke auch jünger sind. Bis vor wenigen Jahren waren die Hills auf dem Landweg nur mit größter Mühe zu erreichen. Inzwischen ist eine der Zufahrtsstraßen aus Richtung Shakawe (50 Kilometer) besser befestigt und mit einem Allradwagen gut zu bewältigen. Am Fuß der Tsodilo Hills erklärt ein kleines Museum den (kunst-)historischen Hintergrund.

Es gibt bislang kaum organisierte Reisen, deren Route auch zu den Tsodilo Hills führt. Eine Ausnahme bildet die Camping-Safari Straße der Elefanten.

Hier finden Sie unsere Reiseinformationen zu Botswana.

 



Unsere Safaris sind gut geplant. Dennoch kann unser detailliertes Reiseprogramm nicht als minutiöser Fahrplan verstanden werden. Wir sind in Afrika unterwegs. Eine Portion Toleranz und Flexibilität im Reisegepäck wird dazu beitragen, daß das Reisen im Süden dieses faszinierenden Kontinents zu einem schönen und bereichernden Erlebnis wird.

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