Reisebericht vom Kap nach Namibia

von Susanne Schlesinger

1. und 2. Oktober 2012

Die erste Trucksafari und die erste Reise nach Südafrika und Namibia überhaupt – einfach aufregend! Wir werden mit unserem Partner Sunway Safaris 14 Tage auf der Route vom Kap nach Namibia in der Lodgevariante unterwegs sein. Diese ist ein Teilstück der dreiwöchigen Tour von Kapstadt zu den Victoriafällen

Von Dubai nach Kapstadt

Endlich angekommen. Unser Flug ging von Hamburg über Dubai nach Kapstadt. Der Flughafen Dubai ist sehr beeindruckend und vor allem sehr groß, geschäftig und teuer. Ein Kaffee für 5 Euro ist schon eine Hausnummer, muss aber sein. Beim Abflug aus Dubai sehen wir, dass die Stadt von oben im trüben Tageslicht nicht mehr schillernd wie Las Vegas aussieht, sondern eher sandbeige wie die umgebende Wüste. Sobald die Maschine abgehoben hat, sieht man nur noch Einöde und hier und da eine Straße, die sich am Horizont verliert. Neun Stunden und 8000 Flugmeilen später erreichen wir endlich Kapstadt, das uns mit sonnigen 19 Grad.

Wir suchen unseren Fahrer und finden stattdessen zwei unserer Mitreisenden – Pia und Daniel aus Österreich. Die wiederum suchen ihr Gepäck, das in Dubai beim schnellen Umstieg hängengeblieben ist. Wir können zum Glück mit unserem Notfallpack aushelfen. Endlich findet sich auch unser Busfahrer, der am Ausgang des Flughafens gewartet hatte. Er bringt uns zum Sweet Lemon Guesthouse in Seapoint, einem der fünf Gästehäuser der „Sweetest“-Gruppe, die Sunway Safaris für seine Kunden als Startunterkunft bucht. Das Gästehaus ist hübsch und verwinkelt mit einem InnenhEndlich findet sich auch unser Busfahrer, der am Ausgang des Flughafens gewartet hatte. Er bringt uns zum Sweet Lemon Guesthouse in Seapoint, einem der fünf Gästehäuser der „Sweetest“-Gruppe, die Sunway Safaris für seine Kunden als Startunterkunft bucht. Das Gästehaus ist hübsch und verwinkelt mit einem Innenhof und kleinem Pool. Die Zimmer sind sehr individuell und sind auf zwei Etagen angeordnet. Wir bekommen vier Schlüssel für alle möglichen Türen und genießen eine ordentliche Dusche, bevor wir müde ins Bett fallen.

Beginn der Safari

Es ist soweit – wir treffen die anderen Teilnehmer unserer Safari beim Frühstück. Es ist ja schon spannend, mit wem man seinen Urlaub verbringen wird, und sicher hat sich jeder bereits einige Gedanken gemacht. Immerhin bilden wir für die nächsten vierzehn Tage eine Gemeinschaft und werden viel Zeit miteinander zusammen sein. Die Gruppe ist frauen- und deutschlastig. Wir lernen Sandra und Tanja kennen, die letztes Jahr zusammen auf einer anderen Tour waren, außerdem Christine und Hannes, ein deutsch-französisches Paar um die 60, dann natürlich Daniel und Pia sowie Simona, eine Italienerin. Später kommen noch Liz und Dennis, zwei Australier, dazu, die bereits 14 Tage „Vielfältiges Südafrika“ hinter sich haben und ganz begeistert von unserem Fahrer/Reiseleiter Maxwell und unserem Koch Jonathan sind. Maxwell ist ein furchteinflößender schwarzer Hüne mit Rastalocken und Jonathan ein ruhiger Weißer. Max erklärt uns erst einmal, wie die Sache so läuft. Seine militärisch vorgetragenen Parolen erzeugen gehörigen Respekt. „Saf-e-ty, Saf-e-ty, Saf-e-ty“, außerdem Pünktlichkeit, Rücksichtnahme und Toleranz für alle Arten von Fotoliebhabereien. („If somebody wants to see that butterfly, we photostop for that butterfly!"). Außerdem ermahnt er uns zum Händewaschen, denn Durchfall in der Gruppe hält die ganze Tour auf. Dann noch ein Formular ausfüllen und das Local Payment bezahlen, Nachdem der Papierkram erledigt ist, kann es nun endlich losgehen.

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