Doreen Krausche geb. Schütze stieg nach langjähriger Erfahrung als Reiseleiterin und in der Hotelbranche 2011 bei Outback Africa Erlebnisreisen ein. Seither sammelte sie Reiseerfahrung in Tansania, Botswana, Namibia, Mosambik und Südafrika. Sie betreut viele Kleingruppenreisen aus dem Outback Africa Programm und stellt auch individuelle Reiseangebote in Südafrika zusammen.
Die Ngorongoro Wildlife Lodge ist komfortabler als die anderen Wildlife Lodges, in denen wir vorher übernachtet haben. Vom Grundcharakter her ähnlich – die Zimmer liegen wie in einem Hotel nebeneinander auf einem langen Flur, daher ist für jeden Gast der Blick in den Krater garantiert. Die Größe und der Komfort der Zimmer sind wesentlich besser. Das Bad hat die gleiche Ausstattung wie in der Serengeti Wildlife Lodge, ist aber entschieden freundlicher und heller. Nicht anders ist allerdings die akustische Nähe zum Nachbarzimmer. Deutlich hörbar der krampfhafte Versuch meines japanischen Nachbarn, die WC Spülung zu tätigen. Der Wasserdruck ist auch hier, wie in manch anderen Lodges und Camps nicht besonders hoch. So versucht der Gast durch ständiges Spülen vergeblich, Abhilfe zu leisten.
Ich gebe den anderen Gästen, die zum Abendessen eilen, einen kleinen Vorsprung. Nachdem die letzte Tür der Buffetstürmer hörbar ins Schloss gefallen ist, genieße ich einen Moment der Ruhe und den Blick durch das riesige bodentiefe Fenster in den Krater von meinem Bett aus. Eine dicke Regenwolke schwappt über den Kraterrand. Dann macht sich doch der Hunger bemerkbar. Das Buffet ist reichlich und lecker, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Da wir hier über 2000m hoch liegen, ist es merklich kühler in dem großen Empfangs-, Bar-, Lounge- und Restaurantbereich während der Abendstunden. Deshalb sind auf der großen Terrasse auch Heizpilze verteilt.
Nach dem Abendessen haben sich die Gäste in den gemütlichen Sitzgruppen, am Kamin, der Bar oder in die TV-Ecke verteilt. Ein besonderes Markenzeichen der Lodge sind Glasdekorationen-Scheiben mit bunten "Bubbles",skurrile Lampen, Mosaiken, Perlenvorhänge und Glasperlenketten, die sich wie Faschingsdekorationen an den Decken entlang spannen. Für meinen Geschmack ist es etwas zuviel des Guten.
Ich geselle mich mit einer Tasse Tee, den es auch hier rund um die Uhr kostenfrei gibt, zu einem Herrn aus China in die TV-Ecke. Er spricht besser Suaheli als Englisch. Für eine kurze Konversation reicht es allemal. Wir sehen uns englische Premier League-Spiele an, New Castle gegen Manchester City und danach Swansea gegen Manchester United und haben jede Menge Spaß. Ein weiterer Herr gesellt sich zu uns, ein Afrikaner mit besserem Englisch und die Unterhaltung über Fußball wird intensiver, soweit es meine Kenntnisse zulassen. Bevor das letzte Spiel zu Ende ist, nehme ich meine Kamera, mein ständiger Begleiter auf Schritt und Tritt, und verabschiede mich von den Herren und wünsche eine gute Nacht.Der komplette Reisebericht in der Übersicht:
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