Bumi Hills, Lake Kariba

von Ulrike Pârvu

Lake Kariba, 04.05.2015

Wir sausen mit einem Schnellboot zur gegenüberliegenden Bucht und steigen dort in ein Safarifahrzeug, das uns zu Bumi Hills bringt. Wie der Name schon sagt, ist die Anlage auf einem Hügel erbaut. Mich mutet es ein wenig wie eine koloniale Anlage in Stellenbosch an. Man könnte es auch mit der Chobe Safari Lodge nahe Kasane vergleichen oder mit dem Manor in Karatu. Die zehn Gartenzimmer und die zehn Premiumzimmer sind auf zwei Reihen aufgeteilt. Die Premiumzimmer liegen an vorderster Front und bieten einen fantastischen Blick vom Balkon auf die Bucht und ein Wasserloch. Immer wieder kommen Elefantenherden vorbei. Die Zimmer sind geräumig, das Bad ist wiederum ein wenig dunkel, aber vertretbar. Die Lodge hat einen großen Pool. Zum ersten Mal auf dieser Reise bleibt Zeit für ein erfrischendes Bad.

Am Nachmittag geht es noch einmal auf Pirschfahrt. Wegen der schweren Regenfälle der vergangenen Wochen ist auch hier noch alles recht grün. Nun bin ich schon auf so vielen Pirschfahrten unterwegs gewesen, aber trotzdem finde ich immer wieder tolle Fotomotive. Die muskulösen Impalas beeindrucken mich ebenso wie der Schreiseeadler, der auf einem der abgestorbenen Bäume ausruht oder die Elefantenherde, die friedlich durch den Sonnenuntergang zieht.

Am Abend fährt unser Guide Richtung See. Ganz romantisch wurde hier ein Lagerfeuer mit Blick auf den See aufgebaut. Es gibt einen Sundowner und Snacks und wir unterhalten uns angeregt miteinander. Es ist schön, sich mit Kollegen austauschen zu können, und auch die anderen Gäste, die noch dazustoßen sind angenehme Gesprächspartner. Am nächsten Morgen verlassen wir Lake Kariba und fliegen weiter nach Mana Pools.

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