Südtansania und Sansibar - Reisebericht 2014

von Ulrike Pârvu

Im Juni war ich in Südtansania und dann zusammen mit Angelika auf Sansibar unterwegs. Ich habe auf dieser Reise wieder viel erlebt und noch mehr gelernt.Der Süden Tansanias hat ein bisschen Botswana-Flair und gehört ab sofort zu meinen Lieblingsdestinationen. Ich hatte gerade dort ein wenig mehr Zeit zum wirklichen Erleben der Unterkünfte, weil ich pro Lodge zwei Nächte bleiben durfte. Unzählige Menschen sind damit beschäftigt, den Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Ich habe hinter die Kulissen geschaut und bin immer noch von der Hilfsbereitschaft und Offenheit der Menschen beeindruckt. Nur wenige Touristen waren unterwegs, was am Beginn der Saison gelegen haben mag. Aber es war insgesamt eine wunderschöne Erfahrung.

Sansibar war hingegen so völlig anders, wuselig, laut, aber nicht weniger interessant. Nach vier Tagen Safari und nur wenig Kontakt zur Zivilisation hat mich die Insel wachgerüttelt und aufgewühlt. Vor allem die Transfers über Land geben einen Einblick in das wirkliche Leben der Einheimischen. Diesen Einblick müssen die meisten Safariziele schuldig bleiben, weil man ja nur die Unterkunft und die Tiere sieht. Es gibt auf Sansibar Hotels, die so oder so ähnlich auch auf Mallorca stehen könnten. Aber es gibt auch kleine versteckte Juwelen, die es wert sind entdeckt zu werden. Safari und Sansibar – ein Gegensatz, der sich gut ergänzt.

Ulrike Pârvu
Sansibar ist perfekt in Verbindung mit einer Safari in Tansania. Ein kurzer Flug (20 Minuten von Dar es Salaam oder 45 Minuten von Selous) verbindet das Festland mit der Insel, die unterschiedlicher nicht sein kann. Da gibt es die geschäftige Zanzibar Town mit dem historischen Stadtzentrum Stonetown mit verwinkelten Gassen, vielen Palästen und bunten Märkten und dann die unterschiedlichen Hotels und Gästehäuser vor allem entlang der Ostküste. Hier findet man die weißen Sandstrände, die wir von den Postkarten her kennen und viele gute Lodges, die zur Entspannung einladen. Eine Spice Tour gehört für mich auf Sansibar genauso dazu wie ein Besuch im Naturschutzgebiet Jozani Forest, wo man die berühmtem Stummelaffen (engl. Red Colobus Monkeys) beobachten kann.

Angelika Krüger
An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Outback Africa von uns beiden! Danke, dass wir so viel sehen und erleben durften!

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