Von Swaziland nach Durban - Reisebericht Südafrika (5)

von Ulrike Pârvu

Besichtigungen im RegenWir werden am nächsten Morgen vom Trommeln der Regentropfen geweckt. Schnell packen wir unsere Sachen zusammen, denn wir haben noch viel vor. Ich schaue mir auf dem Weg nach Durban noch 2 Unterkünfte an. Zuerst versuchen wir das Lalapanzi Camp in Bonamanzi zu finden. Es regnet in Strömen und wir verlieren völlig die Orientierung. Ich rufe dort an und Gott sei Dank kommt jemand und holt uns ab. Das Lalapanzi Camp ist eine großzügige Anlage, die für jeden Geschmack etwas bietet. Man findet hier Selbstfahrer ebenso, wie Hotelgäste.In der parkähnlichen Anlage findet man auch allerhand Tiere, kleine Antilopen, Affen oder auch Vögel. Vom Hotel aus kann man die verschiedenen Freizeitmöglichkeiten der Umgebung nutzen – Ausflüge in den nahen Hluhluwe oder ISamangaliso Nationalpark, wie er neuerdings heißt, Tauchen in der Sondwana Bay, Reiten, Whale watching oder man besucht ein Zuludorf.

Lalapanzi Camp - Lodgebereich



Lalapanzi Camp - Selbstversorgerunterkunft



Lalapanzi Camp - reetgedeckte Chalets



Vielfältige Tierwelt rund um das Lalapanzi Camp

Nun machen wir noch einen kleinen Abstecher nach St. Lucia. Ich habe schon so viel von diesem kleinen Örtchen gehört und bin jetzt wirklich gespannt. Alles hier ist ziemlich touristisch. Es gibt an der Hauptstraße viele kleine Restaurants, Bade- und Angelsachen kann man auch an jeder Ecke kaufen. Ich schaue mir noch die Lidiko Lodge an. Diesmal muß ich auf das Urteil meiner Kinder verzichten, die haben keine Lust zum Herumlaufen im strömenden Regen und bleiben lieber im Auto sitzen. Schade. Das Hotel selbst befindet sich fast am Strand. Alles scheint auf den ersten Blick ein wenig dunkel und rustikal. Das ändert sich aber, wenn man den Eingangsbereich verlässt und nach hinten durchgeht. Um den tollen Pool herum befinden sich die Gästezimmer. Alle sind hell und freundlich eingerichtet und ich könnte mir gut vorstellen, hier auch die Strandtage zu verbringen.

Lidiko Lodge

Aber wir müssen weiter, denn vor uns liegen noch einige Kilometer bis nach Umdloti, einem kleinen Örtchen in der Nähe von Durban. Die Autobahn zieht sich und die eintönige Fahrt wird nur von einigen Mautstellen unterbrochen. Endlich wird der Himmel aber ein bisschen höher und ich habe Hoffnung, dass aus unsere Strandtage doch nicht ganz ins Wasser fallen.Die komplette Reise in der Übersicht: 

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