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Drakensberge – Reisebericht Südafrika (3)
Unser Chalet im Sungubala Mountain Camp
Wir müssen unsere Sachen in ein Allrad-Fahrzeug umladen und unser Auto bleibt an der “Talstation” stehen. Das Camp besteht aus zwei neuen großzügigen Häusern, von denen wir eines bewohnen. Außerdem gibt es noch ältere kleinere Häuser, sogenannte A-Frames (eine Art Finnhütte) und feststehende Zelte. Das Camp ist fast leer. Eine Köchin und ein weiterer Angestellter sind immer vor Ort und kümmern sich um die Gäste, die zur Unterkunft auch noch Mahlzeiten gebucht haben. Wir aber haben alles dabei und freuen uns über die gute Ausstattung unseres Häuschens. Alles ist sauber geputzt, die Betten sind bezogen und der Kühlschrank läuft mit Gas. Schnell mache ich noch ein paar Fotos, bevor wir alles in Beschlag nehmen und es ausschaut, wie bei Hempels unterm Sofa.Draußen ist es leider immer noch sehr, sehr windig. Trotzdem machen wir uns noch am späten Nachmittag auf den Weg, um die Umgebung ein wenig zu erkunden. Alexandra hat wohl ein extra Forscher-Gen und außerdem eine blühende Fantasie, denn sie möchte andauernd etwas entdecken. Bei jedem Steinchen stellt sie sich vor, daß es ein Knochenteil eines Urmenschen ist und sie mit dieser Entdeckung einmal berühmt werden wird. Jonas trainiert inzwischen mit seiner neu erstandenen Steinschleuder und staunt nicht schlecht, als ihm sein Papa zeigt, wie weit man damit schießen kann. Wir finden einen Gebirgsbach, der leider nicht allzu viel Wasser führt. Trotzdem ist alles sehr aufregend und er Tag geht mit einem zufriedenen Gefühl zu Ende.
Am nächsten Morgen möchten wir in den nahe gelegenen Royal Natal Nationalpark. Wir sehen die ersten Rundhütten schon nach ein paar Kilometern und sind schnell am Tor angekommen. Gleich dahinter stellen wir das Auto ab und begeben uns auf den Weg zu den Cascades. Die Wanderung ist etwa 8 Kilometer lang und für uns alle gut zu schaffen. Weil wir recht früh da sind, treffen wir kaum andere Besucher. Das Wetter ist auch traumhaft und voller Erwartung starten wir am Tendele Rest Camp. Der Weg ist anfangs betoniert. Trotzdem begegnen wir gleich einer Antilope, einer Baumschlange, die wir nachher stolz als grüne Mamba präsentieren und einem Eisvogel, der viel zu schnell fliegt.
Wir laufen immer einen Gebirgsbach entlang, der sich dann ein paar Kilometer weiter oben ein wenig verbreitert und die sogenannten Cascades bildet. Das sind natürliche Pools, in denen man sogar baden kann. Schwupsdiwups haben wir alle unsere Badesachen an und Alexandra ist als Erste mutig und springt in die eiskalten Fluten – mit eiskalt meine ich wirklich eiskalt. Wir sind sicherlich in einer Höhe von etwa 2000 Metern und das Wasser kommt ja von noch weiter oben. Auch ich und Zeniu trauen uns. Jonas, die kleine Frostbeule braucht ein bißchen länger. Aber er will ja kein Weichei sein und springt dann endlich auch ins kühle Naß.Was für ein schöner Tag. Die Sonne scheint angenehm warm, nur ein etwas stärkeres Lüftchen trübt unsere Freude. Nach etwa 2 Stunden entschließen wir uns zurückzugehen. Auf dem Weg nach unten retten wir noch ein paar kleine Fische, die in einer Pfütze schwimmen, die auszutrocknen droht. Mit unseren Wasserflaschen holen wir Wasser aus dem Bach und kippen das in die Pfütze – wirklich heldenhaft!!!Nun ist es auch schon Mittag und ich muß mir noch das Alpine Heath Resort anschauen. Das nutzt einer unserer Partner auf seinen Reisen. Die Anlage liegt auf unserem Rückweg. Wir essen erst einmal eine Kleinigkeit. Danach gebe ich mich als Agent zu erkenn und werde herzlich empfangen. Eine junge Dame führt mich herum und erklärt mir alles Wissenswerte. Die Familie vertreibt sich derweil die Zeit.Das Alpine Heath besteht aus 100 Chalets, in denen jeweils 1 Doppelzimmer und zwei Twin-Zimmer (Doppelzimmer mit getrennten Betten) untergebracht sind. Die Anlage ist rieseg, kommt einemaber gar nicht so groß vor, weil die Chalets nicht dicht gedrängt zueinander gebaut sind, sondern, weil ein größerer Abstand gelassen wurde. Ich könnte mir gut vorstellen, hier auch ein paar Tage zu verbringen. Es gibt außer dem Hauptgebäude mit einem Shop einem Imbiß einem großen Restaurant und einer kleinen Kapelle, in der Hochzeiten abgehalten werden auch noch einen Tennisplatz und zwei Pools.
Das Alpine Heath Resort in den Drakensbergen
Nun decken wir uns im Shop des Alpine Heath Resorts noch mit Fleisch und Grillgewürz ein und fahren zurück zu unserer Hütte. Gott sei Dank ist im Büro des Sungubala Mountain Camps jemand da, der uns die Huckelpiste nach oben mit dem Allrad-Wagen fährt.Jonas probt noch einma Steinschleuderschießen, das er inzwischen ganz gut kann, Alexandra versucht einen Drachen steigen zu lassen und Zeniu heizt den Grill an. Es wird ein schöner Abend, wenn auch ein wenig windig.Die komplette Reise in der Übersicht:- Von Johannesburg nach Madikwe - Reisebericht Südafrika (1)
- Sun City und Die Wiege der Menschheit - Reisebericht Südafrika (2)
- Drakensberge – Reisebericht Südafrika (3)
- Hluhluwe Nationalpark – Reisebericht Südafrika (4)
- Von Swaziland nach Durban – Reisebericht Südafrika (5)
- Durban und der Indische Ozean – Reisebericht Südafrika (6)


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