Doreen Krausche geb. Schütze stieg nach langjähriger Erfahrung als Reiseleiterin und in der Hotelbranche 2011 bei Outback Africa Erlebnisreisen ein. Seither sammelte sie Reiseerfahrung in Tansania, Botswana, Namibia, Mosambik und Südafrika. Sie betreut viele Kleingruppenreisen aus dem Outback Africa Programm und stellt auch individuelle Reiseangebote in Südafrika zusammen.
Mann, der kleinere die Frau, und der kleinste das Kind. Der vierte Felsen ist wiederum die erste Frau des Mannes, die er wegen der jüngeren Frau verlassen hat. Ob das wohl stimmt?Die ersten Infos über die Tsodilo Hills lesen wir von Wandtafeln im kleinen Museum am Rand des Campingplatzes. Wit treffen unsere Begleitung für die bevorstehende Wanderung, eine San-Frau aus der Region, die uns die nächsten zwei Stunden die berühmten Felsmalereien zeigt und uns auf Englisch ihre Kultur erklärt. Allein dürfen wir nicht wandern, aus Sicherheitsgründen für uns und durch uns. Nicht nur wir sollen unversehrt zurück kommen, auch die Felsen sollen vor dem Drang seinen Namen und „ich war hier“ in die Felswand zu kratzen, geschützt werden.
Die erste halbe Stunde ist recht beschwerlich. Wir klettern auf mit Händen und Füßen über größere und kleinere Felsbrocken immer höher in die Felsen hinauf. Die Strapazen lohnen sich, die ersten Felszeichnungen sind zu sehen. Die Nachmittagssonne taucht die Umgebung in ein schönes Licht. Bruce, unser ältester Teilnehmer kann nicht mehr weiter klettern und bleibt am Fuß des Hügels zurück, während wir anderen weiter kraxeln.Wir kommen an einer kleinen Wasserstelle, dem Gobeku Water Point, vorbei. Es ist die Taufstelle der Einheimischen, die auf dem Hochplateau des Felsen zu finden ist. Ich gehe bewusst etwas langsamer und bilde das Schlusslicht der Gruppe, um die Stille und die Aura zu genießen, die von den Tsodilo Hills ausgeht. Es ist ein wirklich magischer Ort.Weitere Felsmalereien, Spuren im Sand von Antilopen und Schlangen, herbstlich gefärbte Blätter , wunderschöne Aussichten auf die Nachbarhügel und ein Felsvorsprung, der die Form des afrikanischen Kontinents hat, runden diesen Ausflug ab. Angekommen am Camp verabschieden wir uns von der Einheimischen mit einem Trinkgeld. Nach der vielen Fahrerei war die Wanderung eine gelungene Abwechslung.Wer nicht gut zu Fuß ist, sollte es sich jedoch überlegen, ob er den Anforderungen dieser Wanderung gewachsen ist.Im Internet gibt es übrigens in der Sendereihe "Schätze der Welt" eine 15-minütige interessante Dokumentation zu den Tsodilo Hills und den Traditionen der San.
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