14.11.2014 um 17:40
Die derzeitige Ebola-Epidemie betrifft nach wie vor bestimmte Länder in Westafrika. Der Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo steht nicht im Zusammenhang mit der Epidemie in Westafrika. Es werden schon seit einiger Zeit keine Neuerkrankungen aus dem Kongo gemeldet. Es ist ohnehin kein Land, in dem wir Reisen anbieten.
Für den – aus unserer Sicht unwahrscheinlichen – Fall, dass sich die Krankheit in unsere Reiseländer in Ost- oder Südafrika ausbreitet, sichern wir unseren Kunden ein kostenloses Rücktrittsrecht zu. Wir beseitigen also ein finanzielles Risiko für unsere Kunden. Auf unserer Seite vergrößert sich damit das finanzielle Risiko, was alles andere als profitfördernd sein muss.
Wir verneinen auch nicht, dass es in unseren Reiseländern Gesundheitsrisiken gibt. Ganz im Gegenteil, das ist ein wichtiges Thema bei unserer täglichen Beratung. In den meisten Reiseländern Afrikas kann man sich mit gefährlichen Krankheiten anstecken. Malaria und Aids zum Beispiel können ebenfalls tödlich sein, und diese beiden Krankheiten sind weit verbreitet. Mit den richtigen Vorsorgemaßnahmen kann man das Ansteckungsrisiko auf ein Minimum reduzieren. Wenn man entsprechend vorbereitet reist, müssen gefährliche Alltagskrankheiten wie Malaria genauso wenig ein Hinderungsgrund für eine Reise sein wie einzelne Fälle anderer schwerer Krankheiten, zu denen auch das Marburg-Fieber zählt.
Im September meldete Uganda einen Todesfall, bei dem der dem Ebola-Virus ähnliche Marburg-Virus die Ursache war. Verstorben ist ein Krankenpfleger in Kampala. Die Gesundheitsbehörden in Uganda können mit solchen Einzelfällen umgehen und konnten eine Epidemie verhindern, genauso wie es bei einzelnen Ebola-Fällen in Uganda in den vergangenen Jahren passiert ist. Selbstverständlich ist jeder einzelne Fall für sich tragisch. Die Situation in Uganda ist aber nicht zu vergleichen mit der humanitären Katastrophe, die sich in den drei Ländern des aktuellen Ebola-Brennpunktes in Westafrika abspielt.


Die Ebola-Länder im Westen AfrikasOutback Africa Erlebnisreisen verzichtet auf Stornogebühren, sollte im gebuchten Reiseland Ebola auftreten. Diese Zusage gilt ab sofort und für das gesamte Reisejahr 2015. Sie bezieht sich auf alle Reisen, bei denen die Outback Africa Erlebnisreisen GmbH Veranstalter ist. Der Ebola-Ausbruch in dem Reiseland muss von der Weltgesundheitsorganisation WHO bestätigt sein.„Unsere Reiseländer im Süden und Osten Afrikas liegen sehr weit von den Ebola-Gebieten in Westafrika entfernt“, erklärt Outback Africa Geschäftsführerin Svenja Penzel. „Wir sind nach wie vor überzeugt, dass auf unseren Reisen keine Gefahr besteht, sich mit Ebola anzustecken.“ Allerdings verstehe sie die Sorge vieler Kunden über die künftige Entwicklung. Deshalb will Outback Africa Erlebnisreisen von vornherein klarstellen, dass Ebola für Outback-Afrika-Kunden kein Stornokostenrisiko darstellt.
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