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Ngorongorogebiet Teil 1 - Exploreans, Farm House und The Manor (5/12)
Die zweite Lodge heute ist das Ngorongoro Farm House. Es ist eine weitläufige Anlage mit einem sehr gepflegten Garten. Hier wird Kaffee angebaut und es ist interessant, einmal die Kaffeekirschen am Strauch zu sehen, die wir sonst nur geröstet und gemahlen in der Packung haben. Das Thema Kaffee spielt hier eine große Rolle. In einem Nebengebäude gibt es eine eigene Kaffeerösterei, wo auch Vorführungen gemacht werden. Wir bekommen natürlich einen Kaffee angeboten, der zwar nicht stärker gebrüht ist als der durchschnittliche deutsche, aber voll Koffein steckt.Die Farm hat auch eine eigene Bäckerei. Auch Obst und Gemüse wird für die Lodgeküche angebaut. Die einzelnen Zimmer, von denen sich jeweils zwei in einem Bungalow befinden, sind zwar sehr groß, aber für unseren Geschmack etwas zu spartanisch eingerichtet. Den Eindruck hatte auch Svenja, als sie 2011 auf ihrer Reise hier war. Es fehlen einfach Dekoration und Bilder. Im Hauptbereich gibt es mittlerweile W-LAN. Lohnend ist eine Farmtour für fünf US-Dollar, denn das Gelände ist riesig und es gibt neben Kaffee noch eine Menge anderer Nutzpflanzen zu entdecken, die wir nur mit Preisschild aus dem Supermarkt kennen.
Noch eine dritte Lodge sehen wir an diesem Vormittag: das "The Manor at Ngorongoro". Die Anfahrt ist nicht so ganz einfach, aber die Mühe lohnt sich. Die Gästezimmer befinden sich in den Hauptgebäuden, weißen Herrenhäusern im kapholländischen Stil. Das Gebäude steht auf einer Anhöhe und man genießt einen herrlichen Blick auf die umliegenden Kaffeeplantagen. Es ist leicht, sich wie ein Plantagenbesitzer zu fühlen, und die Einrichtung tut ihr Übriges. Die Zimmer sind großzügig und luxuriös ausgestattet, für unseren Geschmack vielleicht ein bisschen zu „britisch“. Ob wirklich einmal jemand in der verschnörkelten Badewanne ein ausgiebiges Bad nimmt? Mit viel Liebe zum Detail wurde die Dekoration arrangiert - von Gemälden bis zum Grammophon atmet alles den Geist des vergangenen Glanzes und ist stimmig zu dem, was man sich unter einem "Manor", also einem Herrenhaus, vorstellt. Es ist relativ teuer, aber vor allem bei Amerikanern sehr beliebt, die offenbar genau dieses Ambiente suchen. In den Nebengebäuden gibt es auch einen großen Wellness- und Spa-Bereich, wo man sich nach einem anstrengenden Tag auf Pirschfahrt verwöhnen lassen kann. Die Lodge verfügt über eigene Pirschfahrzeuge. Der Garten ist sehr gepflegt, es werden auch Reitstunden angeboten. Wir nehmen hier hochherrschaftlich unser Mittagessen im Garten der Lodge ein und erfreuen uns an der reich gefüllten Lunchbox, bevor es am Nachmittag weitergeht.


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