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Reisebericht Madagaskar (3): Fort Dauphin und Evatra
Svenja auf Tuchfühlung mit den Katta-Lemuren in Nahampoana. © Foto: mpWas wir im Reiseführer über die Bucht von Evatra gelesen hatten, klang so genial, daß wir dieses paradiesische Fleckchen unbedingt auch sehen wollten. Und wir wurden nicht enttäuscht. Eigentlich wird Neuseeland ja das Ende der Welt genannt. Aber ich hatte das Gefühl, es in Evatra erreicht zu haben. Man fährt knapp zwei Stunden mit einem motorisierten Holzkahn durch gewundene Kanäle und kleine Seen, die von Hunderten von Elefantenohren und vielen Bäumen der Reisenden gesäumt sind, und erreicht schließlich eine malerische Bucht mit touristenfreiem Sandstrand, an die irgend jemand im Schatten hoher Bäume schon einen Picknicktisch gezaubert hat. In der Nähe ist noch ein kleines Dorf, aber auf der anschließenden Wanderung begegnet uns bald kaum noch ein Mensch. Über Felsen, weite Grasebenen, bergauf und bergab schlängelt sich ein kaum erkennbarer Weg immer weiter in die Einsamkeit. Immer wieder geht es steilere Strecken hinauf, und von diesen Hügeln schaut man auf die traumhafte Küste und das fast unwirklich türkise Meer und muß sich kneifen, um sicherzugehen, daß man nicht träumt. Wie gerufen kommt auf halber Strecke eine wiederum touristenfreie herrliche Sandbucht für eine willkommene Badepause. Ein wunderschöner Tag und Balsam für die Seele für alle, die mal ganz weit weg müssen.
Einer der einsamen Strände in der Bucht von Evatra. © Foto: mpFortsetzung folgt hier.Aus unserer Erkundungsreise haben wir inzwischen eine für jedermann buchbare Naturrundreise durch Madagaskar geschneidert.

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