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Nashörner breiten sich in Botswana wieder aus
Die ersten beiden Nashörner seit vielen Jahren im trockenen Flußbett des Boteti
Aber trotzdem, ein Nashorn in freier Wildbahn zu erspähen, ist im ansonsten so tierreichen Botswana eine große Ausnahme. Bei meinem letzten Besuch im Meno a Kewna Tented Camp am Makgadikgadi Nationalpark im Mai berichteten Guide Dabe und der Chef des Camps David Dugmore ganz begeistert von zwei Nashörnern, die sich in der Khumaga-Region in der Nähe des Camps aufhielten. Die zwei erwachsenen Weibchen seien, so die Vermutung, bei der Auswilderung im Okavango-Delta wohl nicht lange genug in einem Gehege gehalten worden – und nun seien die heimattreuen Tiere wohl wieder auf dem Rückweg Richtung Süden nach Khama. Doch inzwischen sieht es so aus, als ob die beiden Nashörner sich mit einem neuen Revier in der Boteti-Region des Makgadikgadi Nationalparks anfreunden. Um sie hier zu halten, will die BRMC mit Unterstützung von Meno a Kwena und weiteren Safariunternehmen in der Region bei Khumaga ein Boma errichten. Das ist eine Art Futter- und Wasserstelle mit Schattendach. Ein weiteres Weibchen und ein Männchen im passenden Alter, die bislang noch in einer anderen Region Botswanas leben, könnten nach Khumaga gebracht werden, kündigt Map Ives an. David Dugmore und seine Gäste wären jedenfalls begeistert, wenn sich am Boteti eine neue Nashorn-Familie etabliert.
Neben Zebras, Elefanten und Löwen nun auch Nashörner direkt vor der Haustür: Meno a Kwena Tented Camp am Rande des Makgadikgadi-Nationalparks


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