Muchenje Safari Lodge und Chobe Game Lodge (3/12)

von Ulrike Pârvu

Muchenje Safari Lodge verbringen. Ich bin schon so gespannt. Regelmäßig berichten meine Kunden, dass es ihnen dort so gut gefallen hat, nun endlich kann ich auch einmal nach dem Rechten sehen. Wir sind ein wenig spät dran und nutzen die Hauptstraße durch den Park. Man darf hier mit 80 Kilometer pro Stunde unterwegs sein und so dauert der Transfer von Kasane aus etwa 45 Minuten.

Muchenje Safari Lodge

Muchenje Safari Lodge, Sonnenuntergang über dem Chobe © Foto: Ulrike Pârvu | Outback Africa Erlebnisreisen

Muchenje Safari Lodge Foto: Ulrike Pârvu | Outback Africa Erlebnisreisen

Muchenje Safari Lodge, Badezimmer © Foto: Ulrike Pârvu | Outback Africa Erlebnisreisen

Muchenje Safari Lodge © Foto: Ulrike Pârvu | Outback Africa Erlebnisreisen

Muchenje Safari Lodge, Chalet © Foto: Ulrike Pârvu | Outback Africa Erlebnisreisen

Muchenje Safari Lodge, Blick auf den Chobe © Foto: Ulrike Pârvu | Outback Africa Erlebnisreisen

In Muchenje werden wir herzlich empfangen. Leider erreichen wir die Lodge erst nach Einbruch der Dunkelheit. Es wird noch ein schöner Abend. Wir werden lecker bekocht und durch die Manager gut unterhalten. Ich fühle mich auf Anhieb wohl hier und weiß, dass es für meine Kunden die richtige Wahl ist. Muchenje plante auch einen eigenen Bootsanlegesteg. Der ist wohl schon gebaut, kann aber leider nicht genutzt werden, weil es noch Unklarheiten auf behördlicher Seite gibt. Ich finde das schade, der Manager von Muchenje meint aber, dass es besser sei, die Bootstouren in Kasane zu starten, weil die meisten Tiere sowieso auf dieser Seite des Parks zu finden seien. Somit muss man wohl von Muchenje aus den Transfer zurück nach Kasane in Kauf nehmen. Ich habe außerdem darüber nachgedacht, ob es besser ist, morgens oder nachmittags die Tour zu starten. Nun ja, morgens scheint die Sonne an das Ufer, an dem die meisten Tiere zu erwarten sind, abends kann man den atemberaubenden Sonnenuntergang sehen. Nun muss wohl jeder selber entscheiden, wann er ein Boot besteigen möchte. Im Zweifelsfall und wenn die Zeit reicht, würde ich zwei Bootstouren buchen.Wir schauen uns noch einige andere Unterkünfte an und am Mittag erreichen wir die Chobe Game Lodge, die einzige Lodge innerhalb des Chobe Nationalparks. Ich bin vom Ambiente und vom Empfang positiv überrascht. Kollegen und Kunden hatten mir vom "Hotelcharakter" der Lodge berichtet. Ich kann das so nicht bestätigen. Es schaut alles sauber und gediegen aus, vielleicht ein wenig dunkel. Aber das findet man ja bei vielen Unterkünften in Afrika. Wir essen erst einmal zu Mittag und beziehen dann unsere Zimmer. Die sind wider Erwarten recht groß. Nun finde ich leider auch einen kleinen Minuspunkt hier – das Bad. Es ist zwar sauber, hat aber nur eine Badewanne, in der man duschen kann. Ich persönlich finde das nicht so schön, denn gerade für ältere Gäste ist das vielleicht schwierig, über den Badewannenrand einzusteigen.

Chobe Game Lodge

Chobe Game Lodge © Foto: Ulrike Pârvu | Outback Africa Erlebnisreisen

Chobe Game Lodge, Zimmerterrasse© Foto: Ulrike Pârvu | Outback Africa Erlebnisreisen

Chobe Game Lodge © Foto: Ulrike Pârvu | Outback Africa Erlebnisreisen

Chobe Game Lodge © Foto: Ulrike Pârvu | Outback Africa Erlebnisreisen

Chobe Game Lodge, Badezimmer © Foto: Ulrike Pârvu | Outback Africa Erlebnisreisen

Chobe Game Lodge © Foto: Ulrike Pârvu | Outback Africa Erlebnisreisen

Chobe Game Lodge, Pool © Foto: Ulrike Pârvu | Outback Africa Erlebnisreisen

Chobe Game Lodge © Foto: Ulrike Pârvu | Outback Africa Erlebnisreisen

Chobe Game Lodge, Blick zum Chobe © Foto: Ulrike Pârvu | Outback Africa Erlebnisreisen

Wir brechen bald zu unserer Sonnenuntergangsfahrt auf dem Chobe auf. Wir haben unser eigenes Boot, James, einer der Manager, begleitet uns. Langsam fahren wir flussaufwärts und teilen uns die Natur noch mit vielen anderen Booten – großen und kleinen. Dann treffen wir auf Elefanten am Wasser. Als die Sonne schon tief steht, finden wir Hippos im Wasser und in der Ferne eine riesige Elefantenherde. Wir beobachten sie und genießen eine kleine Erfrischung. Ich merke, wie sich langsam die anderen Boote zurückziehen. Unser Guide lehnt sich entspannt zurück und sagt: „Das ist der Vorteil, wenn man im Park stationiert ist!“. Und nun wird mir auch langsam klar, dass es wirklich sehr schön ist. Alle anderen Motorgeräusche sind verschwunden und wir staunen und genießen die sinkende Sonne und vor ihr die Elefantenherde, die dann auch nur für uns den Fluss überquert. Dieses Schauspiel hätten wir von Muchenje aus wohl verpasst.

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