Jens Döring gehört seit 2007 zum Outback Africa Team. Er reiste durch Südafrika, Namibia, Botswana und Tansania und berät kompetent zu diesen Safari-Zielen. Sein Lieblingsland Südafrika besucht er fast jedes Jahr und kennt neben den klassischen Höhepunkten auch viele Geheimtipps. Er ist unser Spezialist für individuelle Reisen und Selbstfahrerprogramme in Südafrika.
Mala Mala Wildreservat: Sable Camp und Rattrays on Mala Mala
Mala Mala Sable CampDer Übergang vom Main Camp, wo ich geschlafen habe, zum Sable Camp ist fließend, denn sie grenzen unmittelbar aneinander an. Der Hauptunterschied besteht darin, dass das Sable Camp sich eher an jene Gäste wendet, die gerne etwas mehr Privatsphäre und Intimität wünschen. Das Mindestalter beträgt hier 12 Jahre. Die sieben Suiten für maximal 14 Gäste sind ähnlich ausgestattet wie jene im Main Camp. Sable Camp verfügt über einen eigenen Pool und Speiseraum. Es macht insgesamt einen etwas exklusiveren Eindruck, wobei auch hier die Einrichtung (Mobiliar und Bäder) nicht mehr den allerneuesten Standards entspricht.
Was mir besonders am Mala Mala Sable Camp gefällt:Das Camp richtet sich eindeutig an Paare und Honeymooner, die auf der Suche nach etwas mehr Ruhe sind. Die Suiten sind genau so gut und ansprechend ausgestattet wie jene im Main Camp.Was mir nicht so gefällt:Die Einrichtung könnte in den nächsten Jahren einmal erneuert werden, um dem Camp noch etwas mehr Charme zu verleihen.
Rattray’s on Mala Mala
Rattray’s on Mala Mala ist die neueste Ergänzung des Portfolios und ist gleichzeitig das exklusive Flaggschiff des Reservates. Hier wird versucht, die Kolonialzeit und das „Out of Africa“-Gefühl wieder aufleben zu lassen. Exklusive Safaris mit viel Stil und Privatsphäre sowie großartigen Komfort lautet hier das Credo. Rattray’s befindet sich circa zehn Minuten Fahrtzeit vom MalaMala Main Camp bzw. Sable Camp entfernt. Dazwischen befindet sich der Landeplatz von MalaMala. Nur acht repräsentative Bungalows mit jeweils privatem beheiztem Pool, zwei Ankleidezimmern sowie zwei Bädern mit Fußbodenheizung samt Innen- und Außendusche beherbergen maximal 16 komfortverwöhnte Gäste. Die Häuser sind alle entlang des Sand Rivers gebaut und bieten von der Terrasse auch einen schönen Blick auf den Fluss. Die Einrichtung ist gehobener als im Main und Sable Camp, dafür ist Rattray’s aber auch um einiges preisintensiver. Den Kolonialstil muss man mögen, aber die Privatsphäre in den klimatisierten Bungalows, die auch ziemlich weit auseinander stehen, ist absolut gegeben. Den Gästen stehen im Hauptbereich zudem eine Bar, ein Swimmingpool mit Blick auf den Sand River, verschiedene Lounges, eine große Terrasse, eine Bibliothek, eine Safari-Boutique sowie ein Fitnessraum zur Verfügung. Kinder sind hier erst ab einem Alter von 16 Jahren erlaubt. Das Durchschnittsalter der Gäste liegt hier augenscheinlich höher als in den anderen beiden Camps. Rattray’s spricht damit vor allem anspruchsvolle Gäste im gesetzteren Alter an, die hochwertige Safaris mit exklusivem Komfort verbinden möchten.
Was mir besonders an Rattray’s gefällt:Die Ausstattung ist exklusiv, wirkt weitaus weniger rustikal als im Main und Sable Camp. Die Bungalows sind riesig und eigentlich viel größer, als man benötigt. Die Servicequalität befindet sich auf allerhöchstem Niveau.Was mir nicht so gefällt:Da die Bungalows groß sind und weit auseinander stehen, können die Wege zwischen den am weitesten entfernten Bungalows und dem Hauptbereich recht lang werden. Hier bietet das Camp aber die Möglichkeit an, sich mit einem Golfcart fahren zu lassen.
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