Unser kostenloser Ratgeber
„Wo in Afrika Safari machen?”
hilft Ihnen bei der Entscheidung, welches Reiseland zu Ihnen passt.
Wolwedans Village Tour (14/16)
Es ist sehr eindrucksvoll zu sehen, wie Wolwedans organisiert ist und woher es seine Energie bezieht. Das Wasser, das aus Brunnen gefördert wird, wird mithilfe von Solarenergie aufgeheizt und mit Pumpen, die mit Solarstrom betrieben werden, in die einzelnen Camps befördert. Das Abwasser wird ebenfalls im Dorf gesammelt und gefiltert und zur Bewässerung wiederverwendet. Bioabfälle werden an die eigenen Schweine verfüttert, die dann an die Einheimischen gehen und geschlachtet werden. Auch die Ausbildung der verschiedenen Fachkräfte erfolgt in Wolwedans selbst. Durch die vier verschiedenen Camps erhalten die Auszubildenden vielfältige Erfahrungen, die sehr nützlich für das spätere Berufsleben sind. Auch gibt es einen eigenen Kräuter- und Gemüsegarten. Die Erde dafür entsteht durch einen Komposter, der wiederum durch Grünabfälle gespeist wird. Der gewonnene und überschüssige Solarstrom wird in Batterien gespeichert, die dann die Energie abends und nachts an das Dorf abgegeben. Der Strom und das Warmwasser werden jeweils dezentral in den einzelnen Unterkünften generiert, ja sogar direkt am Zelt. Langfristig möchte man von den dieselbetriebenen Stromgeneratoren, die das System derzeit noch unterstützen, durch die Installation weiterer Solar-Panels und Energieeinsparungen ganz weg kommen. Das sind aber nur einige Beispiele, wie das Öko-Siegel hier angewendet wird. Weitere Maßnahmen sind in Planung, müssen aber erst noch finanziert werden. Alles in allem war die Tour äußerst interessant. Im Moment bleibt sie aber nur uns Reiseveranstaltern vorbehalten, die Gäste sollen wohl ab nächstem Jahr in den Genuss dieser Aktivität kommen, nachdem ein paar weitere Guides dafür ausgebildet worden sind.


noch keine Kommentare