Susanne Schlesinger gestalet seit 2011 den Web-Auftritt von Outback Africa Erlebnisreisen und unterstützt das Team bei Flugreservierungen. Sie bringt einschlägige Erfahrung im Reisebüro-, Reiseveranstalter- und Geschäftskundenbereich mit. Ihr kreativer Schreibstil bereichert unseren Blog und unsere Reiseausschreibungen. Wenn Susanne auf Safari geht, gibt es neben guten Fotos und spannenden Berichten auch neue Reiseideen.
Ein freier Tag in Kapstadt - Reisebericht Vom Kap nach Namibia (18/20)
18. Oktober 2012Bei früheren Reisen haben wir die Erfahrung gemacht, dass eine Stadtrundfahrt eine echt feine Sache ist, um sich in einer neuen Stadt erst einmal einen Überblick zu verschaffen. Außerdem bekommt man viele Infos und muss nicht planlos herumlaufen.Von unseren Mitreisenden Tanja und Sandra wissen wir, dass es in Kapstadt ebenfalls die praktischen „Hop on, hop off“-Busse gibt. Eine Haltestelle ist 500 Meter vom Guesthouse entfernt an der Strandpromenade. Es gibt zwei verschiedene Linien (Blue und Red). Während die rote Linie die Citytour ist, fährt die blaue nach Houtbay und in die Außenbezirke. (weitere Informationen zur den City-Sightseeing-Bussen)Der Bus, der anrollt, ist ein Bus der Blue Line, allerdings erklärt uns der Fahrer, wir sollten bis zur Waterfront mitfahren und könnten dort in die Red Line umsteigen. Ein älteres Ehepaar versteht das leider nicht und will lieber auf den nächsten Bus warten.An der Waterfront steigen wir um. Die Bushaltestelle ist direkt am Two Oceans Aquarium, und wir müssen ein paar Minuten bis zur Abfahrt warten. Eine Schulklasse macht einen Ausflug und sitzt wie eine Perlenkette aufgereiht auf einer Bank an der Außenwand des Aquariums. Die Kinder winken uns begeistert zu. Es sind von hell bis dunkel alle Schattierungen vertreten, ein richtiger Regenbogen, der deutlich macht, warum Südafrika „Rainbow Nation“ genannt wird. Kinder vor dem Two Oceans AquariumDer Bus fährt uns durch die Innenstadt, District 6 und Bo-Kaap hinauf zum Tafelberg, der sich aber divenhaft in eine große weiße Wolke hüllt. Von oben sieht man sicher gar nichts, also fahren wir an der anderen Seite hinunter nach Camps Bay und an der Strandpromenade entlang über Clifton und Seapoint wieder zurück zur Waterfront.
Es ist ganz schön frisch auf dem offenen Oberdeck des Busses, deshalb gönnen wir uns erst einmal einen Kaffee im Café des Aquariums und gehen dann die Fische angucken.Es gibt eine große Vielfalt von verschiedenen Warm- und Kaltwasserfischen zu sehen. Ein Aquarium ist mit putzigen Clownfischen bevölkert, in anderen bieten Quallen durch flureszierendes Licht einen außerirdischen Anblick. Die Ausstellungen sind sehr schön gestaltet und auch gut für Kinder geeignet. In einigen großen Becken ziehen Haie und verschiedene andere Großfische ihre Bahnen – begleitet vom Hin- und Herwogen der Wasserpflanzen im Takt der Musik geradezu ein hypnotischer Anblick. Eine Fotogalerie gibt es hier.Als wir das Gebäude verlassen, hat sich der Himmel aufgeklart und der Tafelberg liegt frei. Jetzt oder nie – also wieder rauf auf den Bus (das Ticket gilt den ganzen Tag) und noch einmal die Runde durch die Innenstadt drehen, bis der Bus schließlich die Serpentinen zur Tafelbergseilbahn hinaufkriecht.Zu unserem Erstaunen gibt es keine Warteschlange, und wir können sofort hochfahren. Oben bietet sich ein grandioser Ausblick auf die Stadt, den Lion's Head und den Signal Hill. Vom Meer ziehen nur ab und zu ein paar Wolkenfetzen herüber, die aber die herrliche Sicht nicht trüben. Wir bleiben eine Weile, dann nehmen wir ein letztes Mal für diesen Tag den roten Bus, der uns nach Seapoint zurück bringt. Weitere Informationen zu Kapstadts berühmtester Sehenswürdigkeit. Blick vom Tafelberg auf KapstadtDie Mitarbeiterin des Guesthouses hatte uns gestern das „Mykonos“ direkt an der Ecke empfohlen. Wir sind die ersten Gäste dieses Tages und sitzen draußen auf der geschützten Terrasse. Die kleine Vorspeisenplatte entpuppt sich als ein komplettes Essen – wir schaffen gerade noch so den Hauptgang hinterher, nehmen noch einen kleinen Ouzo und fallen nach einem erlebnisreichen Tag ins Bett.
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