Pom Pom Camp - Reisebericht Botswana

von Ulrike Pârvu

Ich freue mich schon sehr auf Pom Pom. Viele unserer Gäste schwärmen davon und auch Marco hat es in den höchsten Tönen gelobt. Sie können sich ja sicherlich vorstellen, dass der Flug wieder eine Herausforderung für mich war. Aber ich hab’s überstanden und bin stolz auf mich.Zum Filmen fehlte mir die Zeit. Aber Pom Pom hat selbst ein Video veröffentlicht:


Der Airstrip von Pom Pom ist nur etwa eine halbe Stunde vom Camp entfernt. Wir werden herzlich vom Camp Manager und seiner deutschen Freundin empfangen. Steffi und ich haben das Glück im Familienzelt wohnen zu dürfen. Es ist ein bisschen größer und hat ein separates Kinderzimmer. Damit wir aber nicht mehr Arbeit als unbedingt nötig verursachen, lassen wir das Bett im Kinderzimmer unberührt und entschließen uns, lieber in bisschen zu kuscheln. Nun haben wir uns eh schon so aneinander gewöhnt.Nach einer kurzen Verschnaufpause machen wir uns auf, um nach den Tieren der Umgebung zu suchen. Leider hat es in den 14 Tagen vor unserer Ankunft recht heftig geregnet, das Gras ist hoch und wir finden leider wieder keine spektakulären Jagdszenen oder ähnliches. Dafür genießen wir die vor Kraft strotzende Natur. Unsere beiden Guides wollen einem Elefantenpfad folgen. Leider bleiben wir prompt in einem Elefantenloch stecken. Alle müssen dass Fahrzeug verlassen und am Wegesrand warten. Mit einem Wagenheber und einer Menge Kraft schaffen es die beiden, den Land Cruiser aus dem Loch zu befreien. Während der Wartezeit sind wir alle sehr froh, dass wir eben keine spektakulären Jagdszenen zu sehen bekommen…Als wir zum Camp zurückkommen, ist der Tisch schon festlich gedeckt. Außer unserer Gruppe sind noch wenige andere Gäste da. Wir sitzen recht gemütlich beisammen und erzählen noch angeregt bis spät in die Nacht. Als dann am nächsten Morgen um halb sechs das obligatorische „knock, knock“ erschallt, habe ich unseren netten Abend für einen kurzen Moment verflucht – aber wirklich nur für einen ganz kurzen Moment. Nach einem wiederum üppigen Frühstück machen wir uns auf zu unserem nächsten Abenteuer. Wir möchten eine kurze Mokoro-Fahrt unternehmen. Mokoros sind die in Afrika üblichen Einbäume. Maximal zwei Personen pro Boot dürfen Platz nehmen. Ich kenne diese sehr entspannenden Fahrten bereits von einer früheren Botswana-Reise und freue mich schon sehr darauf. Jens, der in einem Einzelboot sitzen darf, sieht anfangs nicht so entspannt aus. Aber bald genießt auch er die ersten Sonnenstrahlen und das gleichmäßige Wellenschlagen unter seinem Allerwertesten. Unser Pooler (Der Mann, der das Gefährt mit traumtänzerischer Sicherheit durch die verschlungenen Wasserwege steuert.) erzählt uns eine Geschichte. Ich sitze vorn und verstehe leider nur die Hälfte. Aber sein Tonfall ist so schön einschläfernd, daß ich bald die Augen schließe und das Hier und Jetzt nur noch genieße.Schade, daß nach 45 Minuten schon wieder alles vorbei ist. Wir steigen auf ein schnelles Motorboot um, das uns zum Kanana-Camp bringt. Die Bootsfahrt geht rasant durch die verschlungenen Wasserwege und es erstaunt mich wieder einmal, daß die Guides sich in diesem Gewirr aus Seerosen und Papyruspflanzen so gut auskennen. Kanana sehen wir uns nur kurz an. Leider bleiben mir hier nicht viele Eindrücke haften, zumal uns erklärt wird, daß das Camp bald renoviert wird. Mittlerweile sollte es fertig sein. Nach unserer kurzen Stippvisite werden wir zum Pom Pom Camp zurückgebracht und schon geht es weiter zur nächsten Unterkunft.Gern erstellt Outback Africa ein individuelles Safari-Angebot mit dem Pom Pom Camp. Hier geht es zur Reiseanfrage.Alle Teile des Reiseberichtes in der Übersicht:

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