Weniger Wasser im Zambezi: Victoria-Fälle schrumpfen

von Marco Penzel

Die Victoria-Fälle aus der Luft bei hohem Wasserstand in der ersten Jahreshälfte. Hier denen sich die Wasserfälle über die ganze Breite von gut 1,6 Kilometern aus und reichen bis ans Ende der Felskante auf sambischer Seite (im Bild rechts). Wenn der Wasserstand des Sambesi in der zweiten Hälfte des Jahres immer mehr sinkt, fallen die Felsen im rechten Teil des Bildes trocken. Auf der simbabwischen Seite der Fälle steht man das ganze Jahr über einer Wasserwand gegenüber. Diese kann man vom Boden aus bei niedrigerem Wasserstand besser bewundern als bei extrem großen Wassermengen – dann ist oft nur Gischt zu sehen und der Besucher ist sofort naß bis auf die Haut.Wenn der Wasserstand des Sambesi sinkt, schrumpft die Breite der Fälle (maximal 1,6 Kilometer) um mehrere 100 Meter zusammen. Übrig bleibt auch bei niedrigem Pegelstand immer noch eine beeindruckende Wasserwand, die man dann aber nur von den Aussichtspunkten in Simbabwe aus, wo man ihr direkt gegenüber steht, gut sehen kann. Mit einem Anstieg des Sambesi und der erneuten Ausdehnung der Fälle ist einige Zeit nach beginn der Regenzeit, also zumeist Ende Januar/Anfang Februar, zu rechnen.Die Victoria-Wasserfälle von Zambia aus betrachtet bei hohem Wasserstand im Mai. © Foto: Marco Penzel / Outback Africa Die Victoria-Wasserfälle von Zambia aus betrachtet bei niedrigem Wasserstand im September. © Foto: Ulrike Pârvu / Outback AfricaDas Bild der Victoria-Fälle von den Aussichtspunkten in Sambia aus betrachtet, ändert sich im Verlauf des Jahres stark. Links die Fälle im Mai, rechts im September.

ein Kommentar

Norbert Schullerer

30.08.2008 um 09:14

Hallo!
Kommen gerade von den Victoriafällen, dem Endpunkt unserer Campingsafari. Es schaut bei weitem nicht so arg aus wie auf dem Bild! Uns erschienen die aufgischtenden Wassermengen noch ganz gewaltig, allerdings - wer weiß, wie rasch sich das ändern kann?!
Norbert