Bahari View Lodge (11/12)

von Svenja Penzel

Dass die Bahari View Lodge nicht weit von Spice Island Resort entfernt ist, wusste ich schon vorher. Dass die beiden aber fast Nachbarn sind und man in fünf Minuten dorthin spazieren kann, wusste ich noch nicht. So schlendere ich, nachdem ich die Richtung erfragt hatte, am Strand entlang und gelange schon bald an einen schönen Strandabschnitt, der hier ohne Korallenklippe flach ins Wasser abfällt. Als erstes fällt die Strandbar ins Auge, rund gebaut und mit Stoffbahnen gegen den Wind geschützt. Hier spreche ich den Barkeeper an, er führt mich zum Manager, und dieser führt mich durch die Anlage. Eigentlich ist es nur der Assistant Manager, denn die Managerin Lu ist heute nicht da. Ich treffe sie dann am nächsten Morgen bei meinem zweiten Besuch. Nun endlich sehe ich die Bahari View Lodge mit eigenen Augen, die wir als Sansibar-Strandlodge in mehreren Touren haben, unter anderem in der beliebten Reise „Von der Serengeti nach Sansibar“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einige Kollegen sind schon hier gewesen, allesamt hatten sie viel Gutes zu berichten, und nun auch ich. Es ist eine angenehme kleine Strandlodge im unteren Mittelklassebereich mit hübsch und farbenfroh gestalteten, eher kleinen Räumen mit dunklen Sansibar-Holzbetten, reich mit Schnitzereien verziert wie auch die Eingangstüren, auf denen noch der alte Schriftzug „Mount Zion Lodge“ prangt, so hieß sie vorher. Die einfachen Badezimmer bieten alles, was man braucht, die Armaturen sehen deutsch aus. Ein Pool steht ebenfalls zur Verfügung, hier wird fröhlich geplanscht und sächsisch gesprochen. Die Bahari View Lodge gehört wie auch die Meru View Lodge und die Ngurdoto Lodge in Arusha einem deutsch-tansanischen Team. Auch unser Partnerveranstalter Diamir hat daran Anteile. Die vielen zufriedenen Kunden, die wir schon in der Bahari View Lodge hatten, sprechen für sich. Hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis, die neue Managerin Lu scheint alles im Griff zu haben. Der breite Strand mit den schattenspendenden Palmen lädt mit Strandliegen und Hängematten zum Verweilen ein, ebenso wie das Meer bei Flut. In ungezwungener Atmosphäre kann man an der Strandbar ein Bier oder einen Tanzania Coffee genießen. Das Mobiliar ist zwar nicht mehr das neuste, aber die Preise auf der Getränkekarte sind sehr moderat, und der Service ist ausgesprochen freundlich. Eine empfehlenswerte Lodge, vor allem im Anschluss an eine Safari auf dem Festland mit einfacheren Lodges und Tented Camps, dann passt das wunderbar. Für gehobene Ansprüche würde ich dann doch das Spice Island Resort oder - noch besser, aber auch teurer - den Breezes Beach Club empfehlen.

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