Die "Wiege der Menschheit" in Tansania greift tiefer in die Taschen der Besucher

von Susanne Schlesinger

Fundplätzen im südafrikanischen Gauteng verkörpert die Schlucht die "Wiege der Menschheit". Im Jahr 1913 entdeckte der deutsche Geologe Hans Reck die ersten 20.000 Jahre alten Knochenteile in der Schlucht und nannte diese "Olduvai hominid 1" (OH 1).Die Schlucht selbst ist nicht begehbar, ein kleines Museum zeigt Exponate der archäologischen Funde und informiert über das Leben der frühen Menschen. Als besonderes Highlight wird die Nachbildung der "Laetoli- Footprints" gezeigt, eine 3,6 Millionen alte menschenähnliche Fußspur, die durch vulkanische Eruptionsedimente für immer konserviert wurde. Ob sich dafür aber umgerechnet ca. 17 Euro Eintritt lohnen, ist fraglich.

Besuch im Olduvai-Museum

ein Kommentar

Stefan

25.03.2012 um 13:32

Obwohl die Preiserhöhung sehr happig ausgefallen ist, lohnt sich ein Besuch trotzdem.
Das Museum ist sehr liebevoll eingerichtet worden und durchaus sehenswert.
Die Aussicht auf die Olduvai-Schlucht, die Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs ist, ist auch an dieser Stelle besonders schön.
Zudem ist es ein herausragender historischer Ort der Menschheit, den man gesehen haben muss.

Gruß
Stefan