Später Regen in Botswana: Zebra-Migration und nasse Pfannen

von Marco Penzel

Eigentlich ist längst Trockenzeit. Doch nun haben Anfang Juni noch ungewöhnlich starke Regenfälle die Menschen in Botswana überrascht. Die Laune der Natur bleibt nicht ohne Folgen, gerade für die sonst sehr trockenen Regionen wie den Makgadikgadi Nationalpark. "Die gute Seite ist, daß sich die großen Zebra- und Gnu-Herden auf ihrer jährlichen Wanderung jetzt immer noch in der Gegend aufhalten. Hinzu kommt eine große Anzahl von Gemsböcken, Sprinböcken und Raubtiere, die den Antilopen folgen", berichtet Heide Pautsch von Uncharted Africa (Jack’s Camp, San Camp, Camp Kalahari und Planet Baobab). Außerdem freut sie sich: "Wir hatten großartige Geparden-Begegnungen und die Erdmännchen begeistern unsere Gäste wie eh und je." Die für die Jahreszeit ungewöhnlichen Regenfälle werden aber auch den Aktionsradius für Ausflüge einschränken. Normalerweise können Gäste die einsame Weite der Salpfannen-Landschaften etwa ab Mai mit Quadbikes erkunden. Das wird nun voraussichtlich für die nächsten Wochen nicht möglich sein, weil der Boden zu naß geworden ist.Quadbike-Exkursionen in die einsame Weite der Salzpfannen sind erst wieder möglich, wenn der Boden abgetrocknet ist.© Fotos: Uncharted Africa Safari

ein Kommentar

lina

26.12.2011 um 17:12

gut