Malaria-Risiko im Norden Namibias erhöht

von Marco Penzel

Allgemeinen Zeitung in Windhoek. Es könne auch nicht ausgeschlossen werden, dass infizierte Moskitos in Fahrzeugen Richtung Süden in den zentralen Teil Namibias transportiert werden, der normalerweise als malariafrei gilt.Namibia ist schon wegen seines trockenen Klimas und der geringen Bevölkerungsdichte weniger von Malaria betroffen als andere, dichter besiedelte Länder in der Mitte und im Osten Afrikas. Dennoch rät Outback Africa Erlebnisreisen für die Reisen nach Etosha und nördlich davon grundsätzlich zu Malaria-Vorbeugung, wenn auch das Risiko in der Trockenzeit ab etwa Juni deutlich geringer ist als in der Regenzeit zu Jahresanfang und in den Wochen danach. Neben der Tabletten-Prophylaxe sollte man auf lange Kleidung am Abend achten, die Haut mit Mückenschutzmittel einreiben und möglichst unter Moskitonetzen oder in Zelten mit Moskitoschutz in den Fenstern übernachten.

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