Air Namibia borgt sich Jumbo-Jet aus China

von Marco Penzel

Air Namibia muß länger als geplant Ersatzflugzeuge auf den Strecken Frankfurt-Windhoek und London-Windhoek einsetzen. Normalerweise fliegt die staatliche namibische Airline mit zwei Airbus A340-300. Jeweils eine dieser Maschinen wird derzeit turnusmäßig gewartet. Dafür ist im Moment ersatzweise eine MD-11 im Einsatz, die sich mit dem anderen Airbus abwechselt. Diese Phase war zunächst bis zum 21. März 2008 geplant und verlängert sich nun bis 19. April 2008, teilt Air Namibia mit. Allerdings wird die MD-11 ab 21. März 2008 von einer Boeing 747-400 (Jumbo-Jet) ersetzt, die die Namibier von Oasis Hong Kong Airlines aus China leasen. Nacheinander sollen zwei Jumbos zum Einsatz kommen, der erste Baujahr 1989, der zweite Baujahr 1999. Die Maschinen seien zuvor für All Nippon Airways und Singapore Airlines im Einsatz gewesen. Beide Jumbos haben 342 Sitzplätze, davon 268 in der Economy-Klasse (Sitzabstand 79-86 Zentimeter, Konfiguration 3-4-3) und 74 in der Business-Klasse (Sitzabstand 132-152 Zentimeter, Konfiguration 2-3-2 sowie 2-2 im Obergeschoß.

Vor einigen Jahren war Air Namibia regelmäßig mit einem Jumbo-Jet die Strecke Frankfurt-Windhoek geflogen. Ihm folgte eine MD11. Abgesehen von der aktuellen Wartungs-Phase sind inzwischen regelmäßig Airbus A340-300 im Einsatz.

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