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Uganda

Von Löwen auf Bäumen, Gorillas mit langen Gesichtern und der Bedeutung guten Essens

Zur Weiterfahrt wurde am nächsten Morgen gegen 8 Uhr geblasen, fast schon spät für eine Safari in Afrika.
Auch auf den Wegen hinaus aus dem Nationalpark hatte das Regenwasser seine Spuren hinterlassen. Auf einer Straße wusch es ein regelrechtes kleines Rift Valley in die Fahrbahn. Aber nach einem kurzen Stopp und genauer Betrachtung des Weges kam der Land Cruiser auch hier durch.

Der Regen hat ein kleines Rift Valley in die Straße gewaschen

Der Regen hat ein kleines Rift Valley in die Straße gewaschen



Die Flussschleifen des Ntungwe zwangen uns zu einem weiteren Stopp. Aber hier nur zum Fotografieren und Landschaft genießen.
Gegen Mittag erreichten wir den Ort Buhoma am Bwindi Nationalpark. Schon von der Straße aus bietet sich ein toller Blick auf das Tal des Muyaga und die gegenüberliegenden Berge. Links und rechts des Weges haben sich einige Lodges platziert und erwarten Besucher, welche es vor allem wegen der Berggorillas hierher zieht. Da es stets nur eine geringe Anzahl an Permits für den Besuch der großen Affen gibt, bleibt die ländliche Idylle jedoch erhalten.
Neben den Gorilla-Trackings werden ein- bis siebenstündige Wanderungen durch die schöne Berglandschaft angeboten. Nicht nur wegen der Gorillas lohnt sich also ein Aufenthalt. Nach dem Mittagessen ging es für uns auf den „Community Walk“. Ein Guide führte uns dabei zu verschiedenen Stationen im und um das Dorf, ohne dass es dabei wie bei einem Schulklassenrundgang wirkte. Penelope erklärte die Fertigung von Ketten und Korbschatullen und fand auch gleich bei den Damen der Gruppe begeisterte Käufer.
Alfons wies auf die Wirkung der heimischen Kräuter hin. Er ist der Heiler des Ortes, ein blauer Kittel an der Wand weist ihn aber auch als Mitarbeiter des Hospitals aus, in welches er Bewohner des Ortes überweist, deren Krankheiten seiner Zuständigkeit nicht unterliegen. „Normale“ Fotos von Alfons sind erlaubt, nur beim Heilen möchte er nicht abgelichtet werden, das ist wohl so eine Art ärztliche Schweigepflicht.
Heilung anderer Art versprach Lydia, die die Herstellung von Bananengetränken demonstrierte. Saft, Wein und Gin, alles auch im Hausverkauf erhältlich.

Gin-Verkostung bei einem Spaziergang durch das Dorf Buhoma in der Nähe der Lodge.

Gin-Verkostung bei einem Spaziergang durch das Dorf Buhoma in der Nähe der Lodge.



Es folgte ein Aufstieg auf einen kleinen Hügel. Hier oben an einem Chalet empfingen uns die per Handy gerufenen Mitglieder der Volksgruppe der Batwa, welche ihre traditionellen Tänze darboten.
Homer berichtete als erster der westlichen Welt vom an den Mondbergen lebenden Zwergvolk der Akka (es ist bis heute nicht geklärt, woher er davon wusste – und ich fand es auch nicht heraus). Die zu den Pygmäenvölkern gehörenden Batwa sind heute ein Teil der Community und profitieren seit 20 Jahren vom stabilen Uganda und dessen Aufschwung (sie müssen nicht mehr im Wald leben).
Der Regen setzte heute gegen 17 Uhr ein. Unser Fahrer Joseph gabelte uns auf, noch bevor wir die Wanderung vollendet hatten.

Am nächsten Morgen ging es später los als eigentlich geplant. Für uns waren Permits zum Besuch der Gorillafamilie Bitukura bereitgestellt. Diese lebt in der Nähe des Ortes Ruhija. Um dorthin zu kommen, hätte es einer längeren Fahrt bedurft. Für Buhoma selbst hatten sich wohl Hollywäldler angesagt, die jedoch aufgrund des Regens den Ort nicht erreicht hatten. Unser Permit wurde somit kurzfristig geändert und anstatt der Hollywäldler sollten wir die bei Buhoma lebende Familie Habanyanja besuchen. Frühstück gab es somit erst um 7, anstatt wie ursprünglich geplant um 5 Uhr. Nach einer kurzen Einweisung am Parkbüro fuhren wir eine knappe Stunde die Straße entlang Richtung Osten. Die Spürer waren schon unterwegs auf der Suche nach den Gorillas und gaben per Funk unserer Führerin Sipora Anweisungen, auf welchem Weg wir zu den Habanyanjas kommen.
Noch mit etwas Dschungel Pitralon besprüht (Insektenschutz) und mit ein wenig Bedauern beim Gedanken an die langen Gesichter der Bitukuras, die heute niemand wie versprochen besucht, ging es in den Berg.
Hier trifft man auch auf die Träger, insofern man die Hilfe eines solchen im Parkbüro erwünscht hat. Mindestens zwei Liter Wasser und das vorbereitete Lunchpaket sollten mitgenommen werden, die Wanderung könnte sechs Stunden dauern, sogar von elf Stunden wurde berichtet! Neben dem Tragen der Verpflegung helfen die Porter dem Gorilla Trekker selbst beim Wandern und schieben ihn auch mal den Berg hinauf, wenn es sein muss.
Es dauerte doch keine 6 oder 11 Stunden. Nach einer guten Stunde erwarteten uns die Spürer. Die großen Affen waren in der Nähe!

Der Silberrücken wendet sich ab, aber der Besucher hat ihn schon mit seiner Kamera gefangen.

Der Silberrücken wendet sich ab, aber der Besucher hat ihn schon mit seiner Kamera gefangen.



Gehstock und Rucksack beiseite gelegt und ein Lächeln aufgelegt, um keinen aggressiven Eindruck zu machen, ging es auf sieben Meter Distanz zu den Riesen und Kleinen (die auch noch Riesen werden wollen). Insgesamt eine Stunde Besuchszeit ist gestattet, genug, um den Fotoapparat hundertfach klicken zu lassen. Zum Glück gibt es heute große Speicherkarten, die auch noch Platz genug haben, um die schöne Landschaft, die man wohl erst auf dem Rückweg so richtig wahrnimmt, auch noch aufs Silizium zu bannen.
Zurück am Park Office wurden die Urkunden überreicht. Jetzt bin ich offiziell Gorilla Tracker und nach kurzer Betrachtung meiner Haarpracht ernannte Sipora mich auch noch zum Silverback der Gruppe.
Ein Tag, der für viele den Höhepunkt der Reise darstellt, neigte sich dem Ende zu. Das Abendessen wurde uns auf der Terrasse der Buhoma Lodge serviert. „Gut essen und besonders gut schlafen sind die ersten Bedingungen, auf Reisen gesund zu bleiben. Man meine nur nicht, dass man im Inneren Afrikas möglichst wild leben müsse, im Gegenteil, man sollte noch mehr als in Europa auf das leibliche Wohl achten.“ schrieb Emin Pasha vor über hundert Jahren und ich kann diese Worte nur übernehmen.
 

Alle Teile des Reiseberichtes in der Übersicht:

Von Löwen auf Bäumen, Gorillas mit langen Gesichtern und der Bedeutung guten Essens

Die Weiterfahrt Richtung Süden führte uns durch eine weite Bananenregion. Die wichtigste Erntefrucht des Landes wird zumeist auf Fahrrädern zur nächsten Fernstraße gebracht, wo sie dann von Trucks aufgesammelt wird. Über Kasese ging es zum Kazinga Channel, welcher den George- mit dem Edward-See verbindet. Die Höhendifferenz zwischen diesen beiden Seen beträgt gerade einmal 40 Zentimeter, so dass kaum eine Fließrichtung auszumachen ist.

Büffel am Ufer des Kazinga Kanals, vom Boot aus beobachtet

Büffel am Ufer des Kazinga Kanals, vom Boot aus beobachtet



Nachdem zunächst dichte Schilfinseln auseinander geschoben werden mussten, ging es mit dem Motorboot entlang der Wasserstraße. Nilpferde, Büffel, Elefanten und Krokodile säumten die Ufer. Hinzu kam eine hier vielfältig vertretene Vogelwelt mit Hadeda Ibis, Jacana, Kormoran, Pelikan, Kingfisher, dem roten Paradise Flycatcher und reichlich mehr.
Zurück vom Wasser brachte der Land Cruiser uns wieder Richtung Süden. Dabei überquerten wir den Äquator. Wie Joseph verriet, markieren die Äquatormonumente am Straßenrand nicht den genauen Verlauf, aber der Bau einer Straße nach Kongo, die hier abzweigt, machte die Verlegung des beliebten Fotostopps notwendig. Um uns herum Trockensavanne mit leichtem Baumbestand. Die Nummer 1 Afrika Kulisse.
Für den Picknickstopp ging es an die Kyambura Schlucht. Von oben bietet sich ein beeindruckender Blick in das enge Tal, das vom Rift Valley abzweigt. Das saftige Grün der Bäume in der Schlucht harmoniert vorzüglich mit dem hellem Grün der umgebenden Savanne.
Die letzten Kilometer im Queen Elisabeth Nationalpark waren kurvig und hügelig, wir waren ja auch innerhalb des Parks. Unser Übernachtungsziel war das Ishasha Wilderness Camp. Die zehn geräumigen Safarizelte liegen direkt am Fluß Ntungwe, der aus dem Virunga-Gebiet im Süden kommt und eine ungewöhnlich große Menge Wasser mit sich führt. Das mutet bedrohlich für die Zelte an, aber der Campmanager gab gleich Entwarnung. Hier schläft man sicher. Auch hier begleiteten Quaken, Zirpen und Mvuuen (Rufe der Nilpferde) die Stille der Nacht.

Tatsächlich: In der Ishasha-Region schlafen die Löwen auf Bäumen!

Tatsächlich: In der Ishasha-Region schlafen die Löwen auf Bäumen!



Der folgende Tag war für Pirschfahrten im Nationalpark vorgesehen. Gleich neben dem Camp kletterten Colobus-Affen durch die Bäume. Die Kob Antilope, prägend für die Tierwelt Ugandas, sahen wir in großen Herden. Daneben Topis (oder Tsessebes), deren schwarzbraune Farbe ins Auge sticht. Defassa Waterbuck, Büffel (sowohl Cape Buffalo als auch Forest Buffalo) grasten in der Ebene, und auf einer Akazie lagen tatsächlich zwei Löwen in den Ästen, die baumkletternden Löwen von Ishasha. So wie sie dalagen, hätten es aber auch Plüschkatzen sein können, beinahe regungslos, nur der Schwanz baumelte vom Ast herab.
Kurz bevor wir wieder das Camp erreicht hatten, prasselte ein heftiger Regen hernieder. Die überall im Camp bereitstehenden Schirme kamen somit zu ihrem berechtigten Einsatz. Bis zirka 15 Uhr dauerte der Niederschlag an, der die Luft angenehm erfrischte. Das Wasser des Ntungwe vermehrte sich weiter und riss abbrechende Uferstücke mit sich. Die Natur arbeitet, langsam aber stetig verändert der Fluss seinen Lauf, und der Mensch wird wohl auch arbeiten müssen, damit die Zelte auch in Zukunft sicher stehen.
Zur Nachmittagspirsch starteten wir gegen 16 Uhr. Es bestand die Option zum Nature Walk. Diese nutzte ich als einziger der Gruppe. Es ging um das Ishasha River Camp direkt am gleichnamigen Fluss, der hier die Grenze zum Kongo bildet. Auch dieser Fluss führte Hochwasser, und ich beobachtete zum ersten Mal „Hippo-Rafting“: Die massigen Nilpferde ließen sich einfach von der Strömung treiben, tauchten mal unter, um einige Meter flussabwärts wieder aufzutauchen. Mit dem Fernglas beobachtete ich die Affen in den Baumwipfeln des Nachbarlandes – hocherfreut, auch den Cercopithecus Ascanius Schmidti zu erblicken (für gewöhnlich werden meine Namensvettern Red Tail Monkeys oder auch Rotschwanzmeerkatzen genannt).
Für die Rückfahrt zum Camp musste ich die Jacke überwerfen, es war doch frisch geworden und ich wähnte heimatliche Temperaturen. Aber eine SMS aus Bad Elster beriet mich eines besseren und teilte mir für das Vogtland die Temperatur von 7°C mit. So kühl war es hier am Äquator doch nicht, höchstens das Bier im Camp (und das ist gut so).

Ein Hippo beim Rafting im Ishasha-Fluß

Ein Hippo beim Rafting im Ishasha-Fluß



Nach dem Abendessen kam noch einmal der Regen, der wohl noch einige Zeit andauerte, was meinen Schlaf aber nicht störte, zumal ich sicher war, dass mir auch das Zelt nicht vom Fluss weggerissen würde und ich dann die Hippos bei Rafting begleiten müsste.
 

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Von Löwen auf Bäumen, Gorillas mit langen Gesichtern und der Bedeutung guten Essens

Bereits zum vierten Mal hob ich mit Egypt Air in Richtung Afrika ab. Findet sich diese Fluggesellschaft bei den Buchungen für unsere Reisenden auch nicht in der Spitzengruppe, bin ich doch schon wieder mit dem Horrus Flieger unterwegs und sie ist damit meine Nummer Eins.
Als mehr als 100 Jahre vor mir Emin Pasha Uganda bereiste, tat er dies im Auftrag des Khediven von Kairo. Ich musste mir aber in der ägyptischen Hauptstadt keinen Auftrag geben lassen, sondern wechselte hier lediglich das Flugzeug, um vier Stunden später im ugandischen Entebbe zu landen.

Die einstige Hauptstadt des Landes machte auf mich einen angenehmen Eindruck, sauber und mit viel Grün, da gibt es auch weniger schöne Einfallstore nach Afrika. Auch konnte ich gleich auf meinen ersten Schritten Sympathien für mein Reiseziel entwickeln. Da ich noch reichlich Zeit bis zum Treffen mit meiner Reisegruppe hatte, machte ich einen kurzen Abstecher nach Kampala, der heutigen Hauptstadt und Metropole Ugandas. 35 Kilometer Fahrt ließen mich gleich richtig in Afrika eintauchen. Die Straße von Entebbe nach Kampala ist fast durchgängig von Siedlungen und Märkten gesäumt. Der Verkehr ist dicht und half mir dabei, meine Idee, eventuell an meinem letzten Reisetag ein Fahrrad zu mieten, gleich wieder zu verwerfen. Nach gut einer Stunde erreichten wir das Ziel, welches gefüllt war mit Hunderten von Minibussen.

Am Busbahnhof von Kampala

Am Busbahnhof von Kampala



Von noch größerer Bedeutung im Kurzstreckenverkehr sind in Uganda die Boda Bodas (Moped- bzw. Fahrradtaxis). Ihren Namen haben sie aus den 70er Jahren. Damals handelte es sich noch ausschließlich um Fahrräder, die zwischen den Grenzposten Kenias und Ugandas die grenzüberschreitenden Waren transportierten. Hielt ein Bus, welcher die Grenze nicht passieren konnte, kamen ihm die Radfahrer entgegen mit den Worten „Border Border“ (zur Grenze). In Luganda, der verbreitetesten Sprache Ugandas, wurde daraus das gängige „Boda Boda“.
Die Moschee, einige Kirchen, Hotels und ein riesiges Getümmel im Zentrum rund um den zentralen Minibusbahnhof, das waren die Eindrücke, die ich von Kampala bekam.
Das altehrwürdige Speke Hotel, das ich noch besichtigen wollte, hatte ich leider verfehlt.
Ich wollte aber auch nicht allzu lange im Gewusel der Großstadt verbringen. Das „kleine“ Entebbe und meine erste Herberge im Land, das ruhig gelegene Boma Guesthouse, waren da ein willkommener Ausgleich.

Am ersten „richtigen“ Reisetag startete die Fahrt um 7 Uhr. Unser Fahrer Joseph fuhr uns mit dem Land Cruiser zunächst Richtung Kampala (die Strecke kannte ich ja schon), kürzte aber etwas ab, indem er links ab durch Vororte und Marktgebiete das Zentrum umfuhr (Neuland für mich). Überall wieder Boda Bodas und das zweite Markenzeichen des Landes, die Bananen. Ganz viel Afrika – erinnerte mich etwas an Malawi. Wenn das kein Kompliment von mir ist!
Es brauchte etwas Zeit, bis die Stadt endlich vom Land abgelöst wurde. Kiefernwälder prägten zunächst die Landschaft auf der Fahrt Richtung Westen. Wie zurzeit in vielen Gebieten Afrikas ging es über viele Straßenbaustellen, später kamen wir aber auf guten Straßen schnell voran. Die Stadt Mbembe markierte in etwa die Hälfte der Tagesstrecke. Ab da wurden Teeplantagen zur prägenden Umgebung. Gegen 13 Uhr erreichten wir Fort Portal, ein kleines gemütliches Städtchen, benannt nach einem englischen Diplomaten, Sitz des Toro Königs (eines der vier Königreiche Ugandas) und Tor zum Ruwenzori. Mit Sicherheit einen längeren Besuch wert. Joseph bestätigte auch, dass die „normalen“ Reisegruppen hier verweilen, aber unser enger Zeitplan sah dies nicht vor.

Die Besucher verstecken sich in Regenjacken, der Schimpanse versteckt sich in der Baumkrone oben rechts.

Die Besucher verstecken sich in Regenjacken, der Schimpanse versteckt sich in der Baumkrone oben rechts.



Die Fahrt ging weiter in den Kibale Forest Nationalpark, auffallend dabei Tausende von Schmetterlingen, die sich jetzt zum Ende der Regenzeit entpuppt haben. Regenzeit und Regenwald, da darf natürlich auch der Regen nicht fehlen. Für das Schimpansen-Tracking kam somit die Regenjacke zum Einsatz (auch wenn der Himmel Sonnenschein offeriert, dies kann sich schnell ändern). Durch dichten Wald erreichten wir in relativ kurzer Zeit eine Gruppe von Schimpansen, die sich in den Bäumen vor dem Regen zu schützen suchte.
Also Schimpansen im Regenwald, nicht schnell von Baum zu Baum hangelnd oder auf dem Boden springend, sondern Schutz vor dem Regen im dichten Gezweig suchend (wer will es ihnen verdenken).
Zurück aus dem Wald ging die Fahrt weiter zur Ndali Lodge am gleichnamigen Krater.

Ausblick vom Garten der Ndali Lodge

Ausblick vom Garten der Ndali Lodge am Ndali Krater



Schon die Fahrt hinauf war ein Highlight, Uganda zeigte mir immer mehr von seiner herrlichen Landschaft. Winston Churchill hatte also nicht gelogen, als er von der „Perle Afrikas“ berichtete. Hier oben auf dem Hügel bot sich dem Auge eine grandiose Kulisse mit Kraterseen zu beiden Seiten und farbenprächtiger Flora. In der Ferne grüßten Stanley, Speke, Baker, Emin und Gessi – Berggipfel, die Ihre Namen von den ersten europäischen Entdeckern erhielten. „Ein gesegnetes Land, dieses Uganda mit seinem roten Boden, seinen grünen Feldern, seinen luftigen Bergen, seinen dunklen lauschenden Tälern“ schrieb einst Emin Pasha in seinen Reisebericht und ich kann es wortwörtlich übernehmen.
Mit der Dunkelheit kamen die für Afrika typischen Geräusche: Summen, Zirpen, Vogelzwitschern und vereinzelte Menschenstimmen aus der Ferne. Afrika für alle Sinne.

 

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