Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen
Madagaskar-Besucher müssen derzeit keine Gebühren entrichten, wenn Sie das Visum erst bei der Einreise beantragen. Darauf weisen Reiseagenturen vor Ort hin. Der Verzicht auf die Gebühr, die zuletzt mehr als 50 Euro betragen hat, soll helfen, den Tourismus auf der Insel im Indischen Ozean wieder anzukurbeln. Nach dem umstrittenen Regierungswechsel zu Jahresbeginn, in dessen Zuge es in der Hauptstadt Antananarivo zu Tumulten mit Todesopfern kam, hatten viele Regierungen von Reisen nach Madagaskar abgeraten. Der Tourismus kam zeitweise völlig zum Erliegen. Inzwischen hat sich die Lage beruhigt. Viele Regierungen haben ihre Reisewarnungen wieder aufgehoben. Das Auswärtige Amt in Berlin rät derzeit nur noch vor ”nicht unbedingt erforderlichen Reisen mit Hauptreiseziel Antananarivo” ab. Die Tumulte waren ohnehin auf bestimmte Stadtviertel Tanas beschränkt. In den anderen Teilen des großen Landes war es immer ruhig. Diese Gegenden sind für Touristen leicht zu meiden, zumal wenn die Reise vor Ort von einer erfahrenen Agentur organisiert wird.
Derzeit ist noch unklar, wie lange die Befreiung von der Visa-Gebührenpflicht gilt. Sie wird ohnehin nur direkt bei der Ankunft im Land gewährt. Wer sein Visum bereits vor Reisebeginn bei der madagassischen Botschaft bestellt, zahlt weiterhin 65 Euro. Außerdem liegen bislang noch kaum Erfahrungen vor, wie die Behörden bei der Einreise am Flughafen von Tana mit der Regelung umgehen. Es scheint daher ratsam, sich nicht unbedingt auf die Gebührenfreiheit zu verlassen. Erfahrungsberichte von Madagaskar-Reisenden im Kommentarfeld dieses Beitrags sind willkommen!
In direkter Nachbarschaft zum Okuti Camp befindet sich des Camp Moremi. Wir möchten der Lodge einen kurzen Besuch für eine Inspektion abstatten, damit wir einen Eindruck von der Unterbringung unserer hoffentlich zahlreichen zukünftigen Gäste gewinnen können. Leider findet das Personal bzw. der Camp Manager keine Zeit für uns. Selbst für ein kurzes „Hello, how are you?“ scheint die Zeit nicht zu reichen. Sehr schade.
So müssen wir auf eigen Faust das Areal erkunden. Einen Blick dürfen wir in die belegten Zelte nicht werfen. So erhaschen wir lediglich einen schnellen Eindruck vom Hauptgebäude mit Lounge, Restaurant, Bar, kleiner Bibliothek, kleinem Pool, Sonnendeck und Feuerstelle. Alles macht einen sehr gepflegten Eindruck, obgleich die Lounge und das Restaurant bei mir einen zu dekadenten, ja fast schon unterkühlten Beigeschmack hinterlassen. Aber wie gesagt, das ist ja Geschmackssache.

Der Pool des Moremi Camps ist zwar klein, befindet sich aber mitten in der Natur – tierischer Besuch inklusive. Die Zelte sind aufgeteilt in Schlafzelt und Bad-Zelt. © Fotos: Jens Döring
Die auf Holzplattformen errichteten Zelte liegen weiter auseinander als im Okuti Camp, sind dafür aber auch kleiner und auf zwei Bereiche aufgeteilt: der Schlafbereich ist über eine offene Terrasse mit dem eigenen Bad verbunden. In der Nacht würde ich mich in diesem für Tiere offenen Camp nicht mehr allein vor das Schlafzelt trauen, um ins Bad zu gehen. Okay, Petroleumlampen auf der Terrasse leuchten einem den Weg, aber gewöhnungsbedürftig ist es schon, das Bad nicht direkt im Zelt zu haben. Kleine Angsthasen wie ich verkneifen sich dann wohl lieber den Toilettengang bis zum nächsten Morgen. Weiterer Nachteil: von den Zelten selbst hat man nur eine mäßige Sicht auf die vorgelagerte Xakanaxa-Lagune. Das ist schlecht für die bei mir schon zum Ritual gewordene „Morgen-Pirsch“ auf der zelteigenen Terrasse. Für bessere Sicht sorgt die separate und für alle Campgäste zugängliche Aussichtsplattform in der Nähe des Pools.
Insgesamt können 22 Gäste in ostafrikanisch gestalteten Zelten beherbergt werden. Die Zelte sind laut Prospekt ausgestattet mit Teak-Garderoben, Gepäckablagen, Toilettentisch, Designer-Bettwäsche und dazu passenden Vorhängen, gewebten Teppichen, Bademänteln sowie Tee- und Kaffeezubereitungsmöglichkeiten. Die Lodge wirbt damit, eine der feinsten in Botswana zu sein. Gerne hätte ich mich selbst etwas intensiver davon überzeugt, was leider nicht möglich war. Ich werde dem Camp aber noch eine Chance geben und bei meinem nächsten Aufenthalt im Delta noch einmal vorbei schauen. Denn die erhöhte Aussichtsplattform hat mich mit ihrem konkurrenzlosen Ausblick schon begeistert. Wir ziehen weiter in das benachbarte Xakanaxa Camp. Gleich weiterlesen!
Gern erstellt Outback Africa ein individuelles Safari-Angebot mit dem Camp Moremi. Hier geht es zur Reiseanfrage.
Air Namibia hat für den Monat Juni Flugplanänderungen angekündigt. Einige Flüge auf der Strecke Windhoek-Frankfurt verschieben sich um einen Tag. Grund sind turnusmäßige Wartungsarbeiten an einer der beiden Airbus A340-300 Langstreckenmaschinen der Air Namibia.
Die Fluggesellschaft legt Wert darauf, dass alle Abflüge aus Frankfurt planmäßig und pünktlich durchgeführt werden können. Die Flugverschiebungen sollen ausschließlich die Rückflüge aus Windhoek betreffen. Folgende Abflüge werden zeitlich nach hinten verschoben:
SW285 06JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 07JUN Abflug 09:30 Uhr
SW285 07JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 08JUN Abflug 09:30 Uhr
SW285 08JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 09JUN Abflug 09:30 Uhr
SW285 13JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 14JUN Abflug: 09:30 Uhr
SW285 14JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 15JUN Abflug 09:30 Uhr
SW285 15JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 16JUN Abflug 09:30 Uhr
Air Namibia stellt allen betroffenen Passagieren vor Ort Unterkunft, Transfer und Verpflegung zur Verfügung.
Bei den Wartungsarbeiten an dem Airbus A340-300 handelees sich um einen sogenannten C-Check. Dieser sei turnusmäßig vorgeschrieben und werde von Lufthansa Technik in Frankfurt für Air Namibia vorgenommen. Die übliche Rotation der beiden Maschinen mit täglichen Nachtflügen kann durch die Herausnahme eines der beiden Flugzeuge nicht aufrecht erhalten werden.
Nachtrag vom 02.06.2009: Die Flugzeiten für die neuen Tagflüge wurden nochmals nach hinten verschoben. Nach heutigem Stand starten sie nicht 9.30 sondern 10.50 Uhr in Windhoek und landen 21.45 Uhr in Frankfurt.
Nachtrag vom 12.06.2009: Die Wartungsarbeiten werden länger dauern als zunächst geplant. Somit verschieben sich auch noch folgende Flüge:
SW285 20JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 21JUN Abflug: 10:30 Uhr, Ankunft 21.45 Uhr
SW285 21JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 22JUN Abflug 10:30 Uhr, Ankunft 21.45Uhr
SW285 22JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 23JUN Abflug 10:30 Uhr, Ankunft 21.45Uhr
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