Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Monats-Archive: November 2008

Ab 1. Dezember 2008 findet der Check-In für Air Namibia am Flughafen Frankfurt im Terminal 2 statt. Die Air Namibia Schalter befinden sich dann in Halle D, Nummern 880 bis 889. Das geht aus einer Mitteilung der namibischen Fluggesellschaft hervor. Wie gewohnt öffnen die Schalter drei Stunden vor Abflug. Den Passagieren der Business Class wird auch im Terminal 2 eine komfortable Lounge zur Verfügung stehen. Wer mit dem Zug (Rail&Fly) nach Frankfurt anreist, gelangt auf zwei Wegen zum Terminal 2: Entweder mit dem Bus-Pendelverkehr, der im Zehn-Minuten-Takt fährt und etwa fünf Minuten Fahrzeit benötigt und direkt gegenüber der Air Namibia Schalter hält oder mit dem Sky Line Transferzug zwischen Terminal 1 und Terminal 2. Um die Anreise noch komfortabler zu gestalten, plant Air Namibia in naher Zukunft einen zusätzlichen, eigenen Check-In Schalter im Ankunftsbereich des Fernbahnhofs. Dann sollen Rail & Fly Gäste die Möglichkeit haben, ihr Gepäck bereits dort aufzugeben.

Mit dem Umzug ins Terminal 2 werden sich auch die Mitarbeiter der Fluggesellschaft umziehen. Ab 1. Dezember wird Air Namibia ihre Gäste mit eigenem Personal und in neuem Outfit begrüßen.

Während andere Airlines auf die momentane Luftfahrtkrise mit Einsparungen und Streckenstreichungen reagieren, hat Ethiopian Airlines im Finanzjahr 2007/2008 das beste Ergebnis seit Gründung im Jahre 1946 erzielt. Das berichtet das Frankfurter Büro der äthiopischen Fluggesellschaft. 9,2 Milliarden Äthiopische Birr, umgerechnet etwa 763 Millionen Euro, gehen demnach als Betriebsertrag aus dem soeben vorgelegten Jahresbericht hervor. Das sei ein Plus von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahresergebnis. Mit einem Nettogewinn von 42 Millionen Euro habe die Fluggesellschaft einen weiteren Meilenstein in über 60 Jahren Erfolgsgeschichte legen können. Von Juli 2007 bis Juni 2008 reisten 2,5 Millionen Fluggäste mit Ethiopian Airlines, das seien etwa 20 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Ethiopian Airlines bietet ab Frankfurt interessante Verbindungen nicht nur nach Äthiopien, sondern unter anderem auch nach Tansania, Uganda, Malawi und Sambia an. Die Passagiere steigen in einem modernen neuen Terminal am Flughafen Addis Abeba um. Im vergangenen Jahr hat Ethiopian Code-Share-Abkommen mit Lufthansa, Gulf Air, Air One und Brussels Airlines geschlossen. Die nach eigenen angaben „aufstrebendste Airline Afrikas“ will demnächst die erste Fluggesellschaft sein, die das neue Boeing-Flugzeug Dreamliner B-787 in Afrika, dem Mittleren Osten sowie Europa einsetzt.

Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) hilft Menschen in Sambia, an preiswertes und sauberes Trinkwasser zu kommen. Das berichtet die deutsche Entwicklungshilfe-Organisation in einer Pressemitteilung.
Gute Wasserqualität zu sozial verträglichen Preisen und eine langfristig gesicherte Versorgung. Von der Verwirklichung dieses Milleniumsziels seien viele Länder noch weit entfernt. In Sambia könnten sich bereits 150.000 Menschen an Wasserkiosken mit dem wertvollen Gut versorgen.

Wer in einem afrikanischen Slum lebt, muss sein Wasser oftmals teuer bei nicht-öffentlichen Versorgern einkaufen. Oft ist das Wasser verschmutzt – die Ursache für viele Krankheiten. Doch Hausanschlüsse können sich die meisten Bewohner nicht leisten.

In Sambia gibt es eine Alternative: Die GTZ habe im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums gemeinsam mit öffentlichen Versorgern in städtischen Armutsgebieten Wasserkioske aufgebaut. Das Wasser dort sei sauber und preiswert. Die Verkaufsstellen sind an die zentrale städtische Wasserversorgung angeschlossen, Kunden zapfen direkt aus dem Hahn, erklärt die GTZ. 20 Liter kosten demnach umgerechnet einen Eurocent. Eine Familie gebe monatlich etwa 35 Eurocent für Wasser aus. Früher seien es 1,80 Euro gewesen, und das bei schlechter Qualität und oftmals weiten Wegen.

Möglich sei dieses Angebot durch die Arbeit von Regulierungsbehörden. Viele Partnerländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit haben eine solche Institution gegründet. Das große Manko sei jedoch, dass der Aufbau eines soliden Regulierungsrahmens und der notwendigen Kapazitäten vielerorts vernachlässigt wird.
Festgelegte Wasserpreise und laufende Qualitätskontrollen reichten nämlich nicht aus, um langfristig möglichst vielen Menschen den Zugang zu sauberem Wasser zu sichern. Die Rahmenbedingungen müssten ebenfalls stimmen. Die GTZ unterstütze die Regulierungsbehörden deshalb zum Beispiel beim Aufbau von Informationssystemen, um die Versorgungslage der Bevölkerung zu dokumentieren. Nur auf dieser Basis sei eine Planung möglich. Wasserkioske soll es bald auch in anderen Ländern geben. Tansania und Kenia würden dem Konzept bereits folgen.

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