Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Monats-Archive: Februar 2007

South African Airways (SAA) streicht ab 1. Mai 2007 die Route Zürich-Johannesburg aus dem Flugplan. Das teilt die südafrikanische Fluggesellschaft, die als Mitglied der Star Alliance auch mit Lufthansa kooperiert, mit. Bereits gebuchte Passagiere sollen auf die weiter bestehenden SAA-Verbindungen von Paris, London, Frankfurt und München nach Johannesburg umgebucht werden. Bislang war South African dreimal pro Woche zwischen Zürich und Johannesburg geflogen. Am 4. Juli wird die Direktverbindung von München nach Johannesburg neu in den Flugplan aufgenommen.

Das südöstliche Afrika wird von heftigen Überschwemmungen geimgesucht. In Mosambik mußten vor allem am Unterlauf des Sambesi bereits mehr als 60.000 Menschen evakuiert werden. Die Zahl der Todesopfer wird in verschiedenen Quellen mit über 30 angegeben.

Camp im Luangwa-Tal, Februar 2007

Fotos: Robin Pope Safaris

Auch bei Afrika-Reisenden bekannte Safari-Ziele sind betroffen. Der Wasserstand des Luangwa im South Luangwa Nationalpark (Sambia) stieg so weit an, daß Robin Pope Safaris seine Lodges für den Monat Februar schließen. Einzelne Gebäude waren nur noch mit dem Boot erreichbar.

Schweres Durchkommen in der Serengeti, Februar 2007
Eigentlich sollte es hier jetzt trocken sein, doch der frühe Regen macht das Reisen in der Serengeti im Februar 2007 zu einem schwierigen Unterfangen. Foto: Livingstone Tours

Während im Januar und Februar im Südosten Afrikas (Sambia, Südtansania, Botswana, Mosambik) mit dem Höhepunkt der Regenzeit zu rechnen ist, sollte es weiter nördlich in diesen beiden Monaten eigentlich trocken sein. Üblich ist eine kleine Regenzeit von November bis Anfang Dezember, auf die eine trockene Pause folgt, die wegen der großen Tierwanderung in der Serengeti als beliebte Reisezeit für Safari-Touristen gilt. Erst im Laufe des März sollte die große Regenzeit beginnen. Doch in diesem Jahr gab es in der Serengeti bereits im Januar heftige Regenfälle. Es scheint so, als ob die kleine Regenzeit nahtlos in die große übergeht, berichtet Dr. Albrecht Gordner, Inhaber des deutschen Reiseveranstalter Livingstone Tours. Er ist gerade aus Nordtansania zurückgekehrt und berichtet, ”daß es in der Serengeti nur grünes Gras und keine Tiere zu sehen gibt und im Krater mit stundenlangem Steckenbleiben zu rechnen ist”.

Aus Anlaß des 20. Todestages von Professor Bernhard Grzimek findet vom 2. bis 4. März 2007 in der Akademie Biggesee (Sauerland) eine große Tagung zum Thema Die Serengeti darf nicht sterben statt. An der Tagung nehmen zahlreiche prominente Experten teil, von denen mehrere für diese Veranstaltung aus Tansania anreisen werden. Unter ihnen auch Dr. Markus Borner, der Nachfolger von Prof. Grzimek in der Serengeti. Veranstalter ist die Volkshochschule Ahlen in Zusammenarbeit mit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, der Deutsch-Tansanischen Freundschaftsgesellschaft und sechs weiteren Kooperationspartnern.

Ngorongoro-Krater
Gnus im Ngorongoro-Krater, fotografiert auf der Reise “Von der Serengeti nach Sansibar”

Die Serengeti stellt ein weltweit einmaliges Ökosystem dar. Hier beeindruckt nicht nur eine schier endlose Savanne oder die Vulkanwelt des Ngorongoro-Wildschutzgebietes, hier findet auch eine der letzten großen Tierwanderungen statt. Alljährlich unternehmen Hunderttausende von Gnus, Zebras und Antilopen ihren kreisförmigen Zug zwischen der Serengeti in Tansania und der Massai Mara in Kenia. Hier leben Löwen, Leoparden, Geparden, Giraffen, Elefanten, Büffel, Wildhunde, Hyänen und viele andere Tiere.

Durch Überbevölkerung, Wilderei und andere menschliche Einflüsse ist dieses Paradies erneut akut gefährdet. Fachkundige Referenten, die überwiegend in Tansania leben und arbeiten, berichten in einer bunten Mischung aus Vorträgen, Diskussionen, Talkrunden und Filmbeispielen über die aktuelle Situation in den Nationalparks Nordtansanias und von den Anstrengungen, unter aktiver Einbindung der ansässigen Bevölkerung (Community Conservation) das Unesco-Weltnaturerbe auch für die kommenden Generationen zu sichern.

Serengeti darf nicht sterben ist der Titel des 1959 gedrehten Films, für den der populäre deutsche Zoologe und Filmemacher Bernhard Grzimek 1960 mit dem Oscar für den besten Dokuentarfilm ausgezeichnet wurde.

Katogorien

Archiv