Zwischen Sambesi und Savanne

von Renate Kausen und Maik Riede


Simbabwe, September 2023

Endlich geht sie los, unsere Reise nach Simbabwe. Wir haben uns schon sehr darauf gefreut. Von Frankfurt fliegen wir mit Ethiopian Airlines über Addis Abeba nach Harare, der Hauptstadt Simbabwes. Wir sind zum ersten Mal an diesem Flughafen und freuen uns, dass uns ein Mitarbeiter von African Bush Camps erwartet und zum Einreiseschalter navigiert. Nach der Ausstellung des Visums und der Abholung unseres Gepäcks werden wir zu einem hübschen Büro der lokalen Airline gebracht, wo wir bei einem Tee bequem auf den Weiterflug nach zum Airstrip Dandawa im Mana Pools Nationalpark warten können.

Es ist wirklich ein kleines Flugzeug, das uns und ein weiteres Paar nach Mana Pools bringen soll. Da es Mittag und schon recht heiß ist, ist die Thermik stark und der eineinhalbstündige Flug ist ziemlich unruhig. Doch wir können von oben viel vom Land sehen und endlich kommt der kleine Flugplatz in Sicht. Wir landen sicher und werden von einem Mitarbeiter des Kanga Camps abgeholt. Die Fahrt zum Camp wird schon zur ersten Pirschfahrt und bald sehen wir die ersten Elefanten, Impalas, Zebras, Paviane, Southern Ground Hornbills und viele andere Vögel.

In Kanga werden wir sehr herzlich mit Gesang und einem kleinen Tanz begrüßt. Im Hintergrund des Hauptzelts sehen wir schon viele Elefanten am Wasserloch, die trinken, baden und sich im Schlamm abkühlen. In den nächsten Tagen werden wir oft das Vergnügen haben, sie direkt im Camp von der Veranda aus zu beobachten, wo sie täglich den kleinen Pool fast leer trinken und uns sehr nahekommen. Auch von unserem schönen Zelt aus können wir immer wieder Tiere sehen, die zum Wasserloch kommen. Nachdem wir schnell unser Zelt bezogen haben, können wir den Nachmittags-Gamedrive noch mitmachen. Wir sehen viele Elefanten im ausgetrockneten Flussbett, die nach Wasser graben. Ein besonderes Erlebnis ist es, eine afrikanische Wildkatze zu sehen, die nur wenige Meter vor uns im Laub liegt und sich lange beobachten lässt. Was für ein schönes Tier, und es ist selten, sie zu Gesicht zu bekommen. Den Sundowner genießen wir beim Sonnenuntergang im sandigen Flussbett des Ruckomechi River. Wie sehr haben wir dieses einzigartige Licht und die Gerüche vermisst.

Das wunderbare Abendessen nehmen alle Gäste gemeinsam auf der Veranda am Wasserloch an einem langen, schön gedeckten Tisch ein. Alle verstehen sich gut und es werden viele Reiseerfahrungen ausgetauscht. Immer wieder kommen die Elefanten ins Camp und wir entdecken sogar einen Leoparden, der am Wasserloch trinkt. Nach diesem langen ersten Tag schlafen wir schnell ein, hören in der Nacht aber immer wieder Löwen in der Ferne.

Um 5 Uhr werden wir geweckt, eine halbe Stunde später treffen sich alle zum schnellen Frühstück. Da einige Gäste heute abreisen, haben wir unsere Pirschfahrt allein mit dem Guide. Er möchte schauen, wo die Löwen sein können, die wir in der Nacht gehört haben. Wir suchen mit ihm nach Spuren und machen einen Bushwalk, aber wir können sie nicht finden. Unsere Fahrt geht danach vorbei an dichtem Buschwerk, hohen Anabäumen, Feigenbäumen, wilden Jasminbüschen und großen Lichtungen. Zu dieser Jahreszeit ist alles natürlich sehr trocken, daher wir machen unsere Kaffeepause im schattigen Wald. Als wir zurück ins Camp kommen, erwarten uns dort unzählige Elefanten im Wasserloch und am Pool, wo sie das saubere Wasser sichtlich genießen. Nach einer Abkühlung in unserer Außendusche verbringen wir den Nachmittag auf unserer Veranda, von wo wir viele Elefanten, aber auch Impalas, Krokodile, Paviane, Vervet Monkeys, Störche, Fischadler und viele andere Vögel beobachten können.

Am nächsten Tag geht es weiter zu unserer zweiten Unterkunft in Mana Pools, dem Zambezi Expeditions Camp. Die Fahrt dorthin dauert etwa drei Stunden und während dieser Zeit ändert sich die Landschaft grundlegend. Unser Guide erklärt uns viel über die Vegetation und die Beschaffenheit des Bodens. Nach ausgedehntem Wald fahren wir jetzt durch ebenes Schwemmland mit großen Bäumen, und wir sehen riesige Baobab-Bäume, die viele hundert Jahre alt sein müssen. Unsere Kaffeepause mit Elefanten machen wir am Green Pool, einem der vier Mana Pools. Jetzt geht es zum Sambesi-Fluss, den wir schon von weitem gesehen haben.

Das Zambesi Expeditions Camp besteht aus sechs Zelten und liegt direkt am Ufer des Flusses mit Blick auf die Bergkette im Nachbarland Sambia. Flusspferde, Elefanten, Eland Antilopen, Wasserböcke, Krokodile, Störche, Gänse, Impalas, Paviane und Bienenfresser kommen hier zusammen, und von unserem Zelt haben wir einen wunderbaren Blick. Elefanten kommen immer wieder ins Camp und ganz nahe an die Zelte heran, um von den Bäumen zu fressen. Unser Zelt ist geräumig und hat ein Außenbad mit einer Wassersack-Dusche: eine echte „Buscherfahrung“.

Alle im Camp sind sehr nett und hilfsbereit. Das Hauptzelt ist der Platz zum Essen oder um sich zu treffen. Von hier aus sehen wir jetzt auch Boswell, einen riesigen Elefantenbullen mit langen Stoßzähnen, der dafür berühmt ist, sich auf die Hinterbeine zu stellen, um an Äste zu gelangen. Auch das sollen wir in den nächsten Tagen zu sehen bekommen - ein Erlebnis, für das viele Menschen speziell nach Mana Pools kommen. Einen besonderen Höhepunkt erleben wir aber schon am ersten Nachmittag, denn wir sehen zum ersten Mal Wildhunde. Das Rudel besteht aus 15 Tieren, darunter einige Junge, die circa sechs Monate alt sind. Es ist beeindruckend, sie zu beobachten, auch wenn sie zunächst noch in der Nachmittagshitze schlafen. Aber nach und nach werden sie wach, begrüßen sich, spielen und werden immer aktiver, als es kühler wird. In einiger Entfernung haben sich zwei Hyänen platziert, die schon ahnen, dass die Wildhunde bald zur Jagd aufbrechen werden. Ihnen zu folgen kann auch ihnen Futter bringen. Dann, wie auf ein geheimes Zeichen, setzen sich die Wildhunde in Bewegung, geben fiepende Laute von sich und verschwinden im Gebüsch. Was für ein unvergessliches Erlebnis!

Am Abend genießen wir das vorzügliche Abendessen und die Zeit mit den Guides und den anderen Gästen am Lagerfeuer. In der Entfernung sieht man den roten Feuerschein ausgedehnter Waldbrände jenseits des Flusses in Sambia.

Am nächsten Tag steht eine Kanufahrt auf dem Sambesi auf dem Programm. Mit dem Auto geht es ein Stück flussaufwärts, wo die fünf Kanus schon am Ufer liegen. In jedem Boot werden zwei Gäste mit jeweils einem Guide fahren. Wir paddeln los, das Wasser ist ruhig und wir sehen viele Wasservögel und hören Flusspferde, denen wir jedoch nicht zu nahe kommen dürfen. Vom Boot aus sehen wir Elefanten und Krokodile. Es ist wunderschön, so ruhig durchs Wasser zu gleiten und die Berge im Licht des Sonnenuntergangs zu sehen. Nach etwa eineinhalb Stunden landen wird wieder auf Höhe des Expeditions Camps, wo wir dann auch den Sundowner einnehmen und uns über das Erlebte austauschen. Camp Manager Sebastian erzählt uns am Abend anhand einer Schnitzerei die Geschichte der Gottheit Nyaminyami, die als Wasserschlange im Sambesi lebt.

Dann reisen alle ab, so dass wir noch zwei Tage die einzigen Gäste im Camp sein werden. Unser Guide Cloud schlägt uns vor, einige Wandertouren zu unternehmen, was wir sehr gerne annehmen. Wir gehen zu den Brutplätzen der wundervoll roten Karminspinte. Wir sehen Eland Antilopen, Impalas, Warzenschweine, Meerkatzen, Mangusten, Paviane, Elefanten, Flusspferde und sogar einen Goliath Reiher sowie riesige Schwärme der kleinen Red-billed Quelea Vögel (Blutschnabelweber). Sie vollführen tolle Flugformationen und sehen aus wie eine Wolke aus Vögeln. Am Nachmittag wollen wir schauen, ob wir Boswell finden. Wir wandern lange, bevor wir ihn in Begleitung von fünf jüngeren Elefantenbullen sehen. Wir bewegen uns ruhig und vorsichtig und folgen ihnen im gebührenden Abstand. Nach einiger Zeit haben wir das Glück zu sehen, wie sich Boswell mit seinen sechs Tonnen Gewicht auf die Hinterbeine stellt, um Äste von einem Baum zu erreichen. Unsere Geduld hat sich gelohnt und es ist ein beeindruckendes Erlebnis. Für den Abend hat das Team uns einen schönen Tisch vorbereitet, von dem aus wir beim Abendessen im Licht der Petroleumlampen den Fluss überblicken können. Was für ein schöner Abend, den wir sehr genießen.

Am nächsten Tag möchten Cloud und Bryan uns die vier Pools zeigen, die der Gegend ihren Namen geben (mana = vier). Es ist interessant zu hören, wie alt sie sind und dass sie teilweise unterirdisch mit dem Sambesi verbunden sind und daher noch Wasser führen. Bei unserer nächsten Wanderung gelingt es uns, einer Eland Antilope sehr nahe zu kommen und auch einen Elefantenbullen aus nächster Nähe zu beobachten. Er nähert sich uns bis auf wenige Meter, ist aber ruhig und neugierig und dreht dann ab, um sich wieder dem Fressen zu widmen. Durch die besonnene und sehr professionelle Art unserer Guides durften wir das ohne Angst erleben und genießen.

Am letzten Abend im Camp essen wir mit den Guides zu Abend und erzählen noch lange am Feuer. Am nächsten Morgen reisen wir nach fünf unvergesslichen Tagen ab. Als wir aufbrechen, kommen noch einmal alle zusammen, um sich mit zwei Liedern und Tanz von uns zu verabschieden. Es ist für uns sehr traurig, denn wir haben die Menschen hier ins Herz geschlossen. Cloud bringt uns zum Airstrip und nutzt die Fahrt noch für eine Pirschfahrt. Wir sehen noch Elefanten, Paviane, Impalas, Flusspferde, Kudus, Eland, Hornraben und drei große alte Büffel.

Wir erreichen den Flugplatz, die Maschine ist schon da. Wir verabschieden uns ganz herzlich, aber wehmütig. Was hatten wir für ein Glück, einen solchen Guide zu haben, der uns so viel gezeigt hat und von dem wir so viel lernen konnten.

Nach einer halben Stunde Flug landen wir am Lake Kariba, um andere Passagiere abzusetzen. Wir müssen jedoch noch einmal zurück Richtung Mana Pools fliegen, da die Maschine Öl braucht. So wird der Flug länger, aber wir können noch einmal von oben den Sambesi und die wunderschöne Landschaft sehen. Es geht über den riesigen Kariba-Stausee weiter ins Landesinnere Richtung Hwange Nationalpark. Das Land ist trocken und ausgedorrt zu dieser Jahreszeit, und wir sehen Buschfeuer von oben. Kurz vor der Landung am Manga Airstrip sieht man immer mehr Elefantenherden, die zu mehr oder weniger trockenen Wasserlöchern streben. Auch direkt an der Landebahn befindet sich ein Wasserloch, wo die Tiere noch trinken können.

Die Fahrt zum Somalisa Expeditions Camp dauert circa eine halbe Stunde und wir sehen schon Elefanten, Zebras und Roan-Antilopen. Wir werden sehr gastfreundlich im Camp empfangen. Vor dem Camp gibt es ein Wasserbassin, zu dem viele Elefanten zum Trinken kommen. Unser Zelt ist sehr schön und wir bekommen noch ein leckeres Mittagessen. Um 16 Uhr brechen wir auf zu unserem ersten Gamedrive mit Dickson, unserem Guide. Auf einer großen Ebene sehen wir Elefanten, Zebras und Trappen und im schwächer werdenden Licht eine Löwin, die zum Trinken an ein Wasserloch kommt. Was für ein Start an diesem Tag. Aber es soll noch besser kommen, denn nahe beim Camp sehen wir fünf Löwinnen bei der Jagd. Sie pirschen sich an, verschwinden aber in der Dunkelheit. Den Abend verbringen wir mit den anderen Gästen beim Abendessen und es wird viel von Safarierlebnissen berichtet.

Tags darauf fahren wir nach einem kurzen Frühstück am Feuer wieder auf die Ebene. Dort finden wir am Wasserloch sieben Löwinnen und drei Jungtiere. Nach einiger Zeit gesellen sich zwei stattliche Löwenmännchen dazu. Es ist sehr interessant, das Verhalten zu beobachten, und Dickson erzählt uns die Geschichte des Rudels, das kürzlich von den beiden Löwen übernommen wurde. Auf unserer weiteren Fahrt und einer Wanderung sehen wir Elefanten, Steinböckchen, Hyänen und verschiedene Greifvögel. Unsere Kaffeepause machen wir an einem Hide direkt an einem Wasserloch. Hier kann man den Elefanten sehr nahekommen und fotografieren, ohne die Tiere zu stören.

Am nächsten Morgen hören wir, dass in der Nähe des Camps Geparden gesichtet wurden. Als wir dort ankommen, sehen wir, wie eine Gepardin einem Impala nachsetzt, es aber nicht erreichen kann. Ihr folgen zwei Jungtiere, cirka 15 Monate alt. Es ist das erste Mal, daß wir Geparden sehen, es ist sehr aufregend für uns. Die Tiere sehen wir kurz danach im Schatten eines Baumes, wo sie sich ausruhen. Sie sehen aus, als ob sie bald eine gute Mahlzeit brauchen könnten. Später sehen wir sie nochmal an einem Wasserloch, und im Abendlicht entstehen wunderschöne Reflektionen im Wasser. Wir hoffen, sie können heute Nacht etwas erlegen.

Nach dem Frühstück am Feuer bricht unser letzter Tag im Somalisa Expeditions Camp an. Auf der Ebene sehen wir die drei Löwinnen wieder. Die ältere Mutter ruft nach dem Rest des Rudels, aber sie erscheinen nicht. Auf der weiteren Fahrt sehen wir viele Zebras, Elefanten, verschiedene Hornraben, einen bunten Meyer's Parrot und Geier. Unsere Fahrt geht nun zum Somalisa Camp, wo wir die nächsten zwei Tage verbringen werden. Es befindet sich ganz in der Nähe. Vor sechs Jahren waren wir schon einmal hier und von Weitem sehen wir die schönen Zelte und das große Wasserloch mit vielen Elefanten. Der Empfang ist sehr freundlich. Als wir zu unserem Zelt geführt werden, können wir es kaum glauben, denn wie bei unserem ersten Aufenthalt haben wir Zelt Nr. 5, von dem man in die Ebene schauen kann, wo unaufhörlich Elefanten zum Wasserloch streben. Sie kommen oft ganz nahe an die Veranda und man kann sie sehr gut beobachten. So kann man ganze Nachmittage verbringen.

Wir lernen unseren Guide Mike kennen, mit dem wir am Nachmittag die Löwinnen wiederfinden. Es ist wunderschön, sie im goldenen Licht auf einem Termitenhügel liegen zu sehen, um eine bessere Sicht über die Ebene zu haben. Etwas später erfahren wir, dass die Geparden erfolgreich gejagt haben. Wir finden sie im Schatten eines Baumes, wo sie mit schon gut gefüllten Bäuchen an einem Kudu-Kadaver fressen - eine große Beute für diese zierlichen Tiere. Um sie herum versammeln sich immer mehr Geier in den Bäumen. Wir beobachten die drei Geparden noch lange, bis das Licht schwächer wird, und wir hoffen, sie können ihre Beute auch über Nacht behalten.

Am Abend essen wir am Feuer. Ein großer, orangefarbener Vollmond gibt so viel Licht ab, dass wir die ganze Nacht über Elefanten zum Wasser gehen sehen. Gegen Morgen hören wir dann auch die Löwen ganz in der Nähe.

Am Morgen trinken wir den ersten Kaffee auf unserer Veranda. Es ist ganz besonders, dort zu sitzen, wenn es langsam hell wird und die Natur erwacht.

Während des Frühstücks auf der Hauptterrasse sehen wir schon die zwei Löwinnen. Gar nicht weit entfernt haben sie einen Büffel gerissen, jetzt fressen dort sechs weitere Mitglieder des Rudels. Das Fleisch verschwindet zusehends, und die Bäuche werden schnell runder. An diesem Vormittag machen wir noch eine Wanderung mit Mike und Elias und sie erklären uns, wie man Spuren lesen kann. Wir finden auch die drei Geparden wieder, die sich in der Nähe des Camps in einem schattigen Teak-Wald aufhalten. Sie sind jetzt wirklich gut genährt. Am Nachmittag sehen wir auch die Löwen wieder, die nicht weit von ihrem Büffelkadaver schlafen. Viel Fleisch ist nicht mehr übrig. Heute, an unserem letzten Abend, fällt der Sundowner etwas länger aus, denn wir haben uns noch so viel zu erzählen. Wir sind sehr dankbar dafür, dass wir auf unserer Reise so gute, erfahrene und sehr herzlichen Guides hatten. Nach einem tollen Abendessen packen wir schon unsere Taschen, damit wir morgen noch einen Gamedrive machen können, bevor es zum Flugplatz geht.

Das Frühstück am nächsten Morgen macht uns etwas traurig. Der Sonnenaufgang ist so schön und die Elefanten spiegeln sich im roten Licht im Wasserloch. Diese Eindrücke wollen wir nie vergessen. Kurz nachdem wir das Camp verlassen haben, sehen wir die drei Geparden auf einem Termitenhügel in der Morgensonne. Ein Bild für perfekte Fotos im perfekten Licht. Wir hoffen, die Tiere werden hier noch lange in Sicherheit leben können. Auch die Löwen sehen wir noch einmal. Sie sind wach, reiben die Köpfe aneinander und pflegen gegenseitig ihr Fell. Auf der Ebene sehen wir sogar noch einen Löffelhund.

Um kurz vor 10 Uhr erreichen wir den Flugplatz, der Pilot und die kleine Maschine sind schon da. Wir sind die einzigen Passagiere auf dem Flug nach Victoria Falls. Wir verabschieden uns herzlich von Mike und Elias und müssen ihnen versprechen, dass wir bald wiederkommen.

Der Flug dauert knapp eine Stunde und verläuft ruhig. Ein Mitarbeiter von African Bush Camps holt uns an der Maschine ab und zeigt uns, wohin wir müssen. Alles geht schnell und um 12 Uhr soll der Flug nach Addis Abeba über Gaborone in Botswana gehen. Leider gibt es Probleme mit einer Ladeluke, so dass wir noch über eine Stunde im Flugzeug auf dem Rollfeld warten müssen, bis wir starten können. Danach verläuft alles gut, wir erreichen trotz Verspätung unsere Maschine von Addis Abeba nach Frankfurt, wo wir am nächsten Morgen um 6 Uhr landen.

Es war wieder eine wundervolle Reise zwischen Sambesi und Savanne in Simbabwe. Wir hatten so viele unvergessliche Erlebnisse und haben sehr liebenswerte und interessante Menschen getroffen haben. Sicherlich werden wir uns immer an diese Reise erinnern. Bis zur nächsten Reise werden wir uns sicherlich häufig unsere vielen tollen Fotos anschauen.

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