Naona Moru Camp, zentrale Serengeti

von Judith Nasse

23.06.2016

Nachdem wir in den letzten Tagen recht viel Regen und dichte Bewölkung hatten, lacht heute Morgen endlich die Sonne. In der zentralen Serengeti ist einiges los. Eine große Gruppe Giraffen wandert durch die Grassavanne, und an drei verschiedenen Stellen sehen wir insgesamt fünf Löwen. Diese Region ist meiner Meinung nach immer einen Besuch wert, und zwar unabhängig davon, wo sich gerade die große Tierwanderung abspielt. Der Tierreichtum ist beeindruckend, spannende Pirschfahrten sind garantiert, und die Chancen, Großkatzen beobachten zu können, sind recht hoch.

Unser erstes Ziel ist das Naona Moru Camp. Es gehört ebenfalls zur Nasikia-Gruppe und ist sozusagen das Schwestercamp des Kaskaz Mara Camps im Norden. Im Bereich Moru gelegen, ist es ein guter Ausgangspunkt für Pirschfahrten in der zentralen Serengeti. Bis zum Seronera Airstrip fährt man etwa eine Stunde. Auch hier besteht der Hauptbereich aus zwei großen Zelten. In einem befindet sich eine Lounge mit Bar, die nach einem intensiven Safaritag zum Relaxen einlädt. Im anderen werden die Mahlzeiten eingenommen. Per W-LAN können die Gäste das Erlebte gleich mit Familie und Freunden daheim teilen. Die insgesamt zehn Zelte, wovon eines für Familien geeignet ist, sind großzügig geschnitten.

Die großen Betten mit Moskitonetzen sehen bequem aus und es gibt eine gemütliche Sitzecke mit Sofa, Sesseln und Tisch. Auch Steckdosen sind vorhanden. Wie auch schon beim Kaskaz Mara Camp gefällt mir die bunte Dekoration mit Kissen, Lampen und Bildern sehr gut. Das Bad bietet ausreichend Platz und verfügt über zwei Waschbecken, Dusche und Toilette. Die Kombination aus Eleganz, Komfort und Naturnähe mit vielen Annehmlichkeiten werde ich gern weiterempfehlen. In der Zeit von Juli bis Oktober, wenn die großen Gnuherden in der Nordserengeti unterwegs sind, lassen sich beide Nasikia-Camps sicherlich sehr gut miteinander kombinieren.

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