Reisebericht Botswana Wild Parks, Februar 2016

von Susanne Schlesinger

Ich hatte eigentlich nicht erwartet, dass ich Afrika schon wieder rufen höre, wo ich doch erst im September 2015 in Tansania war. Aber unverhofft kommt manchmal eben doch eine Gelegenheit um die Ecke, die einfach zu gut ist, um sie nicht zu nutzen. Mein Bruder, der auch sehr gern fotografiert, war von der Idee begeistert, mit mir nach Afrika zu reisen. Da wir einige Reisen unseres Partners Sunway Safaris noch nicht selbst erlebt haben, fragten wir mal ganz unverbindlich an und prompt kam ein Angebot für die Tour „Botswana Wild Parks“. 14 Tage von Johannesburg durch Botswana und zum Schluss zu den Victoriafällen. Feste Unterkünfte (bis auf zwei Nächte im Okavango-Delta), Fahrt im Safaritruck, deutschsprachige Reiseleitung, Termin: 21.02. bis 05.03.2016. Passte bei uns!

Im Februar ist in Botswana Regenzeit und Nebensaison. Sunway Safaris freute sich über unsere Teilnahme, denn es waren zu diesem Zeitpunkt nur drei andere Teilnehmer gebucht. Mit uns als Nummer vier und fünf konnte die Tour stattfinden.

Wenige Teilnehmer bedeutet viel Platz im Safari-Truck. Wir werden dafür häufiger mit dem Abwasch dran sein, aber das lässt sich wohl verschmerzen.

Die Tour startet am Sonntagmorgen in Johannesburg. Wir fliegen also am Freitag los und kommen Samstag an, um pünktlich vor Ort zu sein. Die Vornacht entfällt, wenn man die Option wählt, nach Maun zu fliegen und dort bei der Tour zuzusteigen. Dann verpasst man aber das Khama Rhino Sanctuary und damit die Chance, auf der Tour die „Big Five“ zu sehen. Das Nashornschutzgebiet liegt auf halbem Weg zwischen Johannesburg und Maun und ist der einzige Park bei der Reise, in dem es Nashörner zu sehen gibt.

Ich bin gespannt auf Botswana, denn ich weiß eigentlich bisher nicht sehr viel über das Land und seine Bewohner selbst. Nur die touristischen Ziele sind mir natürlich geläufig. Der Vergleich zu Kenia, Tansania und Namibia wird deshalb sehr interessant.

Also, Koffer packen und los geht’s!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Susanne Schlesinger

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