Marco Penzel war in seinem früheren Leben Zeitungsredakteur und schon immer sehr reisebegeistert. Er kam 2005 zu Outback Africa, nachdem er den Süden Afrikas schon auf längeren Rundreisen kennen gelernt hatte. Marco betreute zunächst den Katalog und die Website von Outback Africa, stieg aber auch immer weiter in die Reiseberatung ein und vertiefte durch viele weitere Afrikareisen sein Safari-Wissen. Er ist Geschäftsführer, verantwortlich für das Marketing und Safari-Berater mit Schwerpunkt Sambia und seine Nachbarländer Malawi, Simbabwe, Botswana und Namibia.
Entfernungen vom Ebola-AusbruchDer bislang größte Ebola-Ausbruch in Westafrika ist dramatisch für die betroffenen Menschen. In Guinea, Sierra Leone und Liberia ist die Lage kritisch. Es fehlt dort an allem, besonders am Wissen, wie der Krankheit begegnet werden kann, an hygienischen Grundlagen, an Ärzten und medizinischen Einrichtungen.Als Spezialist für Safaris im südlichen und östlichen Afrika verfolgen wir bei Outback Africa Erlebnisreisen die Entwicklung rund um den Ebola-Ausbruch aufmerksam und mit Betroffenheit. Allerdings sehen wir in den Ereignissen in Westafrika keinen Grund, der gegen Reisen ins südliche und östliche Afrika spricht.Oft werden die geografischen Dimensionen verkannt. Afrika ist ein großer Kontinent. Die Karte oben soll die Entfernungen verdeutlichen. Aussagen über Westafrika gelten nicht automatisch auch für Süd- oder Ostafrika. So liegt zum Beispiel Spanien, das beliebte Urlaubsland der Deutschen, näher am Ebola-Brennpunkt als die Safariziele in Kenia, Tansania oder Botswana. Die Länder in Süd- und Ostafrika haben diverse Vorkehrungen ergriffen und auch ihre Einreisevorschriften für Reisende aus Westafrika verschärft.Dies sind Vorsichtsmaßnahmen. In keinem der Länder aus dem Programm von Outback Africa Erlebnisreisen sind bisher Ebola-Fälle aufgetreten. Es wird auch nicht damit gerechnet. Gern beantworten Ihre Fragen in Bezug auf unsere Reisen unter Telefon 037437/5388-0.Insgesamt schätzen Fachleute das Ansteckungsrisiko im normalen Reiseverkehr als sehr gering ein. Das Auswärtige Amt in Berlin erklärt: „Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Kontakt zu Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener. Ein Ansteckungsrisiko besteht daher insbesondere für die lokale Bevölkerung mit sehr engem Kontakt zu symptomatisch Erkrankten oder an Ebola Verstorbenen (Beerdigungsrituale). Daneben besteht ein hohes Übertragungsrisiko im Rahmen der Patientenversorgung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Ohne solche engen Kontakte zu Erkrankten oder Verstorbenen ist das Übertragungsrisiko als sehr gering einzuschätzen.“Weitere Informationen zum Thema Ebola hat der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes hier zusammengefasst: Merkblatt Ebola.Eine Erklärung des Robert-Koch-Instituts finden Sie hier: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/E/Ebola/Kurzinformation_Ebola_in_Westafrika.htmlSehr detaillierte und aktuelle Informationen zu Ebola hat das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin: Fragen und Antworten. Stand dieser Informationen: Oktober 2014
2 Kommentare
Marco
07.10.2014 um 13:58
Ja, es gibt einzelne Ebola-Fälle auch in anderen Ländern, zum Beispiel in Nigera und i der DR Kongo. Das sind dort aber eben Einzelfälle und keine Pandemie. Schon in den vergangenen Jahren gab es auch in Uganda einzelne Fälle von Ebola. In Uganda ist das Gesundheitswesen besser ausgebaut und war bisher immer in der Lage, die Situation zu beherrschen und eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Gefahren für Reisende gab es damit nicht.
Wolfgang Jennert
07.10.2014 um 13:46
Zu Ihren Ausführungen zum Thema Ebola möchte ich hinzufügen, dass die Problematik nicht nur in Westafrika besteht. Das Virus ist mittlerweile auch in der Demokratischen Republik Kongo angekommen. Außerdem gibt es aktuell Erkrankungen mit dem Marburgvirus, der Ebola ähnlich ist, in Uganda. Ich würde daher das Problem nicht unterschätzen. Ich habe eine geplante Reise nach Südtansania und Uganda über Weihnachten und den Jahreswechsel auf jeden Fall verschoben bis es Entwarnung gibt.
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