Kapstadt und Umgebung - Reisebericht Südafrika 2014

von Doreen Krausche

„Die Ankunft in Kapstadt mit dem einzigartigen Panorama wird vom sympathischen Guesthouse abgerundet. Wir genießen die großen Zimmer im „Modern-Vintage-Style“ und anschließend die Freizeit! Diese führt uns an die V&A Waterfront – ungeplanterweise zu Fuß. Dort schießen wir vom Riesenrad aus tolle Sonnenuntergangsbilder. Einen gemütlichen Drink zu nehmen wäre perfekt gewesen – aber der Zeitplan ruft! Wir nehmen ein Taxi, um exakt zum Aufbruch zum Abendessen am Guesthouse zu sein. Es gibt typisch afrikanische Küche – Impalasteak und Bier. Nachdem die Bezahlungsprozedur endlich geschafft ist, zieht es uns Richtung „Heimat“, während der Rest der Gruppe das Nachtleben entert.“ 

Hout Bay

Kapstadt hat uns mit kuschelig warmen 37 Grad im Schatten begrüßt. Zum nächsten Tagesausflug zeigt uns die Kapregion, dass sie auch anders kann und dass man niemals ohne Jacke das Haus verlassen sollte. Wir erkunden am heutigen Tag die Kaphalbinsel und erleben sie von ihrer stürmischen Seite. Die Wolken hängen tief, ab und zu blitzt ein Sonnenstrahl durch und taucht die Landschaft in ein schönes Licht. Der Wind ist kühl und die Wellen des Meeres klatschen gegen das Ufer. Gefühlte 15 Grad, höchstens! Die Panoramaroute öffnet hinter jeder Kurve neue Eindrücke und die Spannung auf das „Kap der guten Hoffnung“, den süd-westlichsten Punkt Afrikas, steigt von Minute zu Minute. Zuvor halten wir am Hafen von Kalk Bay und schlendern an den Souvenirständen entlang und beobachten Fischer beim Verladen ihres Fangs.

Am Kap der Guten Hoffnung

Endlich sind wir am Ziel. Doch um das begehrte Erinnerungsfoto am Schild „CAPE OF GOOD HOPE“ zu schießen, müssen wir den Touristenströmen und dem starken Wind trotzen und uns in Geduld üben. Am Cape Point ist es ähnlich, doch die Aussicht aufs Meer ist grandios. Mit Blick auf den Küstenstreifen der Kaphalbinsel gönnen wir uns einen Snack zum Mittag, bevor wir zum nächsten Tagespunkt aufbrechen.

Brillenpinguine in Boulders

Unser dritter Stopp am Kap ist bei den Brillenpinguinen in Boulders. Diese putzigen Gesellen lassen sich hier aus nächster Nähe beobachten und fotografieren. Es bleibt auch Zeit für eine Kaffeepause, um die Eindrücke des Tages sacken zu lassen.

Am nächsten Tag steht der Tafelberg im Programmheft. Doch leider werden wir diesen nur am Fuße der Seilbahnstation bestaunen. Das stürmische Wetter lässt einen sicheren Aufstieg nicht zu, und auch die Seilbahn ist geschlossen. Als Alternative mit dem Schiff nach Robben Island zu fahren, ist leider auch nicht möglich. Eine Vorreservierung von zwei Wochen ist nötig, um einen der begehrten Plätze auf den Booten zu ergattern, die zur historischen Insel hinausfahren.

Mein Fazit für Kapstadt:

Es empfiehlt sich mindestens eine Anschlussnacht, wenn möglich auch zwei oder drei oder vier. So hat man die Möglichkeit, den Tafelberg und Robben Island bei besserem Wetter zu erleben und den einen oder anderen Ausflug vorab zu reservieren. Es empfiehlt sich auch, mit dem CitySightSeeing Bus zu fahren und Kapstadt bequem auf einer intensiven Rundfahrt kennenzulernen.Südafrika in drei Wochen kennenzulernen ist mehr als beeindruckend, aber noch mehr Zeit einzuplanen ist noch viel besser. Dieses Land ist so vielseitig und wunderschön, dass Kapstadt als krönender Abschluss mehr Zeit und Aufmerksamkeit verdient hätte. Der Name der Reise „Vielfältiges Südafrika“ ist nicht untertrieben, er hält was er verspricht.

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