Wolwedans Dune Camp und Private Camp (15/16)

von Jens Döring

Dune Camp liegt ebenfalls, wie der Name schon sagt, am Rand einer 250 Meter hohen Sanddüne. Dies Tented Camp bietet damit ebenso einen spektakulären Ausblick. Es ist mit insgesamt 6 Zelten kleiner als die Dunes Lodge. Es wurde 1994 erbaut und war damals das erste Camp, das im Namib Rand Nature Reserve entstanden ist. Es verfügt über eine Lounge, Restaurant und eine offenen Küche, wo man den Köchen bei der Zubereitung der Mahlzeiten zuschauen und sich mit ihnen unterhalten kann. Wenn man besonders nett ist, werden vielleicht auch die leckeren Rezepte verraten. An einer Feuerstelle lässt sich am Abend ein Aperitif genießen, bevor zum Abendessen gerufen wird.Die Zelte des Dune Camp sind ähnlich gestaltet wie die der Dunes Lodge. Auch die Größe und das Mobiliar sind meiner Einschätzung nach nahezu identisch. Das offene Walk-Around-Bad liegt durch eine Wand getrennt direkt hinter dem Doppelbett und verfügt ebenfalls über Dusche, WC und Doppelwaschbecken, von dem man einen unvergleichlichen Blick auf die Landschaft hat. Die Zelte liegen etwas weiter voneinander entfernt als in der Dunes Lodge, was etwas mehr Privatsphäre zulässt. Allerdings sind dadurch auch die Wege zum Hauptbereich länger. Gerne stehen die Mitarbeiter aber für Transfers im Landrover zur Verfügung. Die Entfernung ist aber durchaus mühelos zu Fuß durch den Sand zurückzulegen und zumutbar. Da das Dune Camp über keinen eigenen Swimmingpool verfügt, können die Gäste aber auf Wunsch in die nahe gelegene Dunes Lodge gebracht werden.

Wolwedans Dune Camp

Wolwedans Dune Camp, Zeltchalet © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Dune Camp © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Dune Camp, Hauptzelt © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Dune Camp, Speisezelt © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Dune Camp, Lounge © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Dune Camp © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Dune Camp, Zelt © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Dune Camp, Zelteinrichtung © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Dune Camp © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Dune Camp © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Dune Camp, Bad © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Dune Camp, Bad mit Aussicht © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Dune Camp, Lagerfeuerplatz © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Dune Camp © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Dune Camp © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Mein Fazit: Das Dune Camp ist meiner Meinung nach für jene Gäste geeignet, die eine kleinere Unterkunft bevorzugen und etwas mehr Wert auf Privatsphäre legen. Service und Erlebniswert sind gleichzustellen mit der Dunes Lodge.Minimumaufenthalt: 2 Nächte. Empfehlenswert ist auch eine Kombination mit dem Boulders Camp im Süden des Reservates, das sich wiederum in einer anderen Landschaftsszenerie mit Granitfelsen befindet.Schließlich besuchen wir noch das Private Camp, das nur exklusiv gebucht werden kann. Die Lage ist allerdings nicht ganz so spektakulär wie beim Dune Camp und Dunes Lodge, denn es liegt im Tal und nicht an oder auf einer Düne. Die weitläufige Aussicht auf Losberg und Dünenwelt ist aber dennoch schön. Ausstattung und Layout entsprechen wieder denen der Dunes Lodge und dem Dune Camp. Familien oder befreundete Pärchen können das Camp exklusiv mieten. Ihnen steht dann das Camp zur Alleinbenutzung zur Verfügung. Die Gäste können neben den beiden Zelten, die direkt an den Hauptbereich angeschlossen sind, einen Kühlschrank mit Getränken (Extrakosten), Sonnenterrasse und eine Lounge nutzen. Außerdem gibt es eine offene Küche, in denen die Köche live das Essen zubereiten. Von der Feuerstelle aus kann man die Wasserstelle ausgezeichnet beobachten. Es besteht zudem die Möglichkeit, bis zu sechs Personen zu beherbergen, in dem ein Ruhebereich umgewandelt wird, in dem ein zu einem Bett umbaubares Canapé steht. Die angebotenen Aktivitäten werden nicht mit anderen Gästen durchgeführt, sondern man bleibt unter sich. Swimmingpool gibt es keinen, es kann aber jener in der Dunes Lodge genutzt werden.

Wolwedans Private Camp

Wolwedans Private Camp © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Private Camp © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Private Camp, Lagerfeuerplatz © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Private Camp © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Private Camp, eins der Zelte © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Private Camp © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Private Camp, Bad © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Private Camp, Lounge © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wolwedans Private Camp, Speiseraum © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Mein Fazit: Wer in Familie oder im Freundeskreis reist, ist hier bestens aufgehoben. Das Essen wird live im Camp zubereitet und man kann den Köchen dabei zuschauen. Die Aktivitäten können individuell vereinbart werden. Privacy at its best!Nachdem wir das Private Camp angeschaut haben, freuen wir uns auf das (späte) Mittagessen und einen freien Nachmittag. Leider ist die Zeit zu knapp, um auch das etwa 50 Kilometer entfernte Boulders Camp in Augenschein zu nehmen. Das nehme ich mir dann für meinen nächsten Namibia-Besuch vor.Die Nachmittagsstunden nutze ich, um an diesem Reisebericht zu arbeiten und die Umgebung auf mich wirken zu lassen. Leider hatten wir dazu in der vergangenen Woche nicht immer die Gelegenheit. Ich finde es faszinierend, wie nah die Gemsböcke („Oryx-Antilopen“) an die Lodge heran kommen, um aus dem Wasserloch zu trinken. Ein Geselle hat es sich sogar unter dem Sonnendeck gemütlich gemacht, um sich vor der heißen Nachmittagssonne zu schützen. Ein weiteres leckeres Abendessen ist für die meisten von uns bereits das Abschieds-Essen. Morgen geht es zurück nach Windhoek und direkt in den Flieger nach Hause. Verabschiedet werden wir mit einem Lied unserer Camp Managerin. Wir verstehen zwar den Text nicht, aber die Melodie und Art und Weise, wie uns der Song präsentiert wird, sorgt schon für ein klein wenig Gänsehaut-Feeling. Da fällt einem der Abscheid besonders schwer.

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