Pirschfahrten im Etosha Nationalpark (4/16)

von Jens Döring

25.11.2012Den ganzen Tag verbringen wir heute im Etosha Nationalpark. Wir fahren die kurze Strecke von The Fort zum Anderson Gate. Den ersten kurzen Stopp legen wir in Namutoni, einem der drei staatlichen Restcamps, ein. Vor zwei Jahren habe ich im Rahmen der Reise „Vom Kap nach Namibia“ im Camp Okaukuejo im Osten des Parks übernachtet und war von dem Wasserloch dort begeistert. Daher wollte ich auch jenes von Namutoni kennen lernen. Ein ganz klein wenig war ich aber enttäuscht, es ist von der Lage und der Einsehbarkeit her nicht ganz so schön wie Okaukuejo. Allerdings weiß ich von Kollegen unserer Branche, dass die Zimmer und Chalets seit der Renovierung vor nicht allzu langer Zeit mit zu den besten im Park zählen. Leider fehlt uns heute die Zeit, einen Blick hinein zu werfen. Schade, dass die staatlichen Restcamps immer so schwierig, weil oft voll, zu buchen sind.

Namutoni Rest Camp

 

 

 

Die Fahrt führt uns weiter an der Etosha-Pfanne entlang und vorbei an zahlreichen Wasserlöchern, bis wir schließlich das nächste Restcamp Halali zum Mittagessen erreichen. Ein kleiner Rundgang nach dem Essen hinterlässt bei mir den Eindruck, dass sich dieses Camp von der Anlage und Ausstattung her nicht sehr von den anderen beiden unterscheidet. Klar, das Restaurant ist eindeutig auf Masse statt Klasse ausgerichtet, kommen doch auch Tagestouristen zum Essen hierher. Schnell muss es gehen, das ist hier wohl die oberste Devise.

Halali Rest Camp

 

 

 

Weiter geht die (Pirsch-) Fahrt durch Etosha und wie auch auf meinem vorherigen Besuch vor zwei Jahren ist die Ausbeute an Tieren nicht besonders hoch. Wir sahen Elefanten, ein Nashorn, Giraffen und diverse Vogel-und Antilopenarten. Leider keine Großkatze. Ein kleines Highlight war aber eine Hyäne, die sich direkt am Straßenrand im Gras liegend ausruhte und sich auch nicht von uns stören ließ. So nah war ich auch noch nie an diesen sonst recht unschönen Tieren dran. Ich muss aber sagen: Liegend und neugierig den Kopf hoch streckend machen sie fast schon einen niedlichen Eindruck.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bevor wir im Osten den Park durch das Anderson Gate verlassen, besuchen wir noch das Camp Okaukuejo für eine kurze Pinkelpause. Ich vergewissere mich noch einmal, ob sich etwas seit meinem letzten Besuch verändert hat und stelle beruhigt fest, das die Waterhole Chalets mit den Nummern 33, 34 und 35 noch immer die erste Wahl sind, da sie in erster Reihe am Wasserloch stehen und man einen ungehinderten Blick von der Dachterrasse auf das allabendlich bunte Tiertreiben dort hat.

Okaukuejo Rest Camp

 

 

 

 

 

 

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