Onguma Reserve - Bush Camp, Tented Camp und Tree Tops Camp (3/16)

von Jens Döring

Onguma Bush Camp, das auf mich zwar einen soliden Eindruck macht, aber auch bedingt durch seine Größe (19 Zimmer) etwas an Individualität vermissen lässt. Die Zimmer sind verteilt auf die Kategorien Standard, Familienzimmer, Settler's Room (Honeymoon Suite) und Waterhole Chalet. Schnell wird deutlich, dass sich dieses Camp vor allem preisbewussten Gästen und Familien zuwendet. Wie auch The Fort hat diese Unterkunft aber ein eigenes Wasserloch, das sich insbesondere von den Waterhole Chalets wunderbar einsehen lässt. Für Familien empfehlen sich insbesondere die Loft-Zimmer mit zwei Schlafmöglichkeiten im Loft. Darüber hinaus gibt es im Hauptbereich ein Spielzimmer sowie einen eingezäunten Gartenbereich. Die Chalets mit Pool- bzw. Wasserlochblick verfügen entweder über einen Blick auf das Wasserloch oder den Pool.Fazit: Wer Ruhe und Entspannung sucht, sollte eher auf eines der anderen Camps in Onguma ausweichen. Für Familien ist das Bush Camp hingegen optimal. Besonders die speziellen Familien-Lofts sorgen bei den Kindern für viel Spaß und Kurzweil.

Onguma Bush Camp

Onguma Bush Camp, Eingangbereich © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Bush Camp, Lounge © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Bush Camp, Aussichtsdeck am Wasserloch © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Bush Camp, Standard und Familyrooms © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Bush Camp, Standard Room © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Bush Camp, Standard Room Chalet © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Bush Camp, Family Room © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Bush Camp, Family Room © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Bush Camp, Family Room Badezimmer © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Bush Camp, Waterhole Chalet © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Bush Camp, Waterhole Chalet © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Bush Camp, Blick aufs Wasserloch © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Abgesehen von The Fort macht das Onguma Tented Camp mit sieben Zelten den besten Eindruck auf mich. Obwohl nun auch schon einige Jahre geöffnet, sieht man das Alter nicht wirklich. Ich hätte geschätzt, dass es höchstens ein Jahr alt ist. Die auf Holzplattformen errichteten Zelte wirken frisch, modern und ausreichend groß dimensioniert. Auch hier befindet sich ein Wasserloch, das von allen Bereichen des Camps aus gut einsehbar ist. Zum Hauptbereich zählen zudem eine Lounge, der Essbereich mit Kamin, ein kleiner Swimmingpool, um sich während der Mittagshitze abzukühlen sowie eine Feuerstelle, bei der sich am Abend bei lodernden Flammen Tiere am Wasserloch aus erster Reihe beobachten lassen. Witzig finde ich die Stühle im Restaurant, die mit Fellen von unterschiedlichen Antilopenarten und Zebras bezogen sind, die vorher eingefärbt wurden. Sehr ansprechend wirken auch die Wände, die aus Natursteinen gemauert und mit Zeltleinwänden („Canvas“) überspannt sind. Sehr schick! Die sieben Zelte sind im Halbkreis aufgestellt, was für ein Höchstmaß an Privatsphäre und einen sehr guten Blick auf das Wasserloch sorgt. In der Mitte des Zeltes steht das große Doppelbett, das durch eine etwa 1,8 Meter hohe Wand vom ansonsten offenen Badbereich getrennt ist. Das von festem Mauerwerk umgebene Badezimmer besteht aus einer frei stehenden Badewanne, einer separaten Dusche und einem durch eine Tür abgetrennten WC. Zu den weiteren Annehmlichkeiten der Zelte zählen ein Safe, Internetzugang, Haartrockner sowie ein kombinierter Schreib-/Schminktisch.Fazit: Ein sehr schönes Tented Camp, das durch seine wenigen Zelte für ein hohes Maß an Exklusivität sorgt. Wer die gemauerten Häuser vom „The Fort“ nicht mag und lieber Zeltwände um sich hat, um näher an der Natur zu sein, ist hier bestens aufgehoben. Die Aktivitäten sind verglichen mit The Fort ohnehin identisch.

Onguma Tented Camp

Onguma Tented Camp, Außenansicht Zeltchalet © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Tented Camp, Innenansicht Chalet © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Tented Camp, Badezimmer © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Tented Camp, Badewanne © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Tented Camp, Lagerfeuerplatz mit Aussicht © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Tented Camp, Poolbereich © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Tented Camp, Wasserloch © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Tented Camp,ungewöhnliche Stuhlhusse © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Tented Camp, Lounge © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Wir fahren weiter zum Onguma Tree Tops Camp. Hier stehen nur vier Safari-Zelte zur Verfügung, die für ein maximales Maß an Individualität sorgen. Allerdings ist dieses kleinste Camp gleichzeitig auch das älteste und die Zelte stehen für meinen Geschmack etwas zu nah beieinander. Eine Komplettrenovierung ist aber wohl bereits in der Planung. Der Name rührt von der Bauweise des Camps, dessen Zimmer sich unter die Blätterdächer umherstehender Bäume schmiegen. Das gesamte Camp ist aufgeständert und auf das große Wasserloch ausgerichtet. Die vier strohgedeckten Häuschen bieten Platz für insgesamt acht Gäste, sind aber an sich recht klein geschnitten. Die Wände sind teils gemauert, teils aus Zeltstoff. Nach vorne hin zur privaten Veranda mit zwei Stühlen lässt sich die Zeltplane komplett noch oben rollen, sodass man vom Bett aus ungehinderten Blick auf das Wasserloch hat. Ist diese Wand geschlossen, ist das Zimmer recht klein, aber durchaus ausreichend. Ein richtiges „Badezimmer“ als solches gibt es nicht. Das Waschbecken mit Spiegel befindet sich unmittelbar neben dem Bett, die Dusche steht komplett im Freien und ist durch eine Holzwand vor neugierigen Blicken geschützt. Nur das WC ist durch eine Tür vom Rest des Zimmers abgetrennt.Im Hauptbereich beeindruckt mich die offen gestaltete Küche, bei der man den Köchen über die Schulter schauen und mit ihnen ein Schwätzchen halten kann.Fazit: Obwohl schon ein paar Jahre auf dem Buckel, hat dieses Camp vor allem für jene Gäste seinen Reiz, die viel Wert auf ein kleines, intimes Camp legen und in kleiner Gruppe reisen. Das Camp kann dann exklusiv gebucht werden.

Onguma Tree Tops

Onguma Tree Tops © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Tree Tops. Lounge  © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Tree Tops, Chalet © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Tree Tops, offenes Badezimmer mit Außendusche © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Tree Tops, Terrasse © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

Onguma Tree Tops, Ausblick © Foto: Jens Döring | Outback Africa Erlebnisreisen

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