Zurück nach Hause und Fazit - Reisebericht Vom Kap nach Namibia (20/20)

von Susanne Schlesinger

20. Oktober 20126 Uhr Ortszeit in Dubai. Auf dem Flughafen ist die Hölle los, vor den Damentoiletten stehen lange Schlangen. Viel zu viele Menschen. In drei Stunden geht es hoffentlich pünktlich weiter nach Hamburg, wo wir von Tanjas Eltern abgeholt werden.Zeit und Gelegenheit für ein Fazit:Gruppenreisen im Safaritruck mögen nicht jedermanns/fraus Sache sein, wenn man aber gewillt ist, sich auf dieses Abenteuer einzulassen, seine Individualität an der Trucktür abzugeben und einfach mitzumachen, dann macht diese Art zu reisen richtig viel Spaß. Man sieht viel mehr, als man eventuell mit einem Mietwagen erreichen könnte, wird versorgt und fühlt sich sicher. Außerdem hat das Miteinander in der Gruppe einen großen Unterhaltungswert. Einige Bekanntschaften werden sicher bestehen bleiben.Kapstadt und noch mehr Namibia sind hervorragend als Ziele für Afrika-Anfänger geeignet, da relativ sicher und sauber mit geringem Gesundheitsrisiko. Namibia hat uns sehr durch die Vielfältigkeit der Landschaft und den Etosha-Nationalpark begeistert.Die Preise für Essen und noch mehr für Getränke waren mehr als moderat.Wir sind überall netten, freundlichen Menschen begegnet und konnten uns gut verständigen.Der Tourverlauf stimmte zwar teilweise nicht mit der Ausschreibung überein, war aber vom Ablauf her gut organisiert und es war alles enthalten, was versprochen wurde.Die Unterkünfte waren wesentlich komfortabler als ausgewiesen. Lediglich einmal in den Cedarbergen mussten wir das Badezimmer teilen, ansonsten war es durchgehend en-suite.Man sollte nicht an den Zusatzangeboten sparen – die Kanufahrt auf dem Oranje und das Quadbiken ware tolle Erlebnisse und mit 250 bzw. 500 Namibia-Dollar auch durchaus erschwinglich.Unser Reiseleiter/Fahrer Maxwell war menschlich sehr speziell, aber sehr erfahren und fuhr sehr sicher. Jonathan, der Koch, war richtig klasse. Die anderen Gruppenteilnehmer waren alle sehr sympathisch, keiner war unpünklich oder wollte sich profilieren – eine sehr angenehme Reisegesellschaft, mit der wir viel zu lachen hatten.Nicht zu empfehlen ist eine solche Reise für Leute mit Rücken- oder Knieproblemen. Die Schotterpisten Namibias sind teilweise sehr uneben und man wird ordentlich durchgeschüttelt. Es wird auch mehrmals gewandert, wobei es durch unebenes Gelände sowie Bergpfade bzw. die Düne 45 hinauf geht.Es war ein richtig toller Erlebnisurlaub und sicher nicht unsere letzte Reise nach Afrika!

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