Oliver's Camp in Tarangire - Tansania Reisebericht (5/19)

von Svenja Penzel

Oliver's Camp © Foto: Svenja Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen

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Durch die großen Netzfenster streicht eine angenehme Brise herein - hier braucht man auch im heißen Oktober weder Klimaanlage noch einen Ventilator. Auch ein Moskitonetz ums Bett ist überflüssig, das ganze Zelt ist quasi ein großes Moskitonetz. Man muss nur darauf achten, die Türen immer gut zu schließen. Für den Notfall liegen ein Funkgerät und eine Hupe bereit. Durch eine Holztür gelangt man hinein, durch eine weitere am anderen Ende des großen Zeltes wieder heraus zur Außendusche. Abgeschirmt von Holzpalisaden kann man hier wunderbar unter freiem Himmel duschen. Und das tue ich auch sogleich, denn bald treffen wir uns für Drinks am Lagerfeuer und dann zum Abendessen. Während das warme Wasser mir den Staub der Pirschfahrt abspült, kommen über mir die Sterne zum Vorschein. Ich bin begeistert - von meinem schönen großen Zelt, von der stilvollen Einrichtung mit bequemem Doppelbett, Waschtisch mit Messingschüssel, den erdigen Farben der Stoffe, Kissen und Handtücher, den historischen Fotos, der angenehmen Beleuchtung aus vielen kleinen Lampen, dem offenen Wandschrank mit viel Ablagefläche und von der ideenreichen Dekoration mit getrockneten Akazienschoten und Gräserrispen. Die Lampenschirme sind aus Perlenschnüren, das Holz der Möbel wirkt geradezu antik. In einer schweren Holztruhe befindet sich ein Safe. Bargeld werde ich hier bis auf Trinkgelder keins brauchen, also schließe ich gleich ein paar Dinge ein. Wie schön, dass wir hier zwei Nächte sind. Auf der Holzterrasse vor meinem Zelt, das auf einer kleinen Anhöhe steht und einen schönen Blick in den Busch bietet, stehen zwei bequeme Liegestühle, die ich vielleicht morgen mal ausprobieren werde. Was für eine Ruhe, was für ein schöner Ort.

Oliver's Camp © Foto: Svenja Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen

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Oliver's Camp © Foto: Svenja Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen

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Frisch geduscht und erneut eskortiert begebe ich mich wieder zum Hauptbereich, wo sich die anderen schon eingefunden haben. Am Lagerfeuer gibt es Getränke nach Wahl - die sind hier bis auf wenige Ausnahmen inklusive. Es ist immer noch warm, so dass wir im T-Shirt sitzen können. Das Camp ist ausgebucht, auch zwei weitere Deutsche sind da. Im Feuerschein wird sich über die Ereignisse des Tages ausgetauscht, der kleine Leopard ist auch Gesprächsthema. Ich genieße meinen Gin&Tonic. Später ziehen wir zum großen Abendbrottisch um. Hier sitzen alle gemeinsam: Gäste, Guides und Manager. Michelle, Kens Frau, stößt auch dazu. Die beiden leiten Oliver's seit einem knappen Jahr und werden wohl noch drei weitere bleiben. Das Abendessen besteht aus drei Gängen, die für alle gleich sind - wer etwas nicht mag oder verträgt, muss es vorher sagen.Es gibt eine Gurkensuppe mit Ei als Vorspeise, dann ein angenehm scharfes Rindercurry, attraktiv in knusprigen Maisschälchen serviert, dazu Wok-Gemüse und pikanten Reis, und als Nachtisch Ingwerpudding. Sehr gut. Ich glaube, ich werde mit mehr Kilos zurückkehren, als ich bei der Abreise hatte. Bis wir fertig sind, ist es halb zehn, und die meisten Gäste ziehen sich in ihre Zelte zurück. Ich schreibe an meinem Schreibtisch noch ein bisschen Reisebericht. Im Bett lausche ich dem lauten Konzert der Hyänen, danach falle ich ein einen tiefen und erholsamen Schlaf.Weitere Informationen zum Oliver's Camp.Eine Übersicht über alle Beiträge dieses Reiseberichtes finden Sie hier.

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