Meru View Lodge - Reisebericht Tansania 2011 (2)

von Doreen Krausche

16.11.2011

Der Morgen beginnt ein wenig stressig. Vorm Weckerklingeln wache ich auf und lausche erneut den Geräuschen der Natur und der angrenzenden Straße. Ich schließe nur für fünf Minuten die Augen und schlafe leider viel zu fest wieder ein. Den Wecker ignoriere ich völlig und wache erst nach acht wieder auf. Uiuiui… sofortiges Herzklopfen „versüßt“ mir den Start in den Tag. Das Treffen ist zwischen halb und um neun geplant, jetzt aber hurtig! Schnell fertig gemacht, noch viel schneller gegessen. Schade, denn das Frühstück ist sehr gut. Ich werde sogar gefragt, wie ich denn die Eier möchte. Gerührt, Danke! Selbstgemachtes Brot, gemischte Cornflakes, frisches Obst, Tee, Kaffee, Milch, frischer Orangen-Mango-Saft, Marmelade und Butter in Gläschen. Alles direkt schon am Platz, für jeden Gast persönlich. Es bleibt doch noch Zeit für eine kleine Runde durch den schönen Garten und ein paar Fotos.Die Anlage ist weitläufig und sehr grün mit Palmen und üppigen Pflanzen. Die gelben Bungalows passen gut hierher. Vor den Häusern stehen Stühle auf der Veranda - bei Sonnenschein sicher idyllische kleine Plätze zum Genießen. Auch der Pool sieht einladend aus. Leider ist das Wetter bedeckt an diesem Morgen, die Wolken hängen tief und es gibt deshalb keinen "Meru View" wie an klaren Tagen. Die Lodge beherbergt viele Bergwanderer, die den Mt. Meru mit seinen 4566m und den majestätischen Kilimanjaro mit 5895m bezwingen wollen.

Meru View Lodge

 

 

 

 

 

 

Jetzt müssen wir aber los. Ich verabschiede mich von Jan, bezahle an der Rezeption mein Wasser und hinterlasse in der Trinkgeldbox für alle ein paar Dollar. Das wird überall in den Lodges an das gesamte Personal verteilt. Finde ich prima, da kann sich so manches Hotel in Deutschland eine Scheibe abschneiden.Ich treffe Amani, meinen Fahrer und Guide für die nächsten vier Tage. Wir sind uns gleich sympathisch. Er lacht, als ich auf der falschen Seite in den Land Cruiser einsteigen will. Ist mir schon am Flughafen passiert. An diesen Linksverkehr gewöhnt man sich schnell, nur wann merke ich mir auf der anderen Seite einzusteigen. Amani spricht ein tolles Englisch und mein eigenes wird von Minute zu Minute besser, ist nur etwas eingerostet. Am Ende des Tages könnte ich ein ganzes Buch verfassen, so viele Infos bekomme ich von Amani. Es macht wirklich Spaß ihm zuzuhören. Er weiß viel und erzählt mir über Land, Leute, Flora und Fauna alles, was das Herz begehrt. Wir unterhalten uns angeregt, finden immer wieder neue Themen und verbringen so interessante neun Stunden miteinander. Unsere Fahrt geht über Arusha in Richtung Lake Manyara auf der gut ausgebauten Hauptstraße entlang. In den nächsten Tagen stehen ca. 30 Lodges auf dem Besichtigungsprogramm. Ich habe die Kamera immer knipsbereit, denn das kann ich mir sicher alles nicht ohne Fotos merken.Die Maramboi Tented Lodge, das Moivaro Migunga Tented Camp, die Lake Manyara Serena Safari Lodge sind die Ziele für heute. In der Lake Manyara Wildlife Lodge werden wir dann übernachten.Hier gibt es weitere Informationen zur Meru View Lodge.Der komplette Reisebericht in der Übersicht:

  

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