Von Maun nach Durban und INDABA 2011 - Reisebericht Botswana (9/10)

von Susanne Schlesinger

Ulrike, 07.05.2011| Die Nacht war wieder kurz und vom Löwengebrüll unterbrochen. Und nun heißt es schon wieder Abschied nehmen von der Kalahari. Es ist wie immer recht frisch, als wir zum Airstrip fahren. Gegen 8 Uhr treten wir unseren ersten Flug von dreien an diesem Tag an. In den Morgenstunden gibt es noch nicht so viele Turbulenzen, und so kann ich den Flug in vollen Zügen ohne „Schlaglöcher“ genießen. In Maun treffen wir Andrea. Sie arbeitet für einen unserer Partner und wir freuen uns sehr, dass wir zu den vielen netten E-Mails auch einmal ein Gesicht zuordnen können. Leider bleibt nicht viel Zeit zum Reden, denn unser nächster Flug mit der Air Botswana startet schon in wenigen Minuten. Ich freue mich schon auf das Menü, werde aber herb enttäuscht. Es gibt nur ein Tütchen Studentenfutter, ein Tütchen Biltong und ein Tütchen Trockenfrüchte. Wirklich satt macht das nicht. In Johannesburg können wir entspannt umsteigen, denn heute landet die Air Botswana ausnahmsweise einmal pünktlich. Uns bleiben fast drei volle Stunden zum Essen, Shoppen und neu Einchecken für unseren dritten Flug. Erschöpft und ein bisschen ausgeleiert kommen wir am späten Nachmittag in Durban an. Gleich am Flughafen kann man sich als Besucher der INDABA, der größten Reisemesse in Afrika, registrieren lassen. Danach wartet schon der Shuttlebus auf uns. Wir nächtigen standesgemäß im Hilton direkt neben der Messe. Ich bin schon sehr auf morgen gespannt.


Svenja, 08.05.-09.05.2011 | Diese beiden Tage sind nicht wirklich erzählenswert. Sie sind aber eigentlich der Dreh- und Angelpunkt dieser Tour, denn um die Messetage herum planen wir ja alljährlich eine Reise. Wir treffen also zwischen 9 und 18 Uhr in halbstündlichem Rhythmus unsere afrikanischen Partner, die an ihren Ständen in drei verschiedenen Hallen ausstellen. Mit den Wegen zwischen den Ständen und den üblichen Verzögerungen sind es netto meist nur 20 Minuten pro Gespräch. Das ist kurz und heftig, aber man hat sich mal wieder gesehen (beziehungsweise sieht sich endlich mal in Fleisch und Blut) und auf den neusten Stand gebracht. Am Abend ist man heiser, erschöpft und kann nicht mehr stehen. Und dann geht es noch weiter: Einladung hier, Häppchen dort, Lesotho gibt Bier aus, Simbabwe Wein, Südafrika bittet geladene Gäste (auch uns) zu einem Empfang, vor lauter Lärm kann man aber kaum reden und eng ist es auch. Smalltalk ist eh nicht so mein Ding. Irgendwann liegt man komatös im Bett. Das Hilton Durban ist jedenfalls eine gute Wahl für die Messe. Komfortables Zimmer, schönes Bad, super Frühstück, toller Service, ideale Lage. Wir blicken aufs Meer und auf das neue Stadion.Alle Teile des Reiseberichtes in der Übersicht:

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